ASRock 775XFire-eSATA2 und 775Twins-HDTV im Test
Layout 775XFire-eSATA2
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Mit den Maßen von 30,5 x 21,8cm entspricht das ASRock XFire-eSATA2 dem herkömmlichen ATX-Standard und ist somit ein Stück größer als der kleine Bruder, das 775Twins-HDTV.
Ausgestattet mit dem Intel i945PL Chipsatz, in Verbindung mit der Southbridge Intel ICH7R, werden hauseigene Sockel 775 Prozessoren unterstützt. Dabei können sowohl Lowcost-Prozessoren, wie zum Beispiel der Celeron Prozessor mit einem Bustakt von 533 MHz, als auch die High-End Modelle, wie zum Beispiel der Pentium D Extreme Edition mit einem Bustakt von 1066 MHz, verwendet werden.
Ähnlich wie beim 775Twins-HDTV ist auch bei diesem Modell ausreichend Platz rund um den Sockel. Aber nicht nur die guten Eigenschaften wurden übernommen. So ist auch hier die Platzierung des ATX-Stromports zu bemängeln.
Auffällig ist der große graue Passivkühlkörper der Northbridge. Die Southbridge hingegen muss sich mit einem deutlich kleineren Passivkühlkörper zufrieden geben.
Rechts neben dem Sockel 775 sind insgesamt vier Dimmbänke vorzufinden, die maximal 4GB Speicher verwalten können. Leider werden nur Module mit einer Geschwindigkeit von 533 MHz unterstützt. Eine farbliche Unterscheidung soll bei der Verwendung des so genannten Dual-Channel-Modus helfen.
Das ASRock XFire-eSATA2 besitzt direkt zwei Besonderheiten. Zum einen wäre da die Crossfire-Unterstützung zu erwähnen, das Mainboard besitzt gleich zwei PCI-Express-Ports, in denen entsprechende Grafikkarten verwendet werden können. Eine PCI-Express Schnittstelle ist mit 16 Lanes an die Northbridge angeschlossen, der lila gefärbte PCI-Express-Port hingegen nur mit 4 Lanes. Der Hersteller bezeichnet deswegen diesen Port als A.G.I. PCI-Express.
Was ist überhaupt Crossfire?
Die Crossfire-Technologie ist das Gegenstück zur NVIDIAs im Jahre 2004 vorgestellten SLI-Technik. Somit ist es mit Crossfire möglich, zwei ähnliche Grafikkarten mit ATI-Chipsatz parallel in einem System zu betreiben, um somit die Grafikleistung zu steigern. Es ist notwendig eine spezielle Crossfire Hauptkarte und eine normale ATI-Grafikkarte zu verwenden. Die Kopplung beider Karten erfolgt dabei extern, also außerhalb des Gehäuses, über entsprechende Kabel. Eine interne Verbindung, wie es bei NVIDIA mit der SLI-Bridge und SLI-Card nötig ist, entfällt bei diesem Modell gänzlich.
Leider unterstützen nicht viele Spiele diese Technik, sodass der gepriesene Geschwindigkeitsvorteil sehr gering ausfällt.
Wir haben das Mainboard mit zwei Grafikkarten aus dem Hause Sapphire getestet.
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Sapphire X850 CrossFire
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Sapphire X850 XT

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| Die untere Karte ist die Crossfire-Grafikkarte. |

Beide Grafikkarten nehmen mit Ihrer Bauhöhe fast den gesamten
unteren Mainboardbereich für sich in Anspruch.
Crossfire - Aktivierung erst mit Hilfe der Software
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Um beide Grafikkarten parallel betreiben zu können, muss im ATI-ControlCenter durch einen Mausklick der Crossfire-Modus aktiviert werden. Anschließend erfolgt ein Neustart des Rechners und danach kann es direkt losgehen.
Im ControlCenter der ATI Software ist es möglich, zum Beispiel den Takt von GPU und Speicher der Grafikkarten, die Temperatur oder auch Treiberinformationen auszulesen. Einstellungen wie Anti-Aliasing oder weitere 3D-Einstellungen lassen sich ebenfalls bequem über dieses Tool einstellen.
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