TYAN Tomcat K8E SLI im Test
Layout Auf den ersten Blick fällt einem die Anordnung der Komponenten auf dem TYAN Tomcat K8E-SLI auf. So befinden sich zum Beispiel die Rambänke quer über dem Sockel 939, der auf der rechten oberen Seite des Boards vorzufinden ist. Zudem fällt ein schwarzer Passivkühlkörper ins Auge, der den NVIDIA nForce 4 SLI Chipsatz kühlen soll. Wie anhand der obigen Tabelle zu entnehmen ist, verfügt das TYAN Tomcat K8E-SLI über zwei PCIe x16 Ports. Zudem besitzen beide Ports eine Sicherung, die das Herausrutschen der Grafikkarte verhindern soll. User, die noch PCI-Komponenten besitzen, müssen bei der Systemumrüstung auf dieses Mainboard nicht auf die ältere Hardware verzichten. Insgesamt drei PCI-Slots sind auf dem Tomcat K8E-SLI zu finden. Vier Speicherbänke bieten Platz für insgesamt 4GB Arbeitsspeicher mit einer Taktfrequenz von maximal 400MHz. DDR 2 Module werden vom nForce Chipsatz von Haus aus nicht unterstützt und können somit nicht verwendet werden. Natürlich wird auch der Dual-Channel-Modus unterstützt, um eine höhere Speicher-Bandbreite zu erzielen. Die Rambänke sind aus diesem Zweck farblich markiert, damit der User die Module gemäß Handbuch richtig platzieren kann. Direkt neben den Speicherbänken sind der Sockel für den Prozessor und die Stromanschlüsse zu finden. Das entsprechende Retentionmodul, welches zur Befestigung des CPU-Kühlers dient, wird ab Werk nicht auf der Platine installiert, sondern ist dem Lieferumfang beigelegt. Dies macht auch Sinn, da aktuelle CPU-Kühler in den meisten Fällen ihr eigenes Befestigungssystem aufweisen und somit das Retentionmodul bei Installation des neuen Kühlers so oder so entfernt werden muss. Alle Anschlüsse, wie z.B. die IDE- und SATA-Ports sowie auch die Anschlüsse für den Power- und Restknopf, befinden sich am Rand des Mainboards. Ein Kabelsalat im System wird somit vermieden. Zwei bereits installierte USB-Anschlüsse und zwei Gigabit LAN-Ports sind auf dem Mainboard integriert. Die Anzahl der USB-Anschlüsse kann zudem mit Hilfe der Slotblende auf vier erweitert werden. Zwei Firewire-Anschlüsse können ebenfalls über die mitgelieferte Slotblende hinzugefügt werden. Die entsprechenden Header auf der Platine befinden sich im unteren Teil des Mainboards. Hier sind noch ein paar Screenshots vom BIOS und CPU-Z:






Im Bereich der Stromanschlüsse sind zudem zahlreiche Kondensatoren und Spannungswandler zu finden. Das Tomcat K8E-SLI wird zum einen über den Standard ATX-Stecker mit 24 Pins und zum anderen über einen EPS-Stecker (8 Pins) mit Strom versorgt. Da nicht alle Netzteile einen solchen Stecker aufweisen, ist es auch möglich, den herkömmlichen 4Pin 12Volt-Anschluss mit dem 8Pin EPS-Stecker zu verbinden. Ein stabiler Betrieb ist auch mit dieser Kombination gewährleistet.
Um eine stabile Spannungsversorgung auch im SLI-Betrieb zu gewährleisten hat der Hersteller direkt über dem ersten PCI-Express x16 Port einen 4poligen Stromanschluss integriert.


Insgesamt werden dem User vier Anschlüsse für Serial-ATA Laufwerke geboten. Dabei wird zudem die neuste SATA-II-Technik unterstützt. Des Weiteren können vier Festplatten, dank des integrierten Raid-Controllers, im Raid 0, Raid 1 oder im Raid 0+1 Modus betrieben werden. 
Hier zu sehen: Zwei GeForce 6600GT Grafikkarten,
die über die SLI-Bridge miteinander verbunden wurden.
BIOS und Overclocking
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Das Award BIOS 8Mbit Flash bot keine Besonderheiten, sondern war im Prinzip ein übliches Award-BIOS. Die meisten Komponenten ließen sich an- und abschalten, auch der Cool-and-Quiet-Modus, der bei diesem Board einwandfrei funktionierte.
Ein Übertakten des Systems ist ebenfalls bedingt möglich. Dabei kann die Spannung für den Prozessor um magere 0,15Volt, die Spannung für den Arbeitsspeicher um 0,03Volt und die Voltzahl für den Chipsatz um bis zu 0,06Volt angehoben werden.
Mit den Einstellungen ist es zwar möglich, das System zu übertakten, jedoch bleibt nicht viel Spielraum, da u.a. die Spannung für die CPU nur minimal erhöht werden kann.
Die mageren Overcklockingfunktionen sind auch ein Teil der Strategie von TYAN. So setzt der Hersteller bei der Produktion auf hochwertige Komponenten, die anschließend unter Standardbedienungen für eine gute Stabilität sorgen sollen.
Testsystem
| CPU |
AMD Athlon 64 3200+ Winchester (2,0 GHz) |
| VGA |
128MB GeForce 6600GT PCI-Express (2x im SLI-Modus) |
| RAM | 2x 512MB GSkill @ 400MHz |
| HDD | Samsung 80 GB SATA1 7200U/min |
| Netzteil | Chieftec 560W mit abnehmbaren Kabeln |
Die Systemstabilität wurde mit dem Programm Super Pi mehrmals überprüft.
Installierte Software
Als Betriebssystem wurde ein frisch aufgesetztes Windows XP Prof. SP2 verwendet. Folgende Treiber kamen zum Einsatz
- NVIDIA Forceware 81.98
- NVIDIA nForce Treiber 6.70
Durchgeführte Benchmarks
- 3DMark03
- 3DMark05
- 3DMark06
- PCMark04
- PCMark05
- Far Cry
- Doom 3
- SiSoft Sandra 2005
- WinRar 3.51



















