Kleines Mainboard ganz groß – ASRock ALiveNF7G-HDready
Wem die für eine OnboardGPU doch erstaunliche Leistung nicht genug ist, der kann im vorhandenen PCIe x16 Slot eine entsprechende Grafikkarte installieren. Für weitere Erweiterungsmöglichkeiten sorgen ein PCIe x1 Slot sowie zwei 32bittige PCI Slots.
Für Audiofreaks bietet der verbaute ALC888 ein weiteres Feature: Auf dem Mainboard sind Header für ein Frontpanel zu finden. Wird ein solches angeschlossen, stellt der Treiber die Funktion zur Verfügung, Front- und Backpanel als unabhängige Audiodevices zu betreiben. Somit ist es zum Beispiel für DJs möglich Winamp zweimal zu starten und unabhängige Ausgänge zur Verfügung zu haben obwohl nur eine Soundkarte vorhanden ist.
![]() | ![]() |
DVI sowie VGA, 4 der 12 USB-Anschlüsse, Audio bis zum Abwinken
Wird jedoch ein leistungsfähiger Prozessor verbaut, so muss auch für entsprechende Kühlung gesorgt werden. Will man dabei keinen Gehörschaden erleiden und statt eines Boxedkühlers einen leisen und daher meist größeren Kühler verbauen, sollte man sich diesen Kühler vorher genau ansehen, denn rund um den CPU-Sockel sind hohe Kondensatoren verbaut, die einem ausladenden Kühlkörper im Wege sein könnten.
BIOS & Overclocking
Das BIOS ist sehr übersichtlich gestaltet. Zu den Standardfunktionen gibt es nicht sonderlich viele Optionen, die meisten Aufgaben werden hier von selbst eingestellt. Im Prinzip darf man nur bei der Einstellung des Datums, der Bootreihenfolge und Auswahl der aktiven Komponenten (Sound, Floppy etc) eingreifen. Anders sieht es bei den Einstellung zum Thema Überwachung und Overclocking aus. Hier kann sich der geübte Overclocker austoben und Parameter wie Takt, Spannung und Timings von CPU und Speicher einstellen. Wer sich davon überfordert fühlt aber trotzdem ein wenig mehr Leistung möchte, der aktiviert die Option AM2-Boost und übertaktet das System damit automatisch in geringem Maße. Auch wenn damit Speicher und CPU außerhalb ihrer Spezifikation betrieben werden, konnten wir zumindest mit unserem Testsetup keinerlei Komplikationen feststellen, wobei natürlich die maximal 12,5 % Übertaktungspotential keinen Weltrekord darstellen.
Testsystem
| Mainboard | ASRock ALiveNF7G-HDready |
| CPU | Athlon 64 3500+ EE |
| RAM | 2x 1GB Mushkin SP2-6400+ CL5 |
| GPU | onboard NVIDIA Geforce 7050 (128 MB shared Memory zugewiesen) |
| PSU | Zalman ZM300B-APS |
| HDD | WD1600BEVS (2,5“, SATA, 160 GB) |
Installierte Software
Als Betriebssystem kam Windows XP Professional SP2 mit Patchstand Juli 2007 zum Einsatz. Um die Performance der verwendeten Hardware optimal nutzen zu können waren folgende Treiber installiert:
-
nForce 630 Treiber in Version 14.10
-
ForceWare 101.17 WHQL
Durchgeführte Benchmarks
-
3DMark06
-
PCMark05
-
Far Cry
-
Doom3
-
SiSoft Sandra
-
WinRAR Komprimierung
Weitere Artikel
- VGA-Power mit Intel's Clarkdale? Intel Core i5-661 im Test
- Der Lynnfield kommt - Intel Core i5 und Core i7 im Test
- Gigabyte GA-EX58-UD4P und Intel DX58SO im Vergleichstest
- Intel Core i7 920 im Test auf dem ASUS P6T Deluxe (X58 Chipsatz)
- Drei Mainboards mit X48-Chipsatz im Test – Ein sinkender Stern?
















