Kleines Mainboard ganz groß – ASRock ALiveNF7G-HDready








Far Cry (1024x768):

ASRock ALiveNF7G-HD AM2 Boost 44
ASRock ALiveNF7G-HD 43

Doom 3 (1024x768):

ASRock ALiveNF7G-HD 12
ASRock ALiveNF7G-HD AM2 Boost 12

SiSoft Sandra 2007 CPU Arithmetik Benchmark 1:

ASRock ALiveNF7G-HD AM2 Boost 8707
ASRock ALiveNF7G-HD 7913

SiSoft Sandra 2007 CPU Arithmetik Benchmark 2:

ASRock ALiveNF7G-HD AM2 Boost 7370
ASRock ALiveNF7G-HD 6696

SiSoft Sandra 2007 CPU Multimedia Benchmark 1:

ASRock ALiveNF7G-HD AM2 Boost 22644
ASRock ALiveNF7G-HD 22573

SiSoft Sandra 2007 CPU Multimedia Benchmark 2:

ASRock ALiveNF7G-HD 20530
ASRock ALiveNF7G-HD AM2 Boost 20350

SiSoft Sandra 2007 Memory Benchmark 1:

ASRock ALiveNF7G-HD AM2 Boost 4802
ASRock ALiveNF7G-HD 3988

SiSoft Sandra 2007 Memory Benchmark 2:

ASRock ALiveNF7G-HD AM2 Boost 4766
ASRock ALiveNF7G-HD 3910

Win Rar in Sekunden (weniger = besser):

ASRock ALiveNF7G-HD 110
ASRock ALiveNF7G-HD AM2 Boost 79

Auswertung

Da uns bisher kein gleichartiges System mit Onboardgrafik zur Verfügung steht, können wir hier lediglich die erreichten Werte des ASRock ALiveNF7G-HDready für sich sprechen lassen. Deutlich wird jedoch eines: die automatische Übertaktung via AM2-Boost führt nur in syntetischen Benchmarks, die Speicher beziehungsweise CPU auslasten zu nennenswerten Leistungssteigerungen.
Praktische Anwendungen (insbesondere 3D-Anwendungen) profitieren hier kaum bis gar nicht. Lediglich WinRAR, das im Zuge der Komprimierung viele Daten im Hauptspeicher aufbewahrt und darauf zurückgreifen muss, um optimale Kompressionswerte zu erreichen kann seine Leistung erheblich verbessern.
Darüber hinaus können wir dem Board in Kombination mit der verbauten Onboardgrafik an dieser Stelle auch die Spieletauglichkeit bescheinigen. Die in FarCry erreichten 44 Bilder pro Sekunde reichen definitiv für eine entspannte Ballerrunde. Natürlich darf man den NV44 nicht mit aktuellen Top-Grafikkarten gleichsetzen und es mit Lichteffekten übertreiben. Das wird auch im Doom3-Benchmark klar, wo nur 12 Bilder pro Sekunde erreicht werden.

Fazit

Mit dem ALiveNF7G-HDready bietet ASRock eine gute Basis für einen kompakten, preisgünstigen und dennoch sehr gut erweiterbaren PC. Gut gefallen hat uns die Möglichkeit bis zu 12 USB-Geräte ohne Zwischenschaltung eines Hubs anschließen zu können. Auch die verbaute Onboardgrafik konnte uns überzeugen. Logischerweise kann sie nicht mit den aktuellen Topmodellen mithalten, für den Gelegenheitsspieler ist sie jedoch völlig ausreichend.
Die verbaute Soundlösung mit 7.1 Kanälen sollte auch jedem normalen PC-User genügen. Ein nettes Feature ist die Möglichkeit, die vorhandenen Kanäle auf 2 Sounddevices zu splitten.
Negativ schlägt der, wie jedoch bei vielen Herstellern, ungünstig platzierte Floppy-Connector sowie die Kondensatorsammlung in direkter Sockelnähe zu Buche. Bei einem Preis von derzeit guten 50 Euro kann man jedoch fast darüber hinweg sehen.

Pro

  • kompaktes Board

  • große Anschlussvielfalt

  • 4x DDR II 800

  • leistungsfähige Onboardgrafik

  • preiswert

Contra

  • schlecht platzierter Floppy-Connector

  • wenig Platz um CPU-Sockel




Lautsprecher Teufel


Average: 3.9 (48 votes)