Drei Mainboards mit X48-Chipsatz im Test – Ein sinkender Stern?
Die Bezeichnung der Chipsätze Intels mit X am Anfang zeugt von hoher Leistungsfähigkeit, jene Chipsätze sind meist für High-End-Nutzer gedacht. Die Einführung des X58 lies die Preise für Mainboards mit X48-Chipsatz fallen. Aus diesem Grund haben wir das ASRock X48 TurboTwins, das Gigabyte GA-X48T-DQ6 und das Foxconn Blackops verglichen und ermittelt, inwiefern deren Kauf noch lohnenswert ist.
Der maximale FSB des X48 liegt bei 1600 MHz, beim Vorgänger X38 waren es noch 1333 MHz. Somit werden alle Core 2 Extreme Modelle unterstützt. Übernommen vom X38 wurde die Unterstützung für DDR3 Arbeitsspeicher, allerdings ohne Ausnutzung der Triple-Channel-Fähigkeit. Der maximale Takt des Arbeitsspeichers stieg auf 1600 MHz. Insgesamt fallen die Veränderungen des im März 2008 erschienenen X48-Chipsatzes (Codename: Eaglelake) im Vergleich zum X38 nur gering aus.
(Quelle: Intel)
Der Neue setzt auf die bekannte Southbridge ICH9R. Damit stehen neben maximal acht SATAII-Anschlüssen (3 GB/s) auch eSATA, maximal zwölf USB-Verbindungen und Gigabit-LAN zur Verfügung.
HD Audio (7.1 CH), Intel Matrix Storage, Flex-Memory, Rapid-Recover-Technologie sowie Deaktivierung von USB- und SATA-Ports sind keineswegs Fremdwörter für den Chipsatz. Die Intel Matrix Storage Technologie erlaubt den Einsatz mehrerer Festplatten in RAID 0, 1 oder 10. Dank des Features Flex-Memory können Speichermodule verschiedener Größen im Dual-Channel-Betrieb eingesetzt werden. Mit Rapid-Recover lassen sich, wie der Name schon vermuten lässt, Daten über einen Wiederherstellungspunkt nach einem Festplattendefekt oder einer anderen Beschädigung wiederherstellen.
Die drei Mainboards in unserem Test unterscheiden sich deutlich, nicht nur durch ihren Preis. So bietet der günstigste Kandidat für etwa 150 Euro, das ASRock X48 TurboTwins, neben DDR3 auch zwei DDR2-Slots. Gigabyte verlangt für sein GA- X48T-DQ6 etwa 240 Euro und Foxconns Blackops kostet über 260 Euro (Stand: 22. Dezember 2008). Letzeres bietet dafür einen umfangreichen Lieferumfang mit einer 4in1-Wechselmöglichkeit der Northbridge-Kühlung.
Alle Platinen wurden im gleichen Testsystem eingesetzt, um die Leistungen vergleichen zu können. Dieses Testsystem stellt sich folgendermaßen dar:
| CPU |
Intel Core 2 Duo E6550 (2.33 GHz, 333 MHz FSB, 4MB L2-Cache) |
| RAM |
2x 1GB CSX CEC3-1600, DDR3-RAM |
| VGA | |
| HDD |
Seagate Momentus 5400.4 (SATAII, 120 GB, 2.5 Zoll, 5400 U/min) |
| Netzteil | |
| Gehäuse | Ikonik Zaria A10 SIM |
Als Betriebssystem kam Microsoft Windows Vista Business SP1 32bit zum Einsatz. Der Treiber der Grafikkarte war nVidia GeForce 180.48.
Welches der Boards sein Geld wert ist, klären wir auf den folgenden Seiten, wo jeder Testkandidat einzeln beleuchtet wird. Anschließend folgen einige Benchmarks, welche Aufschlüsse über die Leistungsfähigkeit der Platinen geben. Zusammengefasst werden die Ergebnisse im Fazit auf der letzen Seite.
















