Gigabyte GA-Z68XP-UD3-iSSD Mainboard im Test

Mit dem Z68-Chipsatz hat Intel einige neue Funktionen eingeführt, die die übrigen Chipsätze der 6er-Generation bisher nicht unterstützen. Die wohl größte Neuerung ist die Smart Response Technologie, die eine SSD als Cache verwendet. Gigabyte hat mit dem Z68XP-UD3-iSSD nicht nur eine Hauptplatine im Angebot, die dieses Feature unterstützt, man geht einen Schritt weiter und liefert gleich eine entsprechende SSD im mS-ATA-Format mit.

 

Einleitung

Mit dem Bundle aus GA-Z68XP-UD3 Mainboard und dem Intel SSD 311 Series Laufwerk im mS-ATA-Format scheint Gigabyte ein interessantes Produkt für den Normalanwender auf den Markt gebracht zu haben, der sich nicht lange mit Basteleien aufhalten will und trotzdem auf die Vorteile der Intel Smart Response Technologie zurückgreifen möchte. Solid Eckdaten der Hauptplatine gepaart mit einer fertig vorinstallierten SSD in Cache-Funktion, sollen die Gunst der Käufer gewinnen.

Die Features der verschiedenen Intel Chipsätze der aktuellen 6er-Generation haben wir, genau so wie die Vor- und Nachteile der Smart Response Technologie, bereits in separaten Artikeln abgehandelt, auf die wir an dieser Stelle verweisen möchten. Die folgenden Seiten beziehen sich deshalb hauptsächlich auf das Mainboard GA-Z68XP-UD3.

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Lieferumfang

  • Mainboard
  • Intel SSD 311 Series mS-ATA-SSD
  • IO-Panel-Blende
  • SLI-Brücke
  • Treiber-CD
  • 4 S-ATA-Kabel
  • Handbuch & Dokumentation
  • Hersteller-Badges

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Externe Anschlüsse

1 x PS/2-Tastatur/Maus
1 x HDMI
1 x Optischer S/PDIF
1 x IEEE 1394a
8 x USB 2.0
2 x USB 3.0
1 x RJ-45
6 x Audio Jacks (Center/Subwoofer Speaker Out/Rear Speaker Out/Side Speaker Out/Line In/Line Out/Microphone)

 

Interne Anschlüsse

1 x 24-pin ATX Power
1 x 8-pin ATX 12V Power
4 x SATA 6Gb/s (davon 2x durch Z68 und 2x durch Marvell PCIe SATA 6Gb/s Controller)
4 x SATA 3Gb/s
1 x mSATA-Anschluss (bereits belegt durch SSD 20 GB)
1 x CPU Fan Header
2 x System Fan
1 x Power Fan
1 x Front Panel
1 x Front Panel Audio
1 x S/PDIF Out
3 x USB 2.0
1 x USB 3.0
1 x Serielle Schnittstelle
1 x IEEE 1394a
1 x Trusted Platform Modul (TPM)
1 x Clear Cmos Button
PCI-Erweiterungsslots: 2 x PCIe 2.0 x16 (x16 oder x8 im Dualbetrieb), 1 x PCIe 2.0 x16 (x8 Modus), 3 x PCIe x1, 2 x PCI

 

Design & Aufbau

Das Gigabyte GA-Z68XP-UD3 Mainboard kann klar als ein schlichterer Vertreter seiner Art beschrieben werden. Man hat bei diesem Board auf ein Gigabyte-typisches, türkisblaues PBC gesetzt, das mit hellblauen und weißen Bauteilen und Steckplätzen bestückt worden ist. Die passiven Kühler des Chipsatzes und der Spannungswandler in Nachbarschaft zum CPU-Sockel präsentieren sich alle in einem zurückhaltenden Grau und drängen sich damit nicht so in den Vordergrund wie etwa die Kühllösungen des ASUS P8Z68-V Pro.

Generell fallen die Kühleraufbauten flacher und kleiner aus, als bei manch anderem Konkurrenzprodukt, was sich im Testbetrieb aber nicht negativ auswirkte. Rund um den LGA-1555-Sockel sind die standardmäßigen Bausteine positioniert. Während die obere und linke Seite von Spulen und Spannungswandlern samt Kühler umgeben ist, befinden sich auf der rechten Seite die vier RAM-Slots. Im Bereich darunter wurde der integrierte mS-ATA-Steckplatz mit bereits vorinstallierter Intel SSD 311 Series 20 GB Solid State Disk platziert.

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Gut über die Platine verteilt, finden sich die vier Lüfteranschlüsse wieder. Rechts neben den RAM-Bänken, welche zur Markierung der Zugehörigkeit hellblau und weiß eingefärbt sind, hat man den 24-Pin-ATX-Anschluss untergebracht. Ein Stück darunter wurden die insgesamt acht S-ATA-Konnektoren auf der PBC aufgebracht. Hiervon werden sechs Schnittstellen direkt von dem Z68-Chipsatz gesteuert, während die zwei übrigen Schnittstellen (ebenfalls S-ATA 6 Gb/s) durch einen Marvell 88SE9172 Controller verwaltet werden.

In direkter Reichweite befindet sich, circa einen Zentimeter links davon, der zweite flache Kühlkörper mit einer Fläche von etwa 53 cm². Darunter ist der Z68 Chipsatz versteckt, der die meisten Funktionen des Mainboards nativ zur Verfügung stellt. Davon ausgenommen sind, wie aktuell bei Intel-Platinen leider noch üblich, die drei USB 3.0-Schnittstellen, die über zwei externe Etron EJ168 Chips angesteuert werden. Diese sind wiederum per PCIe an den Chipsatz angebunden.

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Zwischen dem mS-ATA-Steckplatz und den diversen internen Anschlüssen zur Erweiterung von USB 2.0/3.0, Firewire oder Frontpanelaudio, sind die PCI-Erweiterungsplätze untergebracht. Hierbei stehen zwei PCIe 2.0 x16 Slots bereit, wo von nur der Obere die vollen 16 Lanes ansprechen kann. Erweiterungskarten im unteren Slot laufen generell nur mit 8 Lanes, was im Betrieb mit zwei Grafikkarten auch auf den oberen Steckplatz zutrifft. Die drei dazwischen und darüber verteilten PCIe x1 Slots nehmen weitere Geräte auf.

Für Karten der älteren Generation stellt das GA-Z68XP-UD3 zwei PCI-Steckplätze mit einem Takt von 33 MHz bereit. Apropos ältere Generation: eine serielle Schnittstelle kann mit einer optional erhältlichen Blende nachgerüstet werden, intern ist ein entsprechender Anschluss vorhanden. 

 

Auf der nächsten Seite gehen wir detailliert auf die besonderen Features des Mainboards ein.

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