Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitor

Egal ob Filme, Gaming oder Arbeiten: Auf 28 Zoll und mit 4K-Auflösung macht alles mehr Spaß

Geschrieben von Robin Cromberg am 28.11.2014.

Philips 288P6LJEB Startbild

Die Videospiele- und Filmindustrie schreitet mit riesigen Schritten voran, während uns die Spezialeffekte heutiger Blockbuster die Kinnlade runterklappen lassen, verschwimmt der Unterschied von Spielgrafik und Realität von Jahr zu Jahr. Um diese Fortschritte in vollen Zügen zu genießen, reicht ein Bildschirm mit „einfacher“ Full HD-Auflösung bald nicht mehr aus: Wer Kinoqualität und Fotorealismus in den eigenen vier Wänden wünscht, legt sich ein hochauflösendes Modell wie den Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitor zu. Im Folgenden wird geklärt, ob es sich lohnt, den Schreibtisch mit dem gestochen scharfen 28-Zöller aufzurüsten.

Technische Daten

Display-Typ

TFT-LCD mit W-LED-Hintergrundbeleuchtung

Bildschirmgröße (Zoll)

28

Bildschirmformat

16:9

Farbdarstellung

1,07 Milliarden

Maximale Auflösung

3840 x 2160 bei 60 Hz

Helligkeit (cd/m²)

300

Responszeit

 5 ms (SmartResponse: 1 ms)

Blickwinkel

170° horizontal, 160° vertikal

Kontrastverhältnis

1.000:1 (normal) / 50.000.000:1 (SmartContrast)

Anschlüsse

VGA (Analog), DisplayPort 1.2, DVI-D Dual Link (mit HDCP), MHL-HDMI,2 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, PC-Audio-Eingang, Kopfhörer-Ausgang

Energieverbrauch

50,5 Watt (ECO-Modus: 41 W)

Abmessungen mit Standfuß

659 x 573 x 273  mm

Gewicht

8,04 kg (inkl. Standfuß)

Lieferumfang

  • Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitor
  • Quickstart-Guide
  • Audio-Kabel
  • Stromkabel
  • HDMI-Kabel (optional)
  • MHL (optional)
  • Dual-Link (optional)
  • DP (optional)
  • VGA (optional)

Design & Verarbeitung

Der Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitor präsentiert sich in einem eleganten, matten Dunkelgrau mit metallic-silbernen Akzenten und macht optisch bereits ausgeschaltet einen sehr guten Eindruck. Er ist vollständig aus Kunststoff gefertigt, wirkt dadurch aber nicht weniger wertig. Die silbernen Elemente beschränken sich auf die Vorderseite des Standbeins, sowie eine schmale Leiste am unteren Rahmen des Bildschirms. Besagtes Standbein lässt sich ohne großen Kraftaufwand auf der Stelle und unabhängig vom Standfuß um jeweils 65 Grad in beide Richtungen drehen, zudem kann der Bildschirm um 150 mm in der Höhe reguliert werden. Per Pivot-Funktion kann der Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitor zu verschiedenen Zwecken auch im Hochformat verwendet werden.

Philips 288P6LJEB - Gekippt Philips 288P6LJEB - Rückseite

An der Rückseite des Bildschirms befinden sich, verteilt auf der unteren sowie rechten Seite, die zahlreichen Anschlüsse, darunter jene für VGA, DisplayPort, HDMI und USB 2.0 und 3.0 (mehr zu den Anschlüssen lest ihr in obiger Tabelle). Das Display misst in der Diagonalen 28 Zoll (71,1 cm). Ungewöhnlich erscheint zunächst das Fehlen jeglicher Tasten und Knöpfe zur Bedienung, denn diese läuft vollständig über ein Touch-Bedienfeld an der Frontblende ab. Was nach einer netten Idee klingt, stellt sich leider eher als sperrig und sogar nervig heraus, da das Touch-Feld keinerlei haptisches Feedback abgibt, und zu allem Überfluss auch noch mit einer kleinen Verzögerung auf die Eingabe reagiert. Der Bildschirm misst samt Standfuß 65,9 x 57,3 x 27,3  Zentimeter und wiegt rund acht Kilogramm. Die Verarbeitung lässt keinerlei Wünsche übrig, hier hat Philips ganze Arbeit geleistet.

Technik & Bildqualität

Das große Aushängeschild des Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitor ist natürlich die 4K-Auflösung (3840 x 2160 Bildpunkte), die es auch bei diesem Monitor schafft, uns bei diversen 4K-Testvideos gebannt vor den Bildschirm zu fesseln. Die Videos liefen bei 60 fps butterweich und gestochen scharf über den Bildschirm, bei Videos mit einer Bildwiederholrate von 30 fps hingegen trat hin und wieder ein deutlich sichtbarer Mittelstreifen auf, der allerdings nach kurzer Zeit wieder verschwand. Das Bild macht ansonsten einen guten Gesamteindruck und wird nicht durch etwaige Unstimmigkeiten oder unregelmäßige Ausleuchtung oder Farbstärke gestört. Der Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitor bietet eine üppige Auswahl an Verbindungsmöglichkeiten, Anschlüsse für Dual-Link-DVI, DisplayPort, MHL-HDMI und sogar VGA lassen dem Käufer hier die freie Wahl. Besonders erwähnenswert ist an dieser Stelle die Möglichkeit, mobile Geräte wie Tablets oder auch Smartphones per MHL (Mobile High Definition Link) an den Monitor anzuschließen. Wer Freunden oder Familie ein paar Urlaubsfotos oder lustige Internet-Videos zeigen möchte, muss ihnen damit nicht mehr einen winzigen Bildschirm vor die Nase halten, sondern kann seinen Urlaubsbericht im hochauflösenden 28-Zoll-Format wesentlich eindrucksvoller in Szene setzen. Und natürlich kann auch Mobile Gaming im großen Format Spaß machen. Mit der MultiView-Funktion können zudem zwei Geräte gleichzeitig angeschlossen werden, so kann etwa die Effizienz auf der Arbeit durch das simultane Verwenden von PC und Laptop gesteigert werden.

Philips 288P6LJEB - Anschlüsse Philips 288P6LJEB - Pivot

Wie es sich für einen modernen Monitor inzwischen gehört, bietet auch der Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitor einige Funktionen zur Bildoptimierung an: Wer die leicht sperrige Bedienung des Touch-Feldes in den Griff bekommen hat, erhält darüber Zugang zu den Funktionen von „SmartImage“, einer Sammlung von an verschiedene Situationen angepassten Bildmodi. Der Modus „Office“ etwa reduziert die Helligkeit um die Augen zu schonen, und legt besonderen Fokus auf die Textdarstellung. Im „Photo“-Modus werden laut Anleitung Farbsättigung, Schärfe und der dynamische Kontrast angehoben, in der Realität macht sich besonders der erste Punkt positiv bemerkbar. Bei der Darstellung von Filmen wirkt das Bild durch den entsprechenden Modus allgemein etwas dunkler und bläulicher, knallige Farben (etwa bei Explosionen) hingegen kommen hier besonders gut zur Geltung. Ähnlich sieht es beim Game-Modus aus, bei dem der Kontrast und augenscheinlich die Gelbwerte angehoben werden, was bei unserem Testlauf mit Battlefield 4 sehr gut ankam. Von den uns versprochenen, glatteren Kanten bewegter Objekte konnten wir mit bloßem Auge allerdings wenig ausmachen. Die beiden Optionen „SmartResponse“ und „SmartContrast“ können, wenn man sie zu einem der Modi hinzuschaltet, ebenfalls einen Beitrag zur Bildqualität leisten. SmartResponse senkt die Reaktionszeit auf 1 ms, so wird etwa bei Filmen oder Spielen ungewolltes Motion Blur verhindert. SmartContrast hingegen passt – wie der Name schon verrät – das Kontrastverhältnis und in gewissem Maße auch die Helligkeit an die gezeigten Szenen an.

Fazit

Der Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitor macht in erster Linie eine besonders gute Figur auf dem Schreibtisch – sowohl ausgeschaltet, als auch (oder gerade besonders) bei eingeschaltetem Display. Die Verarbeitung ist nicht zu bemängeln, was sich auch in der Verstellbarkeit bemerkbar macht, die sehr angenehm von der Hand geht. Das Bild ist so scharf und eindrucksvoll, wie man es von einem Bildschirm, der „4K“ bereits im Namen trägt, nur erwarten kann. Auch die verschiedenen SmartImage-Modi leisten, manche mehr, andere weniger, einen merklichen Beitrag zur Bildqualität in den unterschiedlichen Anwendungsbereichen. So eignet sich der Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitor für den Einsatz im Büro, zur Wiedergabe von Filmen und Videos in 4K-Auflösung und Gaming. Hinzu kommt die Möglichkeit, per MHL-Kabel die Inhalte eines mobilen Geräts anzuzeigen.  Negativ fällt hingegen vor allem das Touch-Bedienfeld aus, welches kein haptisches Feedback bietet, und mit seiner langen Reaktionszeit das Umschalten der Bildmodi unnötig und nervtötend in die Länge zieht. Auch der hin und wieder sichtbare Mittelstreifen bei 4K-Videos mit 30 fps kann durchaus als störender Faktor genannt werden. Aktuell liegt der Preis des Philips Brilliance 4K UHD LED-Monitors (Modellnummer 288P6LJEB) bei rund 500 Euro – ein günstiges Angebot für einen 4K-Monitor mit derartigem Funktionsumfang.

Pro Contra
  • hohe Auflösung, gestochen scharfes Bild
  • satte Farben
  • Design & Verarbeitung
  • Verstellbarkeit
  • praktische Bildmodi (SmartImage)
  • Preis
  • sperriges Touch-Feld
  • Linie in Bildmitte bei manchen Einstellungen

 

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Robin Cromberg

Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für das Ressort der Gaming-Peripherie von Allround-PC.com zuständig. Zwischen Roundup-Tests zu neuesten Gaming-Tastaturen und Co. testet er für APC außerdem Smartphones, Notebooks oder Gadgets wie Bluetooth-Speaker.

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