Creative Sound Blaster Connect im Test

Obwohl digitale Medien und speziell Audioformate immer mehr die Oberhand gewinnen, ist die alte Schallplatte oder Kassette immer noch schön anzuhören. Manche Stücke, sind vielleicht gar nicht mehr erhältlich und so kommt man früher oder später nicht um das Digitalisieren des Lieblingssongs aus den 60ern herum.


Der Soundspezialist Creative hat für dieses Problem eine externe Lösung entwickelt, die wir uns einmal genauer angesehen haben. Wie der Creative Sound Blaster Connect abgeschnitten hat, erfahren Sie in folgendem Test.

 

Lieferumfang

In dem Karton, der im typischen "Sound Blaster Design" gehalten ist, befinden sich neben der eigentlichen Einheit, ein USB-Kabel, ein Tosklinkkabel, ein Chinch-Verbindungskabel, ein Chich-Klinkenbuchse-Adapter und eine Kurzanleitung, sowie die benötigte Software.

 

Technische Daten (Herstellerangaben)

  • Wiedergabe: 16-Bit-Digital/Analog-Wandlung (bis 48 kHz)

  • Aufnahme: 16-Bit Digital/Analog-Wandlung (bis 48 kHz)

  • Eingänge: Optischer Eingang, Line- und Mikrofon-Eingang

  • Analogausgänge: Ausgang (Cinch) Front L/R

  • Digitalausgang: Optischer Ausgang (SPDIF)

  • Schalter: Umschalter für Digital/Analog-Ausgang


Erscheinungsbild

Die Soundkarte ist im oberen Teil komplett in edlem Weiß gehalten, der untere Sockel hingegen wurde in Grausilber gefertigt. In der Mitte der Oberseite ist eine blaue Status-LED eingelassen, die je nach Gerätezustand leuchtet oder blinkt. An der Front sind die Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon untergebracht. Neben diesen ist zudem ein Regler für die Kopfhörerlautstärke zu finden. Auf der gegenüberliegenden Rückseite sind Anschlüsse für Audio-Out, Line-In, jeweils als Chinchbuchse, und ein optischer digital Aus- und digital Eingang vorhanden. Der USB-Anschluss, sowie ein Schalter, der zur Auswahl einer reindigitalen oder analog/digitalen Quelle dient, befindet sich an der linken Seite. Vier Gummifüßchen, die neben einer Wandhalterung auf der Unterseite Platz finden, sorgen für einen festen Stand. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet und es gibt nichts zu bemängeln. Alle Anschlüsse sind zudem vergoldet worden. Hier hat Creative sich wie gewohnt keine Patzer erlaubt.

Software und Anwendung

Da der Sound Blaster Connect, neben der Wiedergabe von Musik, vorrangig zum Digitalisieren analoger Audioquellen, sowie der Aufnahme digitaler, dienen soll, ist auch die Software dementsprechend angepasst. Die Installation der Verwaltungssoftware namens "Creative Media Source" und der Audio-Treiber gestaltet sich problemlos. Ein benutzerfreundliches Setupmenü führt durch die einzelnen Schritte, bis zum abschließenden Neustart.

 

Creative Media Source

Diese Software dient zur Organisation und Verwaltung der digitalen Musiksammlung auf dem Computer. Egal ob Dateien in ein anderes Format konvertiert, die ID3-Tags von Musikstücken im MP3- oder WMA-Format angepasst oder Wiedergabelisten erstellt werden sollen: Alles kein Problem und dazu noch erstaunlich übersichtlich. Die Software bietet dafür zwei Modi, den Playermodus im kleinen Fenster und den Organizermodus mit Vollbild. Wer sich also schon immer einmal nach einer wirklichen Alternative zur Microsofts Windows Media Player Serie umgesehen hat, kann hier vielleicht fündig werden. Das Programm unterstützt zudem die Synchronisation von MP3- und Video-Playern aus dem eigenen Hause. Einfache Aufnahmen aus jeglicher Audioquelle des Soundkarte sind natürlich auch mit diesem Programm möglich.



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