Direkt aus der Hölle - Des Teufels neuestes "Concept F"!

Wer es lieber etwas technisch angehaucht mag, kann die Stoffblenden auch wahlweise abnehmen. Über separat erhältliche Halterungen können die Satelliten auch frei im Raum an die Wand befestigt werden. Passende Bohrungen an der Rückseite sind vorhanden. Die Unterseiten der kleinen Lautsprecher sind mit Noppen versehen, was einen guten Halt auf dem Stellplatz garantiert. Die vier abschraubbaren Standfüße des Subwoofers laufen spitz zu, wie Kugelschreiberminen. Diese werden in der Fachwelt auch als so genannte Spikes bezeichnet, die zur Absorption dienen sollen.

Der Subwoofer bildet hier die zentrale Einheit des Soundsystems. An der matten Front in einer Titan-Anthrazit-Farbkombo befinden sich die LEDs und der IR-Empfänger für die mitgelieferte Fernbedienung. Allerdings gibt es keine digitale Anzeige für die Lautstärke der einzelnen Kanäle oder dergleichen. Sämtliche Anschlüsse für die Kabellage und die einzelnen Audioquellen finden sich auf der Rückseite wieder. Einen Kopfhöreranschluss sucht man hier vergebens.

 

 

Aufbau & Hörprobe

Der Aufbau des Concept F ging relativ schnell von der Hand. Die Kabel sind allesamt lang genug um die einzelnen Komponenten nach Belieben zu platzieren. Das Soundsystem bietet die Möglichkeit bis zu drei verschiedene Audioquellen gleichzeitig anzuschließen, einmal 5.1 und zweimal 2.1 (Cinch/Miniklinke). Über die Fernbedienung kann wahlweise zwischen den einzelnen Anschlüssen hin und her gewechselt werden. In unserem Fall haben wir das System an einen MP3-Player via Miniklinke und an eine Audigy 2 ZS via Cinch an den PC angeschlossen.

Mit anhaltender Spannung und einer euphorischen Vorfreude, wie man es so normalerweise nur von Kindern bei der Bescherung her kennt, haben wir den ersten Tonträger eingegelegt und auf Play gedrückt. Wie nicht anders zu erwarten war, bekommt man auch beim Concept F ein köstliches Büffet mit glasklaren Höhen und füllenden Bässen aufgetischt. Ganz gleich ob man sich eine Audio-CD oder –DVD zu Gemüte führen, einen Film anschauen oder einfach eine runde "daddeln" will, hier wird für jeden Geschmack etwas Passendes geboten. Das Klangbild weiß wirklich auf ganzer Linie zu überzeugen, besonders bei der Musikwiedergabe stechen die Komponenten sehr schön hervor. Die Unterhaltung der Nachbarschaft ist mit diesem System also garantiert.  

Fazit

Mit dem Concept F hat Teufel erneut unter Beweis gestellt, dass es auch im mittleren Preissegment mehr als sehr gute Systeme für den Hobbycineasten und Musikliebhaber gibt. Hier stimmt einfach alles. Hervorragender Raumklang, sehr gute Musikwiedergabe, schickes Design und zudem ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Für einen Preis von 229,- Euro wird man(n) hier seine Freude haben.

Pro

  • Schickes Design

  • Gute Verarbeitung

  • Fernbedienung

  • Glasklare Höhen

  • Wuchtige Bässe

Contra

  • Kein Kopfhöreranschluss

 

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Lautsprecher Teufel

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