Teufel Impaq 40 Stereo-Anlage

Aufstellung & Bedienung

Das Impaq 40 Komplett-System ist grundsätzlich nicht für den Betrieb am PC entwickelt worden, dementsprechend werden die beiden Lautsprecher nicht auf jedem PC-Tisch Platz finden. Auch der Receiver benötigt nicht unerheblich viel Platz. Ein guter Aufstellort wäre in der Nähe des Bildschirms oder gerade wegen des zusätzlichen Receivers auf einem in der Nähe stehenden Regal. Für Käufer, welche die Stereo-Anlage auch unabhängig vom Computer nutzen möchten, kann letzterer Vorschlag Vorteile außerhalb des Computerbetriebes bieten. Auf den Receiver sollten die schweren Lautsprecher nicht abgestellt werden, da dessen Gehäuse sich durch die Last verbiegen oder unnötig heiß werden könnte.
Die Bedienung des Radio- und CD-Receivers gestaltete sich in unseren Versuchen als etwas schwierig, da sowohl direkt am Receiver, als auch an der Fernbedienung viele Tasten die Übersichtlichkeit einschränken. Unterschiedliche Tasten für häufig genutzte Kommandos könnten Abhilfe schaffen. An der Fernbedienung hätte uns eine abgegrenzte Lautstärkeregelung gefallen, da dies beim Betrieb am PC häufig die einzig genutzten Tasten sind. Auch die Source-Tasten sind unserer Meinung nach zu zentral gelegen, dafür, dass sie seltener als die Sprung-Tasten, zur Auswahl des Songs, genutzt werden. Eine "blinde" Bedienung aus dem Gefühl heraus ist somit kaum möglich.

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Technik & Anschlussmöglichkeiten

In Teufels erster kompakten Stereo-Anlage steckt bei genauerem Hinsehen mehr Technik als man vermuten könnte: Unzählige Ein- und Ausgabemöglichkeiten zieren Vorder- und Rückseite des Receivers. Allein an der Front finden sich vier Möglichkeiten Musik einzuspielen, sowie ein Kopfhörerausgang. Für die Eingabe vorgesehen sind hier neben Aux 2 und Line In, welche durch eine Kappe abgedeckt sind, ein MP3-fähiger CD-Player, sowie ein USB-Anschluss zur direkten Wiedergabe von USB-Stick oder MP3-Player (mit USB-Anschluss). Eine NTFS-formatierte externe Festplatte konnte, wie auch bei den meisten ähnlichen Konkurrenz-Produkten, nicht erkannt werden. Der CD-Player erledigte seine Aufgaben meist zuverlässig, leicht verkratzte CDs bereiten ihm aber gelegentlich Schwierigkeiten.
An der Rückseite des Receivers finden sich neben den Stereo-Lautsprecher-Anschlüssen, welche mit maximal 2x 25 Watt Sinus bzw. 2x 40 Watt Musik angesteuert werden, ein Subwoofer-Ausgang und eine Cinch-Ausgangsbuchse zum Anschluss eines Ton-Aufnahmegerätes. Auf der Eingangsseite sieht es noch großzügiger aus, hier gibt es drei Stereo-Cinch-Buchsen (Tape, Aux 1, DVD) zum Anschluss von drei Audio-Quellen wie z.B. den PC. Zudem befinden sich an der Rückseite je ein Antennenanschluss für FM/UKW und AM/MW. Diese können entweder über die mitgelieferten Antennen, oder aber über einen Kabelanschluss mit Signalen gespeist werden.

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Klang

Hammersound - danach sehen die Lautsprecher durch Größe und Form zumindest optisch aus. Im Praxistest konnte sich dieser erste Eindruck nur teilweise durchsetzen, denn so groß die Lautsprecher auch sind, für tiefe Bässe sind sie nicht ausgelegt. Bei der Wiedergabe über den PC suchten wir "den Fehler" zunächst in den Einstellungen der Soundkarte, spätestens bei der Wiedergabe von CD wird aber klar, dass auch diese Lautsprecher keinen Subwoofer ersetzen können. Um einigermaßen Tiefen in die Musik zu bekommen, sollte zumindest der Bass in den Klangeinstellungen um ca. 6dB (von maximal 14dB) erhöht werden, erst dann ist die Wiedergabe wirklich gut. Ansonsten lässt die Klangqualität keine Wünsche offen, insbesondere Höhen werden in einer kaum übertreffbaren Qualität wiedergegeben, solch eine Detailtreue haben wir bisher nur selten hören dürfen. Außergewöhnlich ist auch der hohe Abstrahlwinkel der Hochtöner, sodass der optimale Ton nicht nur unmittelbar vor dem Lautsprecher, sondern großzügig im Raum verteilt, genossen werden kann.
Wer keine Kompromisse eingehen will erweitert die Impaq 40-Anlage um einen Subwoofer, der dank des dafür vorgesehenen Ausgangs problemlos mit der Anlage verbunden werden kann. In Frage kommt zum Beispiel das Einstiegsmodell von Teufel, derConcept S SW mit 300 Watt Ausgangsleistung, zu einem Preis von 225,- Euro.

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Weitere Teufel-Testberichte:

Fazit

Das Impaq 40 zeigt ein Mal mehr, dass es beim Sound keine Allrounder gibt. Der Hersteller Lautsprecher Teufel verspricht für das System ein "beachtliches Klangvolumen (...) für normale Räume in Mietwohnungen", und genau für dieses Einsatzgebiet ist das System auch geeignet. Starke Bässe sind in Mietwohnungen oft nicht erwünscht, man möchte die Nachbarn schließlich nicht verärgern. Wer dennoch auf einen Subwoofer besteht, findet bei Teufel viele andere Systeme die besser passen könnten, oder erweitert das Impaq 40 einfach um den Basserzeuger. Sieht man über den schwachen Bass hinweg, so ist das 349,- Euro teure System ein echtes Vergnügen für Musikliebhaber. Die vielen Schnittstellen ermöglichen den Einsatz am PC und an vielen anderen Audioquellen, außerdem erweitern CD-Fach, USB-Anschluss und Radioeingänge die Wiedergabemöglichkeiten auf ein Maximum. Wer also hochwertige Töne wünscht, mit eher mäßigem Bass aber zufrieden ist, sollte das Teufel Impaq 40 getrost in seine nähere Auswahl ziehen.

Pro

  • ausführliche Bedienungsanleitung
  • sehr gute Verarbeitungsqualität
  • schickes Design
  • zahlreiche Anschlussmöglichkeiten
  • außergewöhnlich gute Detailtreue bei Wiedergabe (außer Bass)

Contra

  • komplizierte Fernbedienung
  • schwache Bässe

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