Test: Drei neue Netzteile von QTechnology, Nexus & Xilence

Geschrieben von Marcel Schreiter am 28.07.2006.

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Die Auswahl des richtigen Netzteils hängt von vielen Faktoren ab. Möchte man sich einen einfachen Office-PC zulegen, dürfte in der Regel ein 350 Watt starkes Netzteil ausreichen. Benutzer von Dual-Core-Prozessor-Systemen und auch Gamer, sollten jedoch etwas mehr Geld für ein Netzteil ausgeben.

Die empfohlene Stärke sollte mindestens 400 Watt betragen. Aber nicht nur die Leistung heutiger Netzteile ist gestiegen. Auch die Erwartungen von der Kundenseite hat sich gewandelt. So muss ein Netzteil zum einen sehr effizient im Umgang mit der kostbaren Energie sein und zum anderen nicht durch ein lautes Lüftergeräusch auffallen. Wir von Allround-PC haben uns zum Ziel gesetzt ein breites Spektrum von Netzteilherstellern ins unseren Tests abzudecken. Somit haben wir für Sie in diesem Review drei neue Modelle angesehen und auf Herz und Nieren getestet. Die Ergebnisse finden Sie im folgendem Review…

 

 

+3,3V

+5V+12V
(1-4)
kombiniert
-12V-5V+5 sb

Gesamt-leistung


Preis

QTechnology
QT-07400F
20A28A36A0,3Ak.A.2,0A400W

~149€

Nexus NX-500030A28A31A0,5Ak.A.2,0A480W

105,90€

Xilence Power 600W 30A35A31A0,8Ak.A.2,5A600W

~69€

 

 

Technik – Was ist PFC?

Die Leistungsfaktorkorrektur (PFC, Power Factor Correction oder Compensation) beseitigt die Spannungsspitzen, die sich schädlich auf das Stromnetz auswirken. Ursache für Stromoberschwingungen ist die hohe Anstiegsgeschwindigkeit des Eingangsstroms in den Spannungsspitzen. Diese lässt sich ganz simpel durch Einfügen einer „Drossel“ begrenzen und so kommt man zum einfacheren Verfahren der passiven PFC.

Die „Drossel-Modelle“ sind jedoch sehr groß und müssen auch weiter wachsen, je höher die Leistung des Netzteils wird. Aus diesem Grunde kommen Drosseln meist nur bei Netzteilen mit geringer Leistung zum Einsatz, da sich ihre Größe andernfalls negativ auf Gewicht und Kühlung auswirken würde. Die effizientere aber teurere Variante stellt eine aktive PFC dar: Ein zusätzlich in den Primärkreis eingeschleifter PWM-Schaltregler sorgt für eine nahezu sinusförmige Stromaufnahme. Allerdings enthält der durch die Pulsbreitenmodulation `künstlich´ erzeugte Strom erhebliche hochfrequente Anteile; ein Netzteil mit aktiver PFC kann deshalb zwar in niedrigeren Frequenzen trumpfen, im höherfrequenten Bereich aber bei etwa 10 bis 100 kHz zu EMV-Problemen neigen, wenn der Hersteller an Filtermaßnahmen spart. Aktive PFC erzwingt eine effiziente Filterung des Netzeingangs. Ansonsten können hochfrequente Störungen ins Stromnetz gelangen.

 

QTechnology QT-07400F

 

Beginnen möchten wir in diesem Test mit dem QTechnology QT-07400F Netzteil. Dabei handelt es sich um ein Semi-Passives-Netzteil. Das bedeutet, dass unter normalen Bedingungen kein Aktivlüfter für die Kühlung des Netzteils notwendig ist. Für den Notfall hat der Hersteller jedoch einen 60mm Lüfter integriert, der erst ab einer kritischen Temperatur aktiviert wird, um somit das Produkt für Hitzeschäden zu bewahren.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang des Netzteils gehören ein Stromkabel und vier Schrauben.

Die Technik wurde in ein matt-schwarzes Gehäuse gepackt. Gespickt mit zahlreichen Löchern soll der Wärmetausch gewährleistet sein. So befindet sich auf jeder Seite des Netzteils das Lochblech. Darunter werden neben der Technik auch große schwarze Passivkühlerelemente sichtbar. Insgesamt bringt so das QTechnology Netzteil ein Gewicht von etwa 1,5kg auf die Waage.
Die Maße entsprechen denen eines Standard-ATX Netzteils.
Die Verarbeitung ist sehr gut. Es gibt keine scharfen Kanten oder Unebenheiten.
Eine LED auf der Netzteilaußenseite gibt Auskunft über den Betriebszustand des Netzteils und verfärbt sich je nachdem orange (Betrieb) oder grün (Standby).

 Technische Daten (Herstellerangaben)

  • 400W

  • Active-PFC

  • 1 Lüfter (60mm schwarz)

  • 0 dBa (erst ab 85°C >25dBA)

  • Kabelummantelung nur des Hauptstromkabels

  • keine SLI / Crossfire Unterstützung

  • > 76% Effizienz

Anschlüsse

  • 4 x 4-Pin-Molex Stecker (ohne Easy-Plug-Technik)

  • 1 x Floppy-Stecker

  • 2 x S-ATA

  • 1 x 12V-P4-Anschluss

  • 1 x 12V-6-Pin-PCI-Express-Anschluss

  • 1 x 24/20-Pin-Hauptstromstecker

  • 0 x 8 Pin-EPS-Anschluss (Kombination aus P4 4Pin und zusätzlichen 4 Pin Anschluss)

  • 0 x 3-Pin-Kabel zur Übermittlung der Drehgeschwindigkeit des Lüfters

  • 0 x 4-Pin-Stecker für Gehäuselüfter

 

Im Bereich der Kabellänge war der Hersteller sehr großzügig. Alle Kabel sind mindestens 50cm lang. Das Hauptstromkabel mit dem 24/20Pin-ATX-Stecker weist eine Länge von 55cm auf.
Leider wurde nur das Hauptstromkabel mit einer Kabelummantelung versehen. Die restlichen Kabelstränge gehen leider leer aus.
Betrachtet man die Anzahl der Stecker etwas genauer, wird schnell klar, dass es bei Verwendung von diesem Produkt schnell zum einem Anschlussmangel kommen kann. Das Fehlen des zweiten PCI-Express-Stromanschlusses kann man zwar verkraften, man wird aber über die geringe Anzahl von Serial-ATA Stromsteckern verärgert sein.

 

Kühlung

Da es sich, wie eingangs erwähnt, um ein Semi-Passives-Netzteil handelt, werden keine störenden Geräusche durch einen Lüfter verursacht. Die erwärmte Luft kann dank des löchrigen Gehäuses schnell entweichen. Sollte das Netzteil jedoch auf Dauer so stark beansprucht werden, dass die Netzteilinnentemperatur über 85°C klettert, schaltet sich ein kleiner 60mm Lüfter dazu. Dieser befindet sich auf der Netzteilinnenseite und soll mit dem entstehenden Luftstrom dafür sorgen, dass die Temperatur gesenkt wird. Sollte das nicht helfen, schaltet sich das Netzteil automatisch ab.
In unserem Testcenter konnten wir jedoch diesen Zustand nicht erreichen. Die Netzteiltemperatur betrug im Durchschnitt ca. 55-60Grad. Ausgelesen wurden diese Werte mit Hilfe einer Infrarot-Temperaturpistole.

Testsystem

Wir haben den Kandidaten mit folgendem Testsystem geprüft:

MainboardASUS P5WD2-E Premium i975X
CPUIntel Pentium D 930 – 3GHz, 4MB, FSB 800MHz
Ram2x1024MB G.Skill PC 8500
VGAGeForce 7800GTX 256MB PCI-Express
HDD80 GB Samsung 7200, SATA 8MB
Gehäusenoname
Sonstiges„stromfressende“ Komponente (Peltierelement an 12V) während der gesamten Messung

Das o.g. System inkl. Netzteil weist einen Strombedarf von etwa 140 (IDLE) bis ca. 370 Watt (Volllast) (abhängig vom Netzteil) auf. Unter Volllast wird besonders auf die Stabilität der Spannungen geachtet.
Ausgelesen wurden die Spannungen mit Hilfe eines Multimeters (Metex ME-31). Um das System auszulasten, wurde die Software Prime 95 und diverse Benchmarks eingesetzt, die teilweise parallel ausgeführt wurden.

Bei den Spannungen sind folgende Toleranzen erlaubt

 ATX-Toleranz
+12V5%
+5V5%
+3,3V5%
-12V10%

Spannungstest

Die Spannungen bewegen sich im Rahmen der Toleranzen. Es gibt, wie aus folgender Tabelle ersichtlich wird, keine nennenswerten Abweichungen.

 MinimumMaximumDurchschnitt
+12V12,0212,2112,17
+5V5,085,155,10
+3,3V3,303,313,30

 

Leistungsaufnahme

 

 0%100%Standbyausgeschaltet
QTechnology QT-07400F131W247W35,10Wx

 

 

In Zeiten immer weiter steigender Energiekosten, machen sich ein paar Watt mehr auf der Jahresrechnung schnell bemerkbar. Gerade dann, wenn der PC tagtäglich läuft. Eine hohe Energieeffizienz ist also wünschenswert. Auch die Tatsache, dass bei einem ausgeschalteten Netzteil kein Strom mehr fließen sollte, ist ein erstrebenswertes Ziel. Wir haben das Netzteil auf dem o.g. System getestet. Die jeweilige Leistungsaufnahme haben wir mit einem Verbrauchsmessgerät der Firma brennstuhl ausgelesen.

Der Hersteller gibt eine Energieeffizienz von über 76% an. Das Netzteil soll die Stromkosten deutlich reduzieren. Im Vergleich zu anderen Netzteilen konnten wir eine niedrigere Leistungsaufnahme feststellen.

Fazit

QTechnology hat mit QT-07400F Netzteil ein geräuschloses Produkt auf den Markt gebracht, das sich auch bei großer Beanspruchung nicht ins Schwitzen bringen lässt. Für den Notfall schaltet sich ein 60mm Lüfter dazu, der einen Hitzeschaden abwenden soll.
Sowohl an der Verarbeitung, als auch an der Kabellänge gibt es nichts zu bemängeln. Nur stört die geringe Anzahl der Stecker, wie oben beschrieben, und auch die Tatsache, dass nur das Hauptstromkabel mit einer Kabelummantelung versehen wurde ist bei einem fast 150,- Euro teuren Netzteil unverständlich.

Pro

  • stabile Spannungen

  • hochwertige Verarbeitung

  • geräuschlos (0dBA)

  • Überhitzungsschutz

Contra

  • Anzahl der Anschlüsse

  • fehlende Kabelummantelung der Nebenstränge

  • keine SLI-/Crossfire-Unterstützung

  • stolzer Preis

  • kein Aus-Schalter

Nexus NX-5000

 

 

 

 

Als nächstes kommen wir zu einem Netzteil, das aus dem Hause Nexus stammt. Die Marke Nexus wird in Deutschland u.a. über den Onlineshop keep-silent.de vertrieben.

 

Lieferumfang

Zum Lieferumfang des Netzteils gehören ein Stromkabel und vier Schrauben.
Die Kabel samt den Anschlüssen befinden sich bereits fest am Netzteil.

Das Netzteilgehäuse wurde komplett in schwarz gehalten. Dieser Trend setzt sich auch beim Lüftergitter und den verwendeten Schrauben fort. Auch intern im Netzteil sind schwarze Passivkühlkörper vorzufinden. Einzig und allein der Silentlüfter wurde aus weißem Kunststoff gefertigt und bietet somit im Aussehen einen guten Kontrast im Vergleich zum Gesamtprodukt.
Geliefert in einer würfel-artigen Verpackung weist das Netzteil die Standard-ATX-Maße auf.
Die Netzteilaußenseite wurde mit einem Lochblech versehen, dass zur besseren Luftzirkulation im Netzteil beitragen soll. Auch sind dort der Anschluss für das Netzkabel und der Ein- bzw. Ausschalter vorzufinden. Zudem ist es möglich mit Hilfe eines kleinen Schieb-Reglers die Netzspannung einzustellen. Dieser die Einstellung sollte jedoch nur bei einem Besuch z.B. in den USA verändert werden, da ansonsten das Netzteil einen irreparablen Schaden erleidet.

 

Technische Daten (Herstellerangaben)

 

  • 500W

  • Active-PFC

  • 1 Lüfter (120mm Yate Loon D12SL-12, weiß)

  • 19 dBa

  • Kabelummantelung aller Kabelstränge

  • SLI / Crossfire Unterstützung

  • > 70% Effizienz

 

Anschlüsse

  • 6 x 4-Pin-Molex Stecker (mit Easy-Plug-Technik)

  • 2 x Floppy-Stecker

  • 3 x S-ATA

  • 1 x 12V-P4-Anschluss

  • 2 x 12V-6-Pin-PCI-Express-Anschluss

  • 1 x 24/20-Pin-Hauptstromstecker

  • 1 x 8 Pin-EPS-Anschluss (Kombination aus P4 4Pin und zusätzlichem 4 Pin Anschluss)

  • 0 x 3-Pin-Kabel zur Übermittlung der Drehgeschwindigkeit des Lüfter

Die Kabellänge variiert zwischen 50cm für die PCI-Express-Stromkabel und bis zu 70cm für das Hauptstromkabel. Diese Kabellänge sollte auch in Bigtowern ausreichen.
Alle Kabel wurden mit einer flexiblen Kabelummantelung versehen. Die Anzahl der Stecker fällt im Vergleich zum zuvor getesteten QTechnology Netzteil großzügig aus. Bis zu sechs 4Pin- und zwei PCI-Expresstromstecker sprechen für sich. Auch verfügt das Nexus NX-5000 über einen 8 Pin-EPS Stromanschluss, der insbesondere bei DualCore-Prozessor-Systemen zum Einsatz kommt.
Zum einfachen Entfernen der Stromsteckern, zum Beispiel von CD-/DVD-Laufwerken, wurden diese mit der so genannten Easy-Plug Technik ausgestattet. Mit Hilfe eines Kunststoffhebels kann der Stecker durch einfaches Drücken leicht aus der jeweiligen Komponente entfernt werden.

Kühlung

Ein großer, weißer 120mm Lüfter, der sich auf der Unterseite des Netzteils befindet, soll für ausreichend Frischluft sorgen. Dabei erzeugt er bei konstanten Umdrehungen einen Geräuschpegel von etwa 19dBA und ist kaum zu hören.
Die erwärmte Luft soll dann durch die wabenartigen Lüftungslöcher auf der Netzteilaußenseite entweichen können.

 

Testsystem

s.o.

 

 

Spannungstest

Die Spannungen bewegen sich im Rahmen der Toleranzen. Es gibt, wie aus folgender Tabelle ersichtlich wird, keine nennenswerten Abweichungen.

 MinimumMaximumDurchschnitt
+12V12,1312,2712,19
+5V5,125,155,13
+3,3V3,393,413,41

 

Leistungsaufnahme

 

 0%100%Standbyausgeschaltet
QTechnology QT-07400F131W247W35,10Wx
Nexus NX-5000149W269W23,40W11,70W

 

 

 

 

Fazit

 

Das Nexus NX-5000 bietet mit seinen 500 Watt ausreichend „Power“ auch für High-End-Systeme. An der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln und auch die Kabellänge stimmt. Eine Vielzahl von Steckern ermöglicht das Verkabeln von zahlreichen Komponenten. Auch der Betrieb eines SLI- bzw Crossfires-Systeme ist mit diesem Netzteil möglich. Zu einem fairen Preis von knapp 106,- Euro gibt es das Netzteil bereits zu kaufen.

 

 

 

empfehlung

 

Pro

  • stabile Spannungen

  • hochwertige Verarbeitung

  • viele Anschlüsse (teilw. mit Easy-Plug-Technik)

  • leiser Lüfter (nur 19dBA)

  • Kabelummantelung aller Stränge

  • SLI / Crossfire Unterstützung

Contra

  • k.A.

 

Xilence Power 600W

 

Für diesen Test erreichte uns auch ein Netzteil des Herstellers Xilence. Bereits vergangene Woche haben wir uns einen passiven HDD-Cooler angesehen. Ob das Netzteil den guten Eindruck fortsetzen kann zeigt sich im folgenden Verlauf.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang des Netzteils gehört nur ein Stromkabel.

Das schwarze Netzteilgehäuse schützt das Innenleben, sprich die Technik. Satte 600 Watt Leistung soll das Netzteil erbringen und sich somit auch für Hardcore-Gamer und Overlocker bestens eignen.
Die Verarbeitung des Gehäuses weist keine Mängel auf. Auf der Netzteilaußenseite befinden sich wabenartige Lüftungslöcher, die ein Entweichen der erwärmten Luft ermöglichen sollen.
Auf der Unterseite befindet sich ein Loch für einen entsprechenden 12cm Lüfter, dessen Lüfterblätter rot eingefärbt wurden. Der Kontrast zwischen rot und schwarz setzt sich auch bei den Netzteilsteckern fort. Alle Kabelstränge besitzen eine schwarze Kabelummantelung. Am Ende wurden rot-orange Stecker angebracht.

 Technische Daten (Herstellerangaben)

  • 600W

  • Active-PFC

  • 1 Lüfter (120mm, rot, temperaturgeregelt)

  • 19,5 dBa

  • Kabelummantelung aller Kabelstränge

  • SLI / Crossfire Unterstützung

  • Effizienz: kein Angabe

Anschlüsse

  • 6 x 4-Pin-Stecker (mit Easy-Plug-Technik)

  • 2 x Floppy-Stecker

  • 4 x S-ATA

  • 1 x 12V-P4-Anschluss

  • 2 x 12V-6-Pin-PCI-Express-Anschluss

  • 1 x 24/20-Pin-Hauptstromstecker

  • 0 x 8 Pin-EPS-Anschluss (Kombination aus P4 4Pin und zusätzlichem 4 Pin Anschluss)

  • 0 x 3-Pin-Kabel zur Übermittlung der Drehgeschwindigkeit des Lüfters

Im Bereich der Kabellänge war der Hersteller etwas sparsam. Das Hauptstromkabel weißt nur eine Länge von etwa 40cm auf. Auch das P4-12V-Stromkabel ist nur 45cm lang. So kann es in Bigtower-Gehäusen schnell einmal eng werden, sodass sich User nach einem anderen Netzteil umsehen müssten.
Positiv zu erwähnen ist jedoch die Anzahl der Stecker. Das Xilence Power 600W bietet insgesamt vier SATA- und sechs 4Pin-Stromstecker (mit Easy-Plug-Technik). Auch können zwei PCI-Express-Grafikkarten mit Strom versorgt werden.

Kühlung

Ein großer, roter 120mm Lüfter, der sich auf der Unterseite des Netzteils befindet, soll für ausreichend Frischluft sorgen. Dabei erzeugt er einen Geräuschpegel von etwa 19dBA bei 1200 Umdrehungen pro Minute und ist kaum zu hören.
Steigt die Innentemperatur an, so erhöht sich die Arbeitsgeschwindigkeit des Lüfters auf 2200 Umdrehungen. Natürlich steigt so auch der Geräuschpegel. Aber selbst bei maximaler Drehgeschwindigkeit arbeitet der Lüfter angenehm leise und fällt nicht weiter störend auf.
Die erwärmte Luft soll dann durch die wabenartigen Lüftungslöcher auf der Netzteilaußenseite entweichen können.

 

Testsystem

s.o.

 

Spannungstest

Die Spannungen bewegen sich im Rahmen der Toleranzen. Es gibt, wie aus folgender Tabelle ersichtlich wird, keine nennenswerten Abweichungen.

 MinimumMaximumDurchschnitt
+12V12,1011,9812,07
+5V5,165,175,17
+3,3V3,393,423,41

 

Leistungsaufnahme

 

 0%100%Standbyausgeschaltet
QTechnology QT-07400F131W247W35,10Wx
Nexus NX-5000149W269W23,40W11,70W
Xilence Power 600W139W273W23,30W16,31W

 

Fazit

Kurze Kabel und das Fehlen eines 8 Pin-EPS-Stecker für DualCore-Systeme trüben unseren Eindruck über das Xilence Power 600W. Positiv sind jedoch der durchaus leise Lüfter, der je nach Temperaturentwicklung gesteuert wird, die Anzahl der Stecker und der durchaus günstige Preis von knapp 70,- Euro. Von daher vergeben wir den Preis-/Leistungsaward.

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Pro

  • stabile Spannungen

  • hochwertige Verarbeitung

  • viele Anschlüsse (teilw. mit Easy-Plug-Technik)

  • leiser Lüfter (nur 19dBA)

  • Kabelummantelung aller Stränge

  • SLI / Crossfire Unterstützung

  • Preis-/Leistung

Contra

  • zu kurze Kabel

  • kein EPS-Stecker

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Marcel Schreiter

Marcel Schreiter

...ist Gründer und Chefredakteur von Allround-PC.com. Als Dipl. Medienwirt beschäftigt er sich neben dem Journalismus auch mit Marketingthemen im Sportbereich. Der Triathlonsport ist seine Leidenschaft.

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