In einem weiteren Vergleichstest haben wir uns diesmal acht neue Netzteile angesehen. Darunter ist unter anderem auch das ganz neue Modell aus dem Hause be quiet, das Darkpower Pro mit satten 1000 Watt. Aber auch FSP schickt mit dem Epsilon ein 900 Watt starkes Netzteil ins Rennen. Die technischen Details der Teilnehmer und deren Ergebnisse finden Sie auf den folgenden Seiten.
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+3,3V |
+5V |
+12V (1-4) kombiniert |
-12V
+5 sb
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Effizienz (bis zu)
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Gesamt- leistung
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Preis in €
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| FSP Epsilon 900W |
30A |
30A |
70A |
1,0A |
3,0A |
85% |
900W |
~ 220,- |
Silverstone OP650W |
24A |
30A |
54A |
0,5A |
4,0A |
> 80% |
650W |
~145,- |
| Seasonic S12II-500HT |
24A |
24A |
2x17A |
0,8A |
2,5A |
< 85% |
500W |
~ 89,- |
Nexus NX-8050 |
36A |
30A |
4x18A |
0,8A |
3,0A |
> 80% |
500W |
~ 120,- |
CoolerMaster M850 Pro Modular |
25A |
30A |
4x18A +2x28A |
0,8A |
3,5A |
> 85% |
850W |
~ 200,- |
OCZ GameXStream 600W |
36A |
30A |
4x18A |
0,5A |
3,0A |
83% |
600W |
~ 90,- |
| be quiet! Dark Power Pro 1000W |
24A |
28A |
75A |
1,0A |
6,0A |
> 80% |
1000W |
~ 300,- |
<>
XilencePower 750W Modular |
28A |
28A |
2x20A + 2x36A |
0,8A |
3,5A |
> 80% |
750W |
~ 100,- |
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Technik - Was ist PFC?
Die Leistungsfaktorkorrektur (PFC, Power Factor Correction oder Compensation) beseitigt die Spannungsspitzen, die sich schädlich auf das Stromnetz auswirken. Ursache für Stromoberschwingungen ist die hohe Anstiegsgeschwindigkeit des Eingangsstroms in den Spannungsspitzen. Diese lässt sich ganz simpel durch Einfügen einer "Drossel" begrenzen und so kommt man zum einfacheren Verfahren der passiven PFC.
Die "Drossel-Modelle" sind jedoch sehr groß und müssen auch weiter wachsen, je höher die Leistung des Netzteils wird. Aus diesem Grunde kommen Drosseln meist nur bei Netzteilen mit geringer Leistung zum Einsatz, da sich ihre Größe andernfalls negativ auf Gewicht und Kühlung auswirken würde. Die effizientere, aber teurere Variante stellt eine aktive PFC dar. Ein zusätzlich in den Primärkreis eingeschleifter PWM-Schaltregler sorgt für eine nahezu sinusförmige Stromaufnahme. Allerdings enthält der durch die Pulsbreitenmodulation "künstlich" erzeugte Strom erhebliche hochfrequente Anteile. Ein Netzteil mit aktiver PFC kann deshalb zwar in niedrigeren Frequenzen trumpfen, im höherfrequenten Bereich aber bei etwa 10 bis 100 kHz zu EMV-Problemen neigen, wenn der Hersteller an Filtermaßnahmen spart. Aktive PFC erzwingt eine effiziente Filterung des Netzeingangs. Ansonsten können hochfrequente Störungen ins Stromnetz gelangen.
FSP Epsilon 900W

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+3,3V |
+5V |
+12V (1-4) kombiniert |
-12V
+5 sb
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Effizienz (bis zu)
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Gesamt- leistung
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Preis in €
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FSP Epsilon 900W |
30A |
30A |
70A |
1,0A |
3,0A |
85% |
900W |
~ 220,- |
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Lieferumfang
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Zusätzlich befinden sich noch Klett-Kabelbinder im Lieferumfang. |
Das in blau-metallic eingefärbte Netzteilgehäuse ist mit seinen 14 cm in der Länge sehr kompakt. Die Verarbeitung des Gehäuses lässt keinen Grund zur Beanstandung zu. Alle Kanten wurden sauber abgerundet. Neben dem blauen Gehäuse stechen einem die, in verschiedeneren Farben ummantelten Kabelstränge ins Auge. So will der Hersteller dem User das Wiedererkennen von bestimmten Strängen vereinfachen. Auf der, dem Kabelausgang gegenüberliegenden Seite, befindet sich der beleuchtete Schalter und der Netzeingang. Erwärmte Luft kann durch die wabenartigen Lüftungslöcher entweichen. Ein installierter 120mm Lüfter, der durch ein goldenes Gitter geschützt wird, soll für ausreichend Frischluft sorgen.
Eine weitere Auffälligkeit ist eine Spule auf der Netzteilrückseite, die durch die drei Lüftungsschlitze sichtbar wird. Ein zufälliges Berühren ist zwar nur mit einem schmalen Gegenstand möglich, trotzdem bemängeln wir diese Platzierung. Von Herstellerseite wurde uns aber versprochen die Platzierung der Spule zu überdenken und weiter ins Innere zu verlegen.
Technische Daten (Herstellerangaben)
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900W
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Active-PFC
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1 Lüfter (120mm transparent - ohne Beleuchtung)
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Fansteuerung (< 30dBA)
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Kabelummantelung aller Kabelstränge (verschiedene Farben)
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SLI- / Crossfire-Unterstützung
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Quad-SLI-Support
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kein Kabelmanagement
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4x 12V-Leitungen á 20A (zusammen max. 70A)
Anschlüsse
-
6 x 4-Pin-Molex Stecker (mit Easy-Plug-Technik)
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1 x Floppy-Stecker
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8 x S-ATA
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1 x 12V-P4-Anschluss
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4 x 12V-6-Pin-PCI-Express-Anschluss
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2 x 12V-8-Pin-PCI-Express-Anschluss (mittels Adapter)
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1 x 24/20-Pin-Hauptstromstecker
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1 x 8 Pin-EPS-Anschluss
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0 x 3-Pin-Kabel zur Übermittlung der Drehgeschwindigkeit des Lüfters
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0 x 4-Pin-Stecker für Gehäuselüfter
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Kabellänge Hauptstromkabel = 55cm
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Insgesamt stehen vier PCI-Express-Stromstecker zur Verfügung. |
Die 4 poligen Steckern sind mit der so genannten easy-Plug-Technik ausgestattet. |
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Kühlung
Ein transparenter 120mm Lüfter ohne Beleuchtung soll für ausreichende Kühlung der Netzteilkomponenten sorgen. Dieser arbeitet laut Herstellerangaben mit weniger als 30 dBA. Die integrierte Fansteuerung regelte den Lüfter so, dass dieser in unserem Test nur ein leises surren von sich gab.
Fazit
Mit dem Epsilon 900 Watt Netzteil erhält der Kunde ein Netzteil mit vielen Stärken aber auch Schwächen. Mit einer guten Verarbeitung und stabilen Spannungen konnte das Netzteil im Test punkten. Auch die ausreichend langen Kabel und deren farbig unterschiedliche Ummantelungen fanden Gefallen. Leider betrug die Leistungsaufnahme im Standby-Modus 30 W entgegen der vom Hersteller versprochenen 1 Watt. Des Weiteren bereitet uns die erwähnte Spule sorgen. Auch die Spannung der 12V-Schiene erreichte fast einen kritischen Wert von 12,58 Volt. Erlaubt sind maximal 12,60 Volt laut ATX-Spezifikationen.
UPDATE: Der Hersteller hat angekündigt das getestete Netzteil zu untersuchen, um die nächste Produktionsserie verbessern zu können.
Pro
Contra
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hohe Leistungsaufnahme im Standby-Modus
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hohe Leistungsaufnahme im ausgeschalteten Zustand
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Spule zu dicht am Netzteilgehäuse
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hoher Preis
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12V-Schiene nur knapp innerhalb der 5% ATX-Toleranz