Power satt! Acht neue Netzteile im Test

CoolerMaster M850 Pro Modular


 

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+3,3V +5V +12V
(1-4)
kombiniert
-12V

+5 sb

Effizienz
(bis zu)

Gesamt-
leistung

Preis in €

CoolerMaster
M850 Pro Modular
25A 30A 4x18A
+2x28A
0,8A 3,5A > 85% 850W ~ 200,-

 

 


Lieferumfang

  • 5x Klett-Kabelbinder

  • 1x Anleitung (in verschiedenen Sprachen)

  • 2x 6 Pin auf 8 Pin PCI-Express-Stromadapter

  • 1x Stromkabel

  • 4x Thumbscrews (s/w)

  • 1x Casebadge

Die Peakleistung beträgt laut CoolerMaster 1000W. Zum Netzteil gehört viel Zubehör.
Praktisch! Die Kabel können in dieser Tasche aufbewahrt und transportiert werden.


Die schwarz-spiegelnde Oberfläche des Netzteilgehäuses vermittelt einen edlen Eindruck. Das Gehäuse ist 18cm lang und fasst auf der Unterseite einen schwarzen 135mm großen Lüfter ein, der wiederum durch ein gleichfarbiges Lüftergitter vor eindringenden Kabeln geschützt wird. Die Verarbeitung des Gehäuses ist sehr sauber. Leider konnten wir direkt nach dem Auspacken des Netzteils bereits kleine Kratzer feststellen, was für eine sehr empfindliche Oberfläche spricht.
Insgesamt sechs 12V-Leitungen (4x 8A und 2x 28A) stehen dem Anwender zur Verfügung. Somit eignet sich das CoolerMaster Netzteil auch für Quad-SLI-Systeme. Vier PCI-Express-Stromstecker der ersten Generation und bis zu acht SATA-Stromports sollen eine ausreichende Stromversorgung gewährleisten.
Die erwärmte Luft kann durch ein wabenartiges Gitter auf der Netzteilrückseite entweichen.
Wie bereits am Lieferumfang auffallen dürfte handelt es sich bei dem M850 pro Modular Netzteil um ein Produkt mit abnehmbaren Kabeln. Zu den Kabelsträngen wird eine praktische Tasche mitgeliefert, die zum einen den Transport und zum anderen die Aufbewahrung erleichtern soll.
Die einzelnen Stromports unterscheiden sich sowohl in der Form, als auch der Farbe. Dabei wurden die vier Ports für die PCI-Express-Anschlüsse farblich markiert.
CoolerMaster verspricht, dass das Netzteil eine konstante Leistung von 850 Watt erbringt. Kurzfristig sollen sogar bis zu 1000 Watt möglich sein.
Leider verfügt das M850 über keinen Schalter, mit dem das Netzteil ausschalten könnte. So verbleibt das System immer im Standby-Modus, der sich über 25 Watt genehmigt.

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In der Gehäuseoberfläche kann man sich fast spiegeln.
Die Stromports unterscheiden sich sowohl in Form als auch in der Farbe.
Die Hauptstromkabel befinden sich bereits fest am Netzteil.


Technische Daten (Herstellerangaben)

  • 850W konstant (kurzfristig bis zu 1000W)

  • Active-PFC

  • 1 Lüfter (120mm schwarz - ohne Beleuchtung - bis zu 1500 U/Min)

  • Fansteuerung (> 16dBA)

  • Kabelummantelung aller Kabelstränge (verschiedene Farben)

  • SLI- / Crossfire-Unterstützung

  • Quad-SLI-Support

  • Kabelmanagement

  • 6x 12V-Leitungen 4x18A + 2x 28A

  • 3 Jahre Garantie


Anschlüsse

  • 10 x 4-Pin-Molex Stecker (ohne Easy-Plug-Technik)

  • 2 x Floppy-Stecker

  • 8 x S-ATA

  • 1 x 12V-P4-Anschluss

  • 4 x 12V-6-Pin-PCI-Express-Anschluss

  • 2 x 12V-8-Pin-PCI-Express-Anschluss

  • 1 x 24/20-Pin-Hauptstromstecker

  • 1 x 8 Pin-EPS-Anschluss

  • 0 x 3-Pin-Kabel zur Übermittlung der Drehgeschwindigkeit des Lüfters

  • 0 x 4-Pin-Stecker für Gehäuselüfter

  • Kabellänge Hauptstromkabel = 50cm

Kühlung

Ein 135mm Lüfter, der sich auf der Netzteilunterseite befindet arbeitet mit mindestens 16 dBA. Im laufenden Betrieb ist er sehr leise und fiel nicht negativ auf.



Fazit

Satte 850 Watt dürften auch für ein Quad-SLI-System völlig ausreichend sein. CoolerMaster liefert mit dem M850 Pro Modular ein leistungsstarkes Netzteil, das nicht nur gut aussieht, sondern auch viele praktische Features besitzt, wie beispielsweise das Kabelmanagement. Die unterschiedlichen Ports schließen eine falsche Verbindung mit dem Netzteil aus. Des Weiteren war das Netzteil dank des leisen Lüfters im Betrieb kaum zu hören. Jedoch hat es im ungenutzten Zustand eine hohe Leistungsaufnahme, da es durch den fehlenden Ein-/Ausschalter immer im Standby-Modus verbleibt.

Pro

  • stabile Spannungen

  • hochwertige Verarbeitung

  • SLI-/Crossfire-Unterstützung (auch Quad-SLI)

  • Anzahl von Stromsteckern

  • Kabelmanagement

  • sehr leise

  • geringe Leistungsaufnahme unter Volllast

  • Neuer 6+2 Pin Grafikkartenstecker

Contra

  • hohe Leistungsaufnahme im Standby-Modus

  • kein Ein-/Ausschalter

  • empfindliche Oberfläche


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