Spannung pur! - 10 Netzteile im Test
Im Frühjahr 2008 ist es auch wieder Zeit für einen neuen Netzteilvergleichstest. In diesem Review haben wir insgesamt zehn Produkte untersucht und auf Herz und Nieren getestet.
Mit 450 Watt Leistung stellt der Hersteller Corsair das "schwächste" Netzteil in diesem Test. Satte 800 Watt Power verspricht der Hersteller Gigabyte mit den Odin Netzteilen. Alle Kontrahenten wurden auf derselben Testplattform, die u.a. mit zwei stromhungrigen HD 2900 XT Grafikkarten (im Crossfire-Modus) und einem Intel Core 2 Duo Prozessor ausgestattet ist, getestet. Der Prozessor wurde für diese Zwecke von seinen ursprünglichen 2,13 GHz auf 2,8 GHz übertaktet. Für noch mehr Leistungsaufnahme sorgt ein Peltierelement, das über die 12 Volt-Leitung mit dem Stromgeber verbunden wird. Nachfolgend eine Auflistung aller Netzteile, die wir in diesem Artikel untersucht haben:
-
Cooler Master M700 Real Power Pro Modular - 700 Watt
-
Corsair VX 450 Watt
-
Corsair VX 550 Watt
-
FSP Fortron/Source Epsilon 80Plus 700Watt
-
Gigabyte GE-M800A-D1 Odin Pro 800Watt
-
Gigabyte GE-S800A-D1 Odin GT 800Watt
-
PC Power & Cooling Silencer 610 Watt
-
PC Power & Cooling Silencer Quad 750 Watt
-
Silverstone SST-DA650 Decathlon Series - 650 Watt
-
Thermaltake Toughpower QFan - 650 Watt
Technik - Was ist PFC? Die Leistungsfaktorkorrektur (PFC, Power Factor Correction oder Compensation) beseitigt die Spannungsspitzen, die sich schädlich auf das Stromnetz auswirken. Ursache für Stromoberschwingungen ist die hohe Anstiegsgeschwindigkeit des Eingangsstroms in den Spannungsspitzen. Diese lässt sich ganz simpel durch Einfügen einer "Drossel" begrenzen und so kommt man zum einfacheren Verfahren der passiven PFC. Die "Drossel-Modelle" sind jedoch sehr groß und müssen auch weiter wachsen, je höher die Leistung des Netzteils wird. Aus diesem Grunde kommen Drosseln meist nur bei Netzteilen mit geringer Leistung zum Einsatz, da sich ihre Größe andernfalls negativ auf Gewicht und Kühlung auswirken würde. Die effizientere, aber teurere Variante stellt eine aktive PFC dar. Ein zusätzlich in den Primärkreis eingeschleifter PWM-Schaltregler sorgt für eine nahezu sinusförmige Stromaufnahme. Allerdings enthält der durch die Pulsbreitenmodulation "künstlich" erzeugte Strom erhebliche hochfrequente Anteile. Ein Netzteil mit aktiver PFC kann deshalb zwar in niedrigeren Frequenzen trumpfen, im höherfrequenten Bereich aber bei etwa 10 bis 100 kHz zu EMV-Problemen neigen, wenn der Hersteller an Filtermaßnahmen spart. Aktive PFC erzwingt eine effiziente Filterung des Netzeingangs. Ansonsten können hochfrequente Störungen ins Stromnetz gelangen.
- Einleitung
- Cooler Master M700 Real Power Pro Modular - 700 Watt
- Corsair VX 450 und 550 Watt
- FSP Fortron/Source Epsilon 80Plus 700Watt
- Gigabyte GE-M800A-D1 Odin Pro und GT 800Watt
- PC Power & Cooling Silencer 610 Watt und Silencer Quad 750 Watt
- Silverstone SST-DA650 Decathlon Series - 650 Watt
- Thermaltake Toughpower QFan - 650 Watt
- Testergebnisse
- Anmelden oder Registrieren um Kommentare zu schreiben
Druckversion












