Test: Fractal Design Tesla R2 und Integra R2

Geschrieben von Niklas Ludwig am 09.04.2013.

Fractal Design Logo

Sie sind unerlässlich für den zuverlässigen Betrieb jedes Computers. Dennoch wird oft an ihnen gespart: Die Rede ist von Netzteilen. In unserem Test haben wir das Fractal Tesla R2 mit 500 Watt und das Fractal Integra R2 mit 650 Watt gegeneinander antreten lassen. Während das Integra R2 mit dem 80PLUS Bronze Zertifikat aufwarten kann, kann sich das Tesla R2 sogar mit dem Gold Zertifikat schmücken. Ob die Fractal Design Tesla R2 und Integra R2 die vorgeschriebenen Spezifikationen einhalten, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.



Technische Daten Fractal Integra R2

+3,3V

+5V

+12V1

+12V2

-12V

+5Vsb

Effizienz

80Plus

Leistung

Preis

NT-Länge

Kabel

Lüfter

24A

15A

25A

20A

0,3A

3A

84

Bronze

650W

~72 Euro

165mm

Non-Modular

120mm

 

Technische Daten Fractal Tesla R2

+3,3V

+5V

+12V

-12V

+5Vsb

Effizienz

80Plus

Leistung

Preis

NT-Länge

Kabel

Lüfter

20A

20A

41,5A

0,5A

2,5A

89%

Gold

500W

~92 Euro

165mm

Non-Modular

135mm

Lieferumfang

  • Netzteil
  • Netzkabel
  • Anleitung
  • Montagematerial

Design & Funktion

Äußerlich ähneln sich die Netzteile beinahe wie ein Ei dem anderen. Die Unterschiede sind so marginal, dass wir hier nur das Tesla R2 genauer beschreiben. Das Gehäuse ist mattschwarz lackiert. Auf der Oberseite wurde das Fractal Design-Logo in Form eines Eiskristalls eingestanzt. Auf der Vorderseite sitzt rechts der Kabelstrang, der alle Anschlüsse beherbergt. Bei den Anschlüssen ähneln sich beide Modelle ebenfalls sehr. Neben dem standardmäßigen ATX 20+4-Pin- sowie ATX12V/EPS12V 4+4-Pin-Anschluss, besitzen beide jeweils zwei PCI-E 6+2-Pin-Anschlüsse. Lediglich bei den SATA-Anschlüssen kann das Integra R2 mit sechs Anschlüssen einen mehr als das Tesla R2 vorweisen.

IMG_5128

Zusätzlich bieten beide noch die Möglichkeit zwei IDE-Laufwerke und ein Diskettenlaufwerk anzuschließen. Genug Anschlussmöglichkeiten also – jedoch ohne Kabelmanagement, das wir uns sehr gewünscht hätten! Auf der rechten Seite des Netzteils prangt der weiße Fractal Design-Schriftzug. Die Vorderseite wird von einer großen Mesh-Fläche dominiert, die der Wärmeabfuhr dient. Hier wurden zudem der Netzschalter- und Anschluss untergebracht. Auf der linken Seite sind die technischen Spezifikationen aufgedruckt. Die untere Seite beherbergt ebenfalls einen Mesh-Fläche, unter der der, für Fractal Design typische, weiße 135-mm-Lüfter (120 mm beim Integra R2) sitzt. An der Verarbeitung haben die Schweden, wie man es von ihren Gehäusen gewohnt ist, nicht gespart. Weder scharfe Kanten noch sonstige äußere Mängel konnten wir ausmachen.

Testsystem

Wir haben die Netzteile mit unserem Sandy Bridge E Testsystem getestet. Details gibt es in unserer Testsystemübersicht. Das o.g. System inkl. Netzteil weist einen Strombedarf von etwa 90 Watt (IDLE) bis ca. 520 Watt (Volllast), abhängig vom Netzteil, auf. Ausgelesen werden die Spannungswerte mithilfe des Multimeters Metex ME-31. Der Prozessor wird mit dem Tool CPU-Burn ausgelastet, für die Auslastung der Grafikkarten im Crossfire-Betrieb kommt der Benchmark Futuremark 3DMark 11 zum Einsatz. Das Auslesen der Leistungsaufnahme erfolgt mit dem Verbrauchsmessgerät der Firma Voltcraft Plus Energy Monitor 3000. IMG_5125
Wir verzichten an diese Stelle auf die Nennung der einzelnen Spannungsmesswerte, da die getesteten Netzteile in den von uns gesetzten Toleranzbereich fielen und somit spannungstechnisch keine Besonderheiten aufgetreten sind. Die Leistungsaufnahme haben wir in den vier Betriebszuständen Ausgeschaltet, Standby, Idle und Volllast gemessen und für euch im folgenden Diagramm zusammengefasst. Zum Vergleich haben wir die AXi-Serie von Corsair herangezogen.

Testergebnisse

 

Fazit

Mit den beiden Netzteilen Integra R2 und Tesla R2 liefert Fractal Design gelungene und solide Netzteile ab. Beide Netzteile sind top verarbeitet und meisterten unseren Test mit Bravour. Die Lüfter arbeiten selbst unter Volllast mit einer angenehmen Lautstärke. Unser einziger Kritikpunkt ist das fehlende Kabelmanagement, das gerade beim hochpreisigen Tesla R2 wünschenswert gewesen wäre. Wer auf der Suche nach einem Netzteil mit 500 bis 650 Watt ist, sollte definitiv einen Blick auf die Integra- oder Teslar-Reihe von Fractal werfen.

vorlage_apr13-fractal-tesla-r2_k vorlage_apr13_fractal-integra-pr-le_k

Pro

  • Leistung
  • Verarbeitung
  • leiser Lüfter

Contra

  • kein Kabelmanagement

Tags:,

Trackback von deiner Website.

Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

...ist stellvertretender Chefredakteur und zeichnet sich insbesondere für die Tests der Hardwarekategorie verantwortlich und füttert den APC-YouTube Kanal mit neuen Videos zu allerlei Produkten. Stehen keine größeren Hardwaretests an, widmet er sich Produkten der Consumer Electronics-Welt und fühlt neuen Lautsprechern, Kopfhörern oder mobilen Geräten auf den Zahn.

Kommentieren

Alle Angaben OHNE Gewähr! Alle Produktbezeichnungen bzw. Herstellernamen sind Eigentum der jew. Firmen!
Allround-PC übernimmt keine Haftung für evtl. Schäden bzw. Informationen oder Links auf dieser Seite, bzw. der verlinkten Seiten!
© Allround-PC 2015 | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung | Mediadaten