Mini-Notebook - ASUS W5600A im Test
Nach unserem letzten Notebook Review im Juni diesen Jahres, in dem wir uns das ASUS Notebook V6800V etwas näher angesehen haben, präsentieren wir Ihnen in diesem Bericht die Ergebnisse und Eigenschaften des W5600A Notebooks, welches ebenfalls aus dem Hause ASUS stammt.
Mit dem neuen Modell folgt der Hersteller dem allgemeinen Trend, indem mobile Computer auf der einen Seite immer kleiner werden müssen, jedoch auf der anderen Seite dem User immer ausreichend Power und möglichst lange Akkulaufzeit bieten sollen.
Lieferumfang
Bevor wir uns mit den genauen Leistungsdetails befassen, schauen wir uns erst einmal an, was neben dem Notebook noch an Zubehör mitgeliefert wird.
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Die kleine ASUS Notebook Maus kommt aus dem Hause Logitech. |
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| Es befinden sich insgesamt zwei Akkus (1x 2400mAh und 1x 4800mHa) im Lieferumfang. |
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Software
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Windows XP Prof. SP2
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Nero
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ASUS DVD XP 5.0
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Power Director V3.0 DE
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Medi@Show V2.0 SE
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Symantec Norton AntiVirus 2005
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ASUS Utilities
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Zubehör
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2x Akku
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Ladegerät
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Tasche
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Handbuch
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Schnellstart-Anleitung
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Modemkabel
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ASUS kabellose Notebook Maus
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Technische Details im Überblick:
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Model |
ASUS W5600A |
| Prozessor | Intel Pentium M 740 (1,733GHz, 533MHZ FSB, 2MB Cache, Dothan-Core) / in Verbindung mit Intel Alviso 915GMChipsatz |
| Speicher | 512MB DDR 2 (2x256MB) |
| Display | 15,0" SXGA TFT (1400x1050Pixel) |
| Grafik | Intel GMA 900 (shared Memory 128MB) |
| Festplatte | 60GB (UDMA 100, 4200U/Min) |
| CD/DVD-Laufwerk | Ultra Slim 2x DVD-Dual (+/- Format) |
| LAN | 10/100MBit |
| WLAN | WLAN 802.11G 54MBit |
| Modem | Ja |
| Anschlüsse | 3x USB, Firewire, IrDA, VGA-Out, PC-Card Typ II, 4 in 1 CardReader, PS2, 2x Audio |
| Bluetooth | Ja |
| Gewicht | 1,6kg |
| Preis | ca. 2.000 Euro |
| Sonstiges | 1,3MP Webcam |
Design und Kühlung
Das ASUS W5600A wurde auch wie das bereits getestete V6880V zum größten Teil aus leichtem Plastik gefertigt. Dabei bringt das Mini-Notebook gerade einmal ein Gewicht von knapp 1,6kg auf die Waage, was sich besonders beim längeren Transport des Notebooks positiv beim Anwender bermerkbar machen dürfte. Zudem verleiht dem nur 300 mm x 31 mm x 270 mm kleine Notebook das schwarz-graue Design einen edlen Look. Die Verarbeitung der Materialien ist sehr hochwertig. Dennoch sind schnell kleinere Kratzer auf der Oberfläche vorzufinden, die natürlich beim Umgang mit dem Gerät auftreten.
Die Tastatur samt 83 Tasten ist ebenfalls in Schwarz gehalten. Die blauen LEDs, die den jeweiligen Status des Geräts anzeigen, wurden in einer kleinen Leiste am unteren Rand des Notebooks integriert. Zusätzlich befinden sich 2 Mini-LEDs auf der Bildschirmrückseite. Beim Umklappen des Displays auf die Tastatur werden auf der Rückseite befindliche LEDs aktiviert, sodass der User auch im zusammengeklappten Zustand den jeweiligen Betriebsstatus des Systems ersehen kann.
Leider rastet das Display beim Zusammenklappen nicht ein, bzw. ist ein solcher Mechanismus nicht vorhanden, sodass die Gefahr besteht, dass sich das Display beim Transport öffnet und somit Schäden am empfindlichen Display entstehen.
Auf der Unterseite, direkt unter dem Display befindet sich der Akku. Dieser kann einfach mit zwei Handgriffen entriegelt und herausgeholt werden.
Da auch ein Notebook ziemlich viel Wärme entwickeln kann, befinden sich auf der rechten Seite große Lüftungsschlitze. In diesem Bereich befindet sich auch die CPU, die durch einen temperaturgeregelten Lüfter mit Frischluft versorgt wird. Der Lüfter arbeitet, je nach Höhe der Temperatur, in vier Stufen zwischen 1400 und 2000 Umdrehungen pro Minute. Mit 1400 oder auch 1700 Umdrehungen pro Minute ist der Lüfter kaum wahrnehmbar und stört die Umwelt nur geringfügig. Steigt jedoch die CPU-Temperatur auf 65 Grad und höher, dreht der Lüfter auf und erzeugt ein lautes Summen. Mit 2000 Umdrehungen ist ein gemütliches Arbeiten nicht mehr möglich, jedoch müsste dann die CPU-Temperatur auch 80 Grad oder mehr betragen.
Im normalen Office-Betrieb beträgt die CPU-Temperatur im Schnitt ca. 50-60 Grad. Dabei wird die Unterseite im Bereich des Prozessors entsprechend warm. Der restliche Teil erwärmt sich nicht so stark.
Technische Features
Wie bereits aus der Überschrift ersichtlich wird, werkelt ein 1,73 GHz starker mobiler Pentium Prozessor im ASUS Notebook. Dieser basiert auf dem neusten Dothan-Kern und arbeitet mit einem Bustakt von 533 MHz. Des Weiteren ist er mit 2 MB Cache ausgestattet und kann manch anderem Desktop-Prozessor gefährlich werden. Da es sich um einen Mobile-Prozessor handelt, kann dieser mit Hilfe der Speed-Step Technik den Takt je nach Systemauslastung anpassen und somit Energie sparen, die sich in einer längeren Akkulaufzeit widerspiegelt. So kann dieses Modell seinen Takt auf bis zu 400 MHz verringern. Entsprechende Einstellmöglichkeiten im BIOS gibt es zwar nicht, jedoch lässt sich mittels bestimmter Profile der mögiche maximal Takt beliebig einstellen. Doch dazu später mehr.
Neben dem starken Prozessor verfügt das W5600A insgesamt über magere 512 MB DDR2 Ram (2x256MB). Dies kann mit heutigen Anwendungen schnell einmal zu Engpässen führen, sodass man gezwungen ist Speicher nachzurüsten.
Bis zu 60 GB Speicherplatz erlauben die Ablage zahlreicher Daten. Sollte das einmal nicht reichen muss ggf. darüber nachgedacht werden, ein externes Laufwerk anzuschaffen. Zudem gehört die Festplatte mit seinen 4200 Umdrehungen pro Minute nicht zu den schnellsten Laufwerken, wie auch später aus den Benchmakrs hervorgehen wird.
Im Vergleich zum V6800V, welches mit einem mobilen ATI-Grafikchip ausgestattet wurde, steht diesem Modell nur die Intel GMA 900 Onboard-Grafikkarte zur Verfügung. Spieletauglich ist somit dieses Notebook nicht. Zudem werden von den 512MB auch noch bis zu 128MB für den Grafikchip reserviert.
Für Anwender, die sich mit dem etwas schwerfälligen Touchpad nicht anfreuen können, liefert der Hersteller eine von Logitech produzierte Cordless Optical Notebook Maus mit. Neben den zwei Standardtasten verfügt der kleiner Nager auch über ein praktisches Scrollrad. Der optische Sensor arbeitet präzise. Besonders positiv ist, dass die Maus über einen An- bzw. Ausschalter verfügt. Somit kann die Maus nur bei Bedarf aktiviert werden. Diese Funktion hätten wir uns in der Vergangenheit auch bei manchen Desktop-Mäusen gewünscht, da somit die Batterien und gleichzeitig auch der Geldbeutel des Users verschont wird.
Eine Installation der Maus ist nicht nötig. Sobald das Notebook hochgefahren ist kann man die Maus aktivieren und sofort verwenden.
Als besonders Feature verfügt das Notebook über eine, im oberen Teil des Display, integrierte 1,3Megapixel Webcam, die sich zum einen zum Anwender oder zum anderen um 180° gedreht zur Rückseite drehen lässt. Im Zusammenspiel mit der entsprechenden Software lassen sich Fotos oder auch Videos erstellen. Des Weiteren ist es auch möglich bestimme Effekte einzubauen oder das Bild mit Hilfe eines Digitalzooms zu vergrößern. Die Bildqualität ist dabei akzeptabel.
Akku
Die beiden mitgelieferten Akkus sorgen für ausreichend Strom für 4 bzw. 8 Stunden. Dies ist laut unserer Meinung etwas größzügig angegeben, da der 2400er Akku in unserem Test unter mittlere Auslastung bereits nach 2 Stunden den Geist aufgegeben hat. Wenn man natürlich das Notebook die gesamte Dauer über im Hochleistungsmodus betreibt, könnten aus den 4 bzw. 8 Stunden schnell einmal 1 bis 3 Stunden werden. Gut zu wissen, dass dann der Akku wieder nach ca. 2 Stunden aufgeladen zur Verfügung steht.
Um den Akku zu schonen, gibt es diverse Profile, die je nach Bedarf die CPU-Geschwindigkeit drosseln oder die Helligkeit des Displays reduzieren.
Außer der etwas ungenauen Akkuanzeige von Windows, gibt es von ASUS selbst kein Programm, welches die restliche Akkudauer ausliest.
Anschlüsse
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| Um vor Staub zu schützen, wurde eine Attrappe in Form einer SD-Karte in den Cardreader gesteckt. |
Dem User des ASUS Notebooks stehen zahlreiche Anschlüsse zur Verfügung. So gibt es zum Beispiel bis zu 3 USB-Ports, einen Firewire-Anschluss (4Pin), 1x VGA-Out, einen Modemanschluss, eine Lan-Schnittstelle und 2 Audio-Ports. Des Weiteren bietet das Notebook einen integrierten Cardreader. Dadurch bleibt es dem Käufer erspart, seine Digitalkamera oder den MP3 Player direkt mit den PC zu verbinden, stattdessen kann er bequem das Speichermedium (unterstütze Formate: SD/MMC/MS/MS PRO) in den dafür vorgesehenen Slot schieben und die Daten laden.
Nachfolgend einige Screenshots, erstellt mit dem Tool CPU-Z:
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Wie bereits erwähnt, hat der Hersteller sich zum Thema Akkulaufzeit-Verlängerung ein paar Gedanken gemacht und die ASUS Power4Gear Technik entwickelt. Es werden dem User 8 bereits voreingestellte Profile zur Verfügung gestellt, die je nach Auslastung des Notebooks aktiviert werden können. Eine manuelle Feinabstimmung der einzelnen Profile ist ebenfalls möglich.
Es gibt im SuperPerformance-Modus zum Beispiel keinerlei Einschränkungen im Bereich der System-Leistung. Alle Komponenten arbeiten mit der maximal möglichen Frequenz. Dieser Modus ist jedoch nur dann verfügbar, wenn auch das Notebook mit Netzspannung aus der Steckdose versorgt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, ist nur der HighPerformance-Modus möglich. Bei diesem Profil arbeitet die CPU nur mit maximal ca. 1,5 anstatt der sonst möglichen 1,73 GHz.
Wird das Notebook hingegen nur für kleine Office-Anwendungen, wie z.B. das Abrufen von E-Mails genutzt, wird die Prozessor-Geschwindigkeit auf bis zu 400 MHz gesenkt. Dabei wird nicht der Frontsidebus gekürzt, sondern einfach der Multiplikator verkleinert. Weniger als 400 MHz Prozessorleistung sind nicht möglich.
Besonders praktisch ist auch der Modus "Präsentation". Mit diesem Profil wird automatisch die Auflösung verringert und der VGA-Out Port für den Beamer oder externen Monitor aktiviert.
Wenn der User das jeweilige Profil wechselt, erscheint für 5 Sekunden im linken, oberen Bildschirmrand ein kleines Symbol.
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Mit dem Utility ASUS PC Probe ist es möglich, einige Systeminformationen live auszulesen. So wird z.B. dort dem Anwender die aktuelle Innen- und CPU-Temperatur, aber auch die Umdrehungsgeschwindigkeit des Lüfters angezeigt. Außerdem ist es möglich, diese Werte über einen längeren Zeitraum zu überwachen und die Messergebnisse in Form eines Diagramms festzuhalten.
Mit der LiveUpdate-Funktion bleibt das ASUS Notebook immer auf dem neusten Stand. Aktuelle Treiber oder auch BIOS Updates können durch diese Funktion direkt vom Server des Herstellers heruntergeladen werden. Einen Besuch der Herstellerwebsite ist nicht mehr erforderlich. Leider streikte das Live Update bei unserem Test.
BIOS
Das BIOS ist sehr übersichtlich, auch gerade deswegen, weil dem User nicht viele Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Intel Speed-Step Technologie lässt sich leider nicht deaktivieren.
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Benchmarks
Vergleichssystem 1:
| CPU |
Intel Penitum 4 630 Prescott 3,0GHz (800FSB)
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| RAM |
2x512 MB GSkill DDR2 CL2,5 (Dual-Channel) )
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| HDD |
80GB Samsung 7200U/Min SATA
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| VGA |
XFX 128MB GeForce 6600GT PCI-Express
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| PSU |
be quiet 450W |
Vergleichssystem 2: ASUS V6880V. Details...
Installierte Software:
| Betriebssystem |
Windows XP Prof. SP2
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| Patches |
Direct X 9.0c, MediaPlayer 10.0, Windows MediaEncoder
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| Treiber |
NVIDIA Detonator 71.84; Intel Chipsatztreiber
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Zum Vergleich wurden die Testergebnisse des EPOX 5LWA+ aus dem 2. Sockel 775 Round Up hinzugezogen.


Die GeForce 6600GT und die X600 erreichen gute Ergebnisse bei beiden 3D Mark Benchmarks. Beim ASUS W5600A wird jedoch schnell deutlich, dass der Intel GMA 900er Grafikchip schnell an seine Grenzen kommt, und mit den beiden anderen Konkurrenten nicht mithalten kann. Selbst beim älteren 3D Mark 03 Benchmark werden gerade einmal knapp 1000 Punkte erreicht. Somit wird deutlich, dass sich dieser Grafikchip weniger zum "Spielen" eignet.





Da der neue PC Mark Benchmark zum Zeitpunkt, als wir die beiden anderen Systeme getestet haben, noch nicht zur Verfügung stand, stehen uns leider von diesen Systemen keine Vergleichswerte zur Verfügung.
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