Test: Dell XPS 14z – Kompromiss zwischen Note-und Ultrabook?

Geschrieben von Marcel Schreiter am 15.02.2011.

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>Wer nur wenig Geld für ein besonders schmales Ultrabook ausgeben möchte, der sollte sich einmal das Modell XPC 14z aus dem Hause Dell ansehen. Dieses schlanke Notebook soll einen Kompromiss zwischen Größe bzw. Leichtigkeit und Preis darstellen. In wiefern Dell dies gelungen ist, erfahren Sie im folgenden Artikel.





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Das Dell XPS 14z Notebook wird mit dem Betriebssystem Windows 7 Home Premium 64 Bit ausgeliefert.
Eine Revovery DVD befindet sich im Lieferumfang.

Lieferumfang

  • Netzteil
  • Software CDs/DVDs
  • Schnellstartanleitung
  • Hinweise

Geliefert wird das Dell XPS 14z Notebook in einem besonders hochwertigen Karton, der den Eindruck vermittelt, es würde sich etwas ganz Besonderes und sündhaft Teures im Inneren befinden. So wird bereits das Auspacken zu einem kleinen Erlebnis.

 

Technische Details

  • Intel Core i5-2430M Prozessor, 2,4 GHz, Turbo 3,0 GHz,  2 Cores, 4 Threads, TDP 35W, 6 MB L3 Cache
  • Intel HM67 Chipsatz
  • 14″ Display, WLED, TrueLife, Edge-to-Edge-Display, 1.366 × 768 Pixel
  • 4 GB DDR3-Speicher 1333 MHz
  • 500 GB Festplatte, SATA Western Digital, 7.200 Umdrehungen pro Minute
  • Integrated Grafics Intel HD 3000 bis zu 1,2 GHz, 512 MB shared Grafikspeicher
  • Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
  • DVD-Brenner
  • 0,3 MP Webcam
  • SD-Cardreader
  • Schnittstellen: 1x USB 2.0, 1x USB 3.0, 1x RJ45 (Gigabit), Bluetooth 3.0, 2x Audio, HDMI, Mini-DisplayPort
  • 336 x 235 x 23 mm – Gewicht: 2 kg
  • Akkuleistung: ~ 6 h

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Das Dell XPS 14Z weist eine Höhe von nur 23 mm auf und ist mit 2 kg besonders leicht.

Neben einer guten Ausstattung hat der Hersteller Dell besonders großen Wert auf die Optik des Notebooks gelegt: Das 14z besitzt ein aus eloxiertem Aluminium gefertigtes Gehäuse, das besonders robust und kratzunempfindlich sein soll.  Zwar ist das günstigste Modell bereits ab ca. 600 Euro erhältlich, jedoch gewinnt man schnell das Gefühl, es würde sich um ein deutlich teureres Gerät handeln. Bestätigt wird dieser Eindruck durch die sehr gute Verarbeitungsqualität. Das zeitlose Design wird durch einen silber-glänzender Rahmen, der um das gesamte Notebook gelegt wurde,  optisch aufgelockert und unterstreicht ebenfalls das edel wirkenden Aussehen.

Das von uns getestete 14″-Modell basiert auf einem Intel Core i5-2430M Sandy Bridge Prozessor, der mit einem Grundtakt von 2,4 GHz arbeitet. Dank Turboboost Technolgoie kann diese Dualcore-CPU mit Hyperthreading den Takt auf bis zu 3 GHz steigern. Intel gibt eine TDP von 35 Watt an, die sich nicht besonders negativ auf die Akkuleistung auswirken sollte. Da das 14z ohne dedizierte Grafikeinheit auskommen muss, wird auf den integrierten Grafikchip des Prozessors gesetzt. Die Intel HD Grafics 3000 GPU arbeitet mit einer Taktfrequenz von bis 1,2 GHz und nutzt bis zu 512 MB des Arbeitsspeichers. Damit ist schnell klar, dass der XPS 14z Notebook sicher keine Grafikwunder vollbringen wird, dafür wurde es aber auch nicht konzipiert. Für die Wiedergabe von HD-Inhalten und das Spielen von weniger anspruchsvollen Games ist das 14z jedoch ausreichend bestückt.

Insgesamt 4 GB Arbeitsspeicher stehen zur Verfügung, zudem kommt eine 500 GB große Festplatte aus dem Hause Western Digital und ein DVD-Brenner zum Einsatz.

Eine Besonderheit bei diesem Modell ist das Edge-to-Edge-Display, das eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel darstellen kann. Ein besonders schmaler Displayrahmen hat es dem Hersteller ermöglicht das 14″ Notebook in das Gehäuse eines 13″-Gerätes zu integrieren. Denn trotz des 14″ großen Display weist das Notbook nur eine Länge von knapp 33,5 cm auf. Zum Vergleich: Das Sony VAIO Z im 13,3″-Format weist eine Breite von 32 cm auf. das XPS 14z besitzt ein Display mit spiegelnder Oberfläche, die zwar die Farben brillanter erscheinen lässt, sich jedoch im Outdoor-Betrieb negativ bemerkbar macht. Gegensteuern kann man in diesem Fall mit der Displayhelligkeit, die sich dynamisch anpassen lässt. Neben der LED-Hintergrundbeleuchtung für das Display, ist auch eine Tasten-Hintergrund-Beleuchtung vorhanden.

Des Weiteren ist das Gerät aufgrund seiner kompakten Abmessungen mit einem Gewicht von knapp 2 kg nicht besonders schwer. Zwar gibt es noch leichtere Modelle, z.B. aktuelle Ultrabooks (Artikel: Was ist ein Ultrabook?), jedoch sind diese auch deutlich teurer.

Bis auf die Audio-Ports befinden sich alle weiteren Schnittstellen auf der Gehäuserückseite, direkt unter dem Display. Zwar ist ein USB 3.0-Port vorhanden, jedoch fällt die Anzahl von USB-Ports doch eher mager aus. So besitzt das Dell 14z nur noch einen weiteren USB 2.0-Anschluss.

Die hellgrauen, abgerundeten Tasten des 14z fügen sich sehr gut in das Gesamtbild des Notebooks ein. Sie sind ausreichend groß und bieten große Abstände. Einzigallein die Curser-Tasten sind etwas klein geraten. Eine Etage tiefer befindet sich, mittig platziert, das Touchpad samt zwei Maustasten.

Fazit

Dell ist der Kompromiss zwischen Notebook und Ultrabook gelungen, sonfern kein großer Wert auf eine hohe Grafikleistung gelegt wird. Optional kann man aber auch diesem Kritikpunkt mit Hinzubuchen eines NVIDIA GT 520M Grafikchips entgegentreten, was jedoch einen höheren Preis zur Folge hat. Neben der guten Verarbeitungsqualität kann der Dell XPS 14z mit seinem leisen Lüfter und dem schmalen Display punkten. Die Auflösung von 1366 x 768 Pixel fällt zwar dürftig aus, ist aber für Gerät dieser Preisklasse üblich. Die integrierte Grafiklösung reicht für den Alltag völlig aus und belastet dabei kaum den Akku, der somit eine Betriebsdauer von knapp 5 Stunden mühelos bereitstellen kann. Praktisch ist das eingebaute Slot-In-Laufwerk  und die 0,3 MP Webcam, sowie der SD-Kartenleser.

Die Anzahl von USB-Schnittstellen fällt hingegen ernüchternd aus, so sind nur zwei freie USB-Ports vorhanden. Da aber nahezu alle Arten von Geräten, wie z.B. Digitalkameras, Smartphones, externe Festplatten etc. mit dem PC via USB kommunizieren, kann es beim 14z schnell einmal eng und ärgerlich werden. In diesem Zusammenhang ist es dann auch nicht tröstlich, dass einer der Ports USB 3.0-fähig ist.

Die von uns getestet Version ohne dedizierten Grafikchip ist nicht mehr erhältlich, stattdessen gibt es das Einsteigermodell für 899 Euro inkl. NVIDIA Grafikchip und 8 GB Speicher zu kaufen. Auch weitere Ausstattungsvarianten mit Intel Core i7 Prozessor und einer SSD sind möglich.

Pro

  • Größe
  • Gewicht
  • leiser Kühler
  • Akkulaufzeit
  • robustes Material (Aluminium)
  • Platzierung Schnittstellen

Contra

  • Anzahl USB-Ports
  • Grafikleistung
  • Auflösung Display

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Marcel Schreiter

Marcel Schreiter

...ist Gründer und Chefredakteur von Allround-PC.com. Als Dipl. Medienwirt beschäftigt er sich neben dem Journalismus auch mit Marketingthemen im Sportbereich. Der Triathlonsport ist seine Leidenschaft.

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