Command & Conquer 3: Tiberium Wars im Test
Vor ein paar Monaten hat EA die Command & Conquer Serie erweitert und mit Command & Conquer 3: Tiberium Wars den Nachfolger zu Command & Conquer Generals vorgestellt. Das Spiel soll durch schicke Grafik, eine neue Kampagne sowie bis jetzt noch nie da gewesene Schlachten überzeugen. Ob all diese Punkte erfüllt wurden, lesen Sie im folgenden Bericht.
Einleitung
"Willkommen zurück Commander", so wird man im Spiel und auch in der beigelegten Anleitung empfangen. Wir befinden uns im Jahre 2047 und der Kampf um das Tiberium beginnt auf ein Neues. War vor ein paar Jahren das Tiberium plötzlich auf die Erde nieder gestützt und hatte den Planeten somit in einigen Gebieten hochgradig kontaminiert, so ist es nun eine der wichtigsten Energie- und Rohstoffquellen der Menschheit. Die Kontrolle über das Tiberium bedeutet also, die Zukunft der Menschheit und des gesamten Planeten in den Händen zu haben. Und genau an diesem Punkt geraten die Global Defense Iniative (GDI) und die Bruderschaft von NOD wieder einmal kräftig aneinander. Der damals plötzliche verschwundene Anführer der Bruderschaft, Kane, ist nun plötzlich wieder aufgetaucht und es bricht ein zweiter Krieg um saubere Gebiete, das Tiberium und die Weltherrschaft aus. Dummerweise sind die Menschen dieses Mal nicht unter sich und bekommen ausgerechnet in Kriegszeiten von den außerirdischen "Scrin", die nicht lange fackeln sondern lieber ballern, einen kleinen Besuch abgestattet.


Das EA-Intro etwas abgewandelt
Das Hauptmenü mit Auswahl "Kampagne"
Systemvorrausetzungen
- Betriebssystem: Windows XP, Vista 32 Bit
- Prozessor: XP 2GHz, Vista 2,2 GHz
- Speicher: XP 512MB, Vista 1024MB
- Festplattenspeicher: 6 GB
- DVD-Laufwerk: 8x
- Grafikkarte: XP 64MB, Vista 128MB
- DirectX : 9.0c (Soundkarte muss kompatibel sein)
Einheiten, Gruppen und Funktionen
Das Spiel ist grundlegend in die drei Mächte GDI, NOD und Scrin unterteilt. Je nach Kampagne oder Einzelspiel entscheidet sich der Spieler für eine der Mächte, wobei es keine Kampagne der "Scrin" gibt. Diese schlüpfen in der NOD und GDI Kampagne in eine zweite Feindrolle. Jede Macht hat komplett verschiedene Einheiten und Fähigkeiten. Auch die Preise für Einheiten und Technologien unterscheiden sich grundlegend von denen der Mitstreiter. Allerdings haben die Entwickler das Menü so angeordnet, dass sich gleiche oder ähnliche Einheiten immer an der selben Stelle befinden. Das hilft dabei sich einzufinden, spielen muss man die drei Gruppen jedoch komplett unterschiedlich, wenn man nicht verlieren möchte.
Das Verwaltungs- und Baumenü, über das alle Funktionen und Produktionsvorgänge gesteuert werden, befindet sich am rechten Rand. An oberster Stelle wurde die Minimap angeordnet, die sämtliche Vorgänge in erkundetem Territorium anzeigt. Es wurden zu dem neue Funktionen integriert, die dem Spieler im Laufe der Kampagne näher gebracht werden. Zum Beispiel ist es nun möglich Kamerapunkte auf der Karte zu setzten oder diverse Einheiten, vom Schlachtfeld ausfliegen zu lassen. Näheres hierzu gibt entweder das Tutorial oder die gut sortierte Bedienungsanleitung preis.


Gefechtsmenü - ähnlich wie bei C & C Generals
Baumenü (rechts) - Auswahl Einheit. Anzeige von Preis, Eigenschaften und Bauzeit
Gameplay
Das Gameplay ist recht flott gehalten. Rückt gerade eine Einheitenwelle ins gegnerische Lager vor, so sollte man zu sehen, dass bis zur Vernichtung dieser Arme bereits eine neue, angriffsfertige Mannschaft ausrücken kann. Der Einheitenverlust ist in den meisten Karten sehr hoch, allerdings kommen gerade durch die Menge der Soldaten und Panzer unglaubliche Schlachten zu Stande.
Beim errichten von Gebäuden hat man sich auf die aus C&C Tiberium Sun bekannte Menüproduktion konzentriert. Man hat nun kein lästiges Baufahrzeug mehr, welches die Produktionsarbeiten übernimmt, so wie es im Teil "Generals" der Fall war. Ein Klick auf das Gebäude im Menü reicht und dieses ist nach der Produktion frei, innerhalb eines bestimmten Basenradius, platzierbar.
Aufgefallen ist die Überlegenheit der Scrin im Gefechtsmodus. Die armen Erdlinge werden regelrecht abgeschlachtet, wenn ein Schwarm von autoschnellen, rasiermesserartigen Wesen das Lager des Feindes erreicht. Zwar gibt es schon einen Patch der das Gleichgewicht wieder hergestellt haben soll, diesen haben wir allerdings nicht ausprobiert.
Im Großen und Ganzen macht es allerdings mächtig Spaß seine treuen Soldaten auf die Jagt zu schicken und somit den Feind in großen Mengen seiner Streitkräfte zu berauben. Die schnelle Spielart und die passende Hintergrundmusik machen eine ganz besondere Atmosphäre aus, in der ein "Commander" zu Höchstleistungen auflaufen mag.


Buzzer warten auf Befehle
Arme ist bereit zum Angriff


Die Strecke wird mit großer Geschwindigkeit überwunden
Ankunft in der GDI-Basis (Feind)
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