TuneUp Utilities 2006

Ein jeder wundert sich, warum der PC nach einiger Zeit nicht mehr so läuft, wie er es an dem Tag der Anschaffung tat. Grund dafür sind meist zugemüllte Registry-Einträge, Datenmüll auf der Festplatte und viele unnütze visuelle Funktionen, die den Rechner verlangsamen.

Abhilfe schafft ein Programm, das sich nicht nur um ein Problem kümmert, sondern gleich alle versucht auszumerzen. Ein solches Programm ist TuneUp Utilities 2006. Gut ein Jahr nach dem Release der erfolgreichen 2004er Version wartet das Programm mit neuen Funktionen und vielen Verbesserungen auf. Ob es auch hält, was es verspricht, erfahren Sie in diesem Report.

Zuerst einmal gilt unser Dank der www.tuneup.de, welche uns die Testversion zur Verfügung gestellt hat.

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Preis

TuneUp Utilities 2006 kann für 39,99 Euro im Handel erworben werden. Alternativ kann man sich das Programm auch per Internet bestellen und zuschicken lassen, wobei es für 34,99 Euro angeboten wird und somit mit 5 Euro weniger zu Buche schlägt.
Wer allerdings schon die 2004er Version sein eigen nennen kann, für den gibt es darüber hinaus die Möglichkeit ein Update herunterzuladen, welches 19,99 Euro kostet.

Lieferumfang & Systemvoraussetzungen

Dem Lieferumfang liegt neben der CD ein Handbuch bei, welches dem User nicht nur ausführlich jede einzelne Funktion erklärt, sondern sie auch anschaulich verdeutlicht.
Die Systemvoraussetzungen fallen bei TuneUp Utilities 2006 sehr gering aus. Es läuft unter Windows 98, Me, 2000 und XP und benötigt nur einen Prozessor mit mindestens 133 MHz, den heutzutage fast jeder um das 10-fache toppen sollte. Auch der Festplattenbedarf fällt mit 25 MByte schon fast lächerlich aus. Dass der PC darüber hinaus über ein CD-Laufwerk bzw. DVD-Laufwerk verfügen sollte, um TuneUp zu installieren, dürfte eigentlich selbstverständlich sein. Deswegen ist auch positiv zu vermerken, dass TuneUp Utilities selbst auf alten Rechnern, die beispielsweise noch mit Windows 95 betrieben werden, sein Werk verrichten kann, wenngleich auch nicht mit vollem Funktionsumfang.


Handbuch

Wie wir bereits erwähnten, liegt dem Programm ein umfangreiches Handbuch bei. Das Handbuch beschreibt Schritt für Schritt alle Funktionen von TuneUp. Dabei wird die Anleitung durch viele Bilder verdeutlicht. Wir denken, dass das Handbuch gerade für Anfänger ziemlich hilfreich ist, da diese mit dessen Hilfe genau herausfinden können, was eine spezielle Funktion bewirkt. Auch das ungefähr 15-seitige Glossar am Ende des Handbuchs könnte gerade für Computerneulinge interessant sein.

Neuerungen


Da wir bereits vor zwei Jahren TuneUp 2003 und im letzten Jahr TuneUp 2004 testeten, können wir die neuste Version des Optimierungsprogramms perfekt mit den Vorgängern vergleichen. Da man ein solches Programm nicht von Grund an neuprogrammieren und neugestalten braucht, werden wir in diesem Report eher auf die Neuerungen eingehen, als auf die schon dagewesenen Features in den Vorgänger-Versionen. Sollte es zu den angesprochenen Funktionen allerdings doch mal eine Frage geben, können wir Ihnen die Testberichte von TuneUp 2003 sowie TuneUp 2004 ans Herz legen. Natürlich werden wir aber auch in diesem Test keine Funktionen verschweigen.


Design & Bedienung

Trotz der angepriesenen "runderneuerten Benutzeroberfläche" hat sich designtechnisch wenig getan. Umsteiger der letzten Versionen werden daher keine Probleme haben sich zurechtzufinden, was vor allem an der simplen aber durchaus durchdachten Menüführung liegt. Daher finden sich auch TuneUp-Neulinge schnell zurecht und werden nicht durch unnötige Fenster oder verwirrende Hilfetexte verwirrt. Wie auch schon in den Vorgängerversionen ist wirklich jeder Button selbsterklärend und so gesetzt, dass man jede gewünschte Tuning-Funktion mit nur minimalen Klicks erreicht und somit nicht umständlich lange suchen muss.
Ebenso gleich geblieben sind die fünf Kategorien, in denen TuneUp 2006 unterteilt ist. So hat der Benutzer mit "Anpassen & Informieren", "Aufräumen & Reparieren", "Optimieren & Verbessern", "Verwalten & Kontrollieren", "Daten retten & Vernichten" alle wichtigen Kategorien vereint, die ein schnelles und bequemes Herankommen an die gewünschten Funktionen garantieren. Dabei ist jede Funktion ausführlich erklärt und bietet zum Teil hilfreiche Tipps&Tricks an, die eine Optimierung vereinfachen.


Features

Kommen wir nun zum Hauptteil des Programms, den Features. Ein wichtiges und nicht zu vernachlässigendes Feature ist der altbekannte "RescueCenter". Dieser macht alle Änderungen, welche man mit dem Programm vorgenommen hat, unschädlich und stellt somit den ursprünglichen Zustand wieder her. Dies ist vor allem genau dann nützlich, wenn eine Einstellung zu System-Problemen führen sollte. Mit ruhigem Gewissen können wir jedoch sagen, dass so etwas eher selten vorkommt.
Der "Update Wizard", der ebenfalls oben rechts im Programm anzutreffen ist, hält das Programm auf dem neuesten Stand und lädt per Mausklick die nötigen Updates im Internet herunter.
Die schon angesprochenen fünf Kategorien werden wir im Folgenden etwas genauer durchleuchten.


Anpassen und Informieren

Startet man das Programm, landet man direkt in der Kategorie "Anpassen und Informieren". Ein direkter Vergleich zur 2004er Version bringt hervor, dass die vier Unterkategorien gleich geblieben sind, mit Ausnahme des "TuneUp WinStylers", welcher sich nun "TuneUp Styler 2" nennt. Hier kann der User das Aussehen der Windows-Oberfläche komplett verändern und nach den eigenen Bedürfnissen anpassen. So wird dem Benutzer die Möglichkeit gegeben sämtliche Symbole, den Anmeldebildschirm sowie den visuellen Stil für Fenster und Schaltflächen zu verändern. Neu ist hier allerdings das Verändern des Startbildschirms. Hier kann man zwischen 59 vorgefertigten auswählen, einen eigenen benutzen oder gar neue Startbildschirme aus dem Internet herunterladen.
"TuneUp System Information" zeigt, wie der Name schon sagt, sämtliche Informationen über den jeweiligen Computer an. Dazu gehören neben der Hardware, wie CPU, Speicher und Grafikkarte, auch Informationen über die Systemauslastung und die installierte Windowsversion. Mit dem "TuneUp StartUp Manager" verwaltet man die Programme, die mit Windows gestartet werden und kann sie gegebenfalls dazu- bzw. abwählen.
Die wohl interessanteste und umfangreichste Funktion ist "TuneUp SystemControl". Mit dieser Funktion ist es möglich, einzustellen, wie Windows arbeitet und aussieht. Aufgrund der enorm vielen Einstellmöglichkeiten kann nicht jede einzelne Funktion in dieser Rubrik erläutert werden und somit verschaffen wir Ihnen nur einen kleinen Überblick über "TuneUp SystemControl". Neben den altbekannten Kategorien, wie Animationen & Effekte, Dateitypen, Ordneroptionen, Eingabeoptionen, Startmenü, Taskleiste, Netzwerk, Internet Explorer, Mail-Programm, Privatsphäre, Benutzeranmeldung, Laufwerke, Speicher und Cache, Start und Wartung sowie System, gibt es eine neue Kategorie. Mit "Mozilla Firefox" ist TuneUp nicht mehr nur auf den Internet Explorer ausgelegt, sondern bietet auch diverse Einstellungs- und Optimierungsmöglichkeiten für den Alternativ-Browser Firefox an.



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