WinBackup 2.0 Report

In Zeiten immer größerer Festplatten ist es umso ärgerlicher, wenn ein Systemcrash auftritt und somit wichtige Dateien verloren gehen könnten. Um diese Dateien jedoch zu sichern und den Schaden so klein, wie nur möglich zu halten, gibt es Backup-Programme, die den User dabei helfen, seine Dateien zu sichern und sich somit vor einem Crash zu wappnen.

Das Programm WinBackup 2.0 von LIUtilities sichert nicht nur Daten, sondern verschlüsselt und komprimiert diese sogar. Ob es auch hält, was es verspricht, erfahren Sie in diesem Report.

Doch zuerst gilt unser Dank der Firma Uniblue für die Bereitstellung des Testsamples.

Systemvoraussetzungen & Preis

Die Mindestvoraussetzung von WinBackup 2.0 ist ein PC mit 400 MHz, 32 MByte Ram und den Betriebssystem Windows 98/ME/NT/2000/XP. Das Programm sollte jedoch auch auf älteren Rechnern laufen, wobei man mit Geschwindigkeitseinbußen rechnen muss.
Im Handel wird das Backup-Programm zu einem Preis von xx Euro angeboten.

Lieferumfang & Installation

Das Programm beinhaltet neben der WinBackup 2.0 CD auch ein umfangreiches Handbuch, welches zudem als pdf-Datei auf der CD zu finden ist.
Während der Windows-typischen Installation kann man, je nach Kauf, zwischen der Standard-, der Professional sowie der Server-Version auswählen. In unserem Test haben wir uns die Professional Version angeschaut. Nach der Installation macht sich das Programm mit nur ca. 50 MByte auf der Festplatte breit. Die wichtigen Daten können dann auf Festplatte, Zip-Drive, CD-R/RW, DVD-R/RW +/-, USB-Stick oder per Netzwerk gesichert werden. Dabei sollte je nach der Größe der zu sichernden Datei(en) darauf geachtet werden, genügend Platz auf dem jeweiligen Speichermedium zu schaffen.
Das Programm ist komplett auf Englisch, sollte aber selbst von Usern mit wenig Englisch Kenntnissen verstanden werden.

Der erste Programmstart

Startet man das Programm, öffnet sich zuerst ein Fenster des Backup-Assistenten, der dem User erklärt, was er machen kann. So kann man zwischen "Create Job" und "Backup Demo" wählen. Dabei ist die "Backup Demo" das wohl interessanteste Feature bei dem ersten Programmstart. Hier öffnet sich ein Hilfe-Fenster, das mit einem kurzen, englischem Flash-Video dem User visuell und kinderleicht veranschaulicht, wie man ein Backup erstellt. Als Gegenstück wird auch ein Video angeboten, das die Restore-Funktion beschreibt. Selbst wenn man keine Ahnung von Englisch hat, sieht man gleich, was getan werden muss, damit ein Backup erstellt oder wiederhergestellt werden kann.


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Das Programm

Die Sicherung der entsprechenden Daten beginnt mit der Erstellung eines Jobs. Nach dem Eingeben eines Job-Namens, kann man auch schon gleich die Dateien wählen, die gesichert werden sollen, Dabei helfen auch Shortcuts, die unter anderem speziell auf E-Mail-Programme und Browser abgestimmt sind. Nun kann der User auswählen, wie die Dateien gesichert werden sollen. Dabei kann man sich entscheiden, ob alle Daten gesichert werden sollen ("Total") oder die vorhandene Sicherung erweitert werden soll ("Incremental"). Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, die zu sichernden Daten in drei Stufen zu komprimieren oder gar unkomprimiert zu lassen. Letzteres ist jedoch nicht zu empfehlen, da selbst die mittlere Komprimierungsstufe schnell arbeitet und Platz auf dem Datenträger spart. Um das Backup auch zu schützen, wurde eine Verschlüsselung implementiert. So stehen "None" (keine Verschlüsselung), "Low", "Medium" und "High" für den Nutzer zur Auswahl. Dabei wird das Backup bei "Low" nur mit einem Passwort geschützt, bei "Medium" und "High" wird zusätzlich jeweils schnell oder stark verschlüsselt. Zudem ist es möglich Dateiendungen anzugeben, die bei der Sicherung ausgelassen werden sollen.
Ein weiteres Feature, das es nur in der Professional und der Server Version gibt, ist das Hinzufügen von Skripts, vor und nach dem Backup. So können beispielsweise Programme während das Backups geschlossen oder Windows danach heruntergefahren werden. Der vorletzte Menüpunkt nennt sich "Schedule" und befasst sich mit dem Planen des Backups. So können Sie zum Beispiel E-Mails jede Woche zu einer bestimmten Zeit sichern und mithilfe der "Incremental"-Methode immer die neusten Mails hinzufügen.
Nachdem man unter "Run Backup" seine Daten gesichert hat, entsteht eine .w2b-Datei, die sich problemlos mit einem Doppelklick wieder öffnen lässt.

Damit wären wir auch schon bei der Wiederherstellung von Backups. Nachdem die .w2b-Datei geöffnet wurde, kann sie entweder im Originalverzeichnis oder in einem seperaten Ordner "restored" werden. Darüber hinaus gibt es die Funktion nur die fehlenden Dateien wiederherzustellen oder aber alle Dateien zu ersetzen, wobei ersteres natürlich viel Zeit sparen kann. Um die Daten nun letztendlich wiederherzustellen, ist nur noch ein Klick auf den "Run Restore"-Button fällig.



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Fazit

WinBackup 2.0 ist genau das, was man zum schnellen Sichern von Daten braucht. Durch eine sehr gute Übersichtlichkeit findet sich der Nutzer schnell zurecht und muss nicht lange nach wichtigen Funktionen suchen. Neben einer schnellen Arbeitsweise bietet das Programm auch Verschlüsselungs- und Komprimierungsfunktionen an, die das Backup noch kleiner und natürlich sicherer machen. Doch auch zahlreiche andere Funktionen, wie zum Beispiel das Brennen des Backups auf CD oder DVD oder die Möglichkeit E-Mails automatisch in einem bestimmten Zeitintervall sichern zu lassen, machen das Programm funktional. Demnach ist WinBackup 2.0 ein sehr gutes Backup-Programm, auf das nicht nur Einsteiger einen Blick werfen sollten.


Pro

  • einfache Bedienung

  • gute Übersichtlichkeit

  • schnelle + sichere Erstellung von Backups

  • viele nützliche Funktionen

Contra

  • keine deutsche Version