Uniblue Registry Booster im Test

Jeder Anwender kennt es, am Anfang ist der neue Computer rasend schnell, doch schon nach einer gewissen Zeit, vielen Install- und Deinstallationen von Software, neuen Treibern und neuen Einstellungen, ist er plötzlich nicht mehr schneller als sein Vorgänger.

Nicht all zu selten sind diese Symptome mit einer zugemüllten, mit Datenlaichen gespickten Registrierungsdatenbank zu begründen. Natürlich gibt es für diese Fälle spezielle Programme, die den Problemen an den Kragen gehen. Eine von diesen Anwendungen ist „Registry Booster“, welche in diesem Bericht auf Herz und Nieren überprüft wird.

Zuerst geht unser Dank an die Firma Uniblue, die das Testexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Preis

Registry Booster kann für 39,99$ als CD-Rom Version erworben werden. Es besteht außerdem die Möglichkeit, das Produkt über den Onlineshop zu beziehen, was den Käufer dann um 29,99$ erleichtert. Ein gutes Angebot für die Personen, die sich eine internationale Versandpauschale von 15$ extra sparen wollen. Der Download sollte für die meisten Anwender die bessere Lösung darstellen, zu Mal eine Größe der Installationsdatei von gerade einmal 5MB auch die Grenzen eines ISDN-Anschlusse noch lange nicht sprengt und damit bares Geld spart.

Lieferumfang und Systemvoraussetzungen

Als Testsample ist uns die Onlineversion zu gekommen. Eine Email informiert über den Downloadlink und enthält gleichzeitig den Produktkey, um das Programm nach der Installation durch die Eingabe zu lizenzieren und frei zu schalten. Als Betriebssystem verlangt Registry Booster wahlweise Windows 98, ME, 2000, 2003, XP oder NT. Außerdem werden ein Intel Pentium 4 oder AMD Prozessor mit mindestens 500 MHz, ein Grafikchip, der bei einer Auflösung von 800x600 mit 16,7 Millionen Farben arbeiten kann, gerade zu lächerliche 10 MB Speicherplatz auf der Festplatte, sowie, je nach Kaufart, ein CD/DVD-Rom Laufwerk oder ein Internetanschluss, benötigt.

Handbuch

Es liegt selbstverständlich ein Handbuch, in unserem Fall als elektronisches Dokument, bei. Hier kann Registry Booster sich seinen ersten Pluspunkt einfangen. Obwohl das Handbuch sowie das komplette Programm in Englisch verfasst ist, verfügt es über detaillierte Bilder die jeden einzelnen schriftlich dargelegten Schritt visuell unterlegen. Somit dürften auch die unter uns, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, mit dem Programm arbeiten können. Die Hilfe ist übrigens entweder durch „Links“ im Programm oder über das Startmenü aufrufbar.

Design & Handhabung

Das Design des Registry Boosters fällt durch sehr große Symbole und farblich abgetrennte Bereiche auf. Dies dürfte gerade Anfängern die Arbeit mit dem Programm erleichtern. Die Arbeitsoberfläche ist in vier Reiter aufgeteilt. Nach dem Start des Programms landet man zuallererst im Hauptmenu, auf dem Reiter System Overview. Es ist so designed, dass es auf einen Blick alle Informationen liefert die wichtig sind. Das ganze erinnert stark an das Hauptmenü einer kompletten Securitylösung. Des Weiteren hat der Anwender von hier aus die Möglichkeit Scans zu starten oder Registry Booster zu konfigurieren. Die drei letzen Reiter nennen sich Registry Scan, Settings und Restore. Die komplette Oberfläche ist eigentlich selbsterklärend und falls Fragen auftreten, sollte das Handbuch helfen. Noch zu sagen ist, dass das Programm komplett in Englisch verfasst wurde.

Funktionen, Anwendung & Menüs

Nun kommen wir zum Hauptteil: den Funktionen und der Anwendung. Registry Booster hat drei wesentliche Anwendungsmöglichkeiten. Zum Ersten das Durchsuchen der Registrierungsdatenbank nach Fehlern und Datenmüll, das Defragmentieren der Datenbank und die Restore-Funktion um versehentliche Fehler rückgängig zu machen.

Click here to start Scan

Um nun die Datenbank nach Fehlern zu durchsuchen reicht ein einziger Klick auf den Button „Click here to start Scan“ im Hauptmenü. Das Programm fängt sofort an die komplette Datenbank zu durchforsten. Der Vorgang dauert einige Minuten, nach Fertigstellung kommt man in das Untermenü Scanresults, wo dem Anwender die Möglichkeit gegeben wird die Fehleinträge zu begutachten, einzelne Einträge ab- oder anzuwählen und letztendlich den Reinigungsvorgang zu starten. Das Programm ist standardmäßig so eingestellt, dass es vor dem Reinigungsvorgang automatisch ein Backup der Registry macht, um Anfängerfehler aufzufangen. Natürlich steht die Funktion ein Backup zu erstellen auch als einzelner Button im „Scanresults-Menu“ zur Verfügung. Weiterhin ist es möglich, über den Reiter „Registry Scan“ einzelne Bereiche für den Scan auszuwählen, wenn kein kompletter Scan gewünscht ist. Registry Booster unterscheidet zwischen dreizehn diese Bereiche.


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