TuneUp Utilities 2007 im Test - lohnt das Upgrade ?

Der Name TuneUp Utilities dürfte bereits schon einigen Windowsanwender ein Begriff sein. Die wohl umfangsreichste Aufräum- und Tuning-Suite für Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft geht in die nächste Runde.


Wir haben uns TuneUp Utilities 2007 einmal näher angeschaut und geben unsere Ergebnisse im folgendem Review bekannt.

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Lieferumfang und Verpackung

Die Software kommt in einem Karton, der sehr an den der Vorgängerversion erinnert. Alle wichtigen Features und Neuerungen sind kurz beschrieben und werden durch Screenshots untermalt. Im Inneren finden wir die Software auf CD, sowie die wieder einmal super ausführliche, deutsche Bedienungsanleitung vor. Die Preise für Upgrade und Vollversion belaufen sich auf 19,99€ bzw. 34,99€.

Systemvoraussetzungen

  • Microsoft Windows 98/ME/2000/XP (x64)

  • Prozessor mit min. 133MHz

  • Grafikmodus min. 640x480 @ 256 Farben

  • CD/DVD-Rom Laufwerk

  • 25 MB Festplattenspeicher

  • 64 MB Arbeitsspeicher

Installation

Nach Einlegen der CD-Rom startet das Setup automatisch. Nach Überprüfung des vorhandenen Speicherplatzes und Bestätigung des Lizenzvertrages, muss der auf der Anleitungsrückseite abgedruckte Registrierungsschlüssel eingegeben werden. Danach beginnt die eigentliche Installation des Programms. Nach Abschluss kann TuneUp Utilities 2007, ohne Neustart, sofort verwendet werden. Beim ersten Start fragt außerdem der Regestrierungsassisten, ob wir unsere Version registrieren möchten. Dieser Schritt ist allerdings freiwillig und hat keine Auswirkungen auf den Update-Service.

Erste Start

Ist man im Hauptmenü gelandet, so fällt auf, dass sich hier nicht all zu viel getan hat. Es ist allerdings anzumerken, dass sich das Design ein ganzes Stück in Richtung "Windows Vista" bewegt hat. Wie in der Vorgängerversion (Test zu TuneUp 2006) finden wir am linken Rand die Menüpunkte, auf der Rechtenseite wird dessen Inhalt dargestellt. Am oberen Rand, neben dem TuneUp - Logo, sind die Schaltflächen "RescueCenter", "UpdateWizard" und die Programmoptionen eingebunden.

Was ist Neu?

Anpassen und Informieren

Während in der Menüführung alles gleich geblieben scheint, sind es Details die aufgewertet worden sind. Die "TuneUp SystemControl" ist designtechnisch identisch mit der des Vorgängers. Allerdings findet man nach etwas Umschauen, z.B. eine neue Konfigurationsseite für den Windows live Messenger. Auch beziehen sich hier alle Programmeinstellungen mit auf die neusten Versionen von InternetExplorer (7), Firefox (2), Office (2007) und Windows Mediaplayer (11). Der "StartUp Manager", die "System Information" und der "TuneUp Styler 2" haben keine nennbaren Neuerungen erhalten, funktionieren aber dennoch tadellos. Dem "Styler 2" liegen netterweise gleich einige Startbildschirme, Loginscreens und visuelle Styles bei.

Windows Live Messenger Unterstützung StartUp Manager
TuneUp Styler 2 Home Visuellen Style anpassen
Anmeldebildschirm ändern Startbildschirm anpassen

Aufräumen und Reparieren

Waren hier in der "2006" Version nur zwei Einträge zu finden, so tummeln sich ab sofort der "TuneUp Disk Doctor" sowie der "TuneUp Disk Space Explorer", neben dem "TuneUp Disk- und RegistryCleaner", in dieser Kategorie. Mit dem "TuneUp Disk Doctor" schickt "TuneUp Software" seine eigene Interpretation von Microsofts Checkdisk ins Rennen. Wie bei allen Anwendungen die auf einen Massenspeicher zugreifen, muss der Anwender erst das entsprechende Medium auswählen. Danach kann zwischen einem normalen und einem intensiven Scanvorgang entscheiden werden. Der Disk Doctor sucht dann nach Fehlern und zeigt den Fortschritt mit einer Statusleiste sowie einzelnen Clusterfeldchen an. Der "TuneUp Disk Space Explorer" ist auch neu dabei und unsere Meinung eine wirklich geniale Sache. Das Programm analysiert Festplatten nach Dateien und dessen Größe und erstellt dann Listen mit Prozentangaben bezogen auf die Gesamtgrößer der Partition. Des Weiteren werden die Dateien in Gruppen wie Videos, Musik, Textdateien usw. kategorisiert. In unserem Fall werden z.B. 53% sprich 32GB von Urlaubsvideos in Anspruch genommen. Das Tool ist besonders dann nützlich, wenn man eine Umstrukturierung seiner Festplatten plant. Auch Darstellungen im Diagramm sind hier kein Problem. Äußerlich verändert haben sich "TuneUp Disk- und RegistryCleaner" zwar nicht, allerdings wurden auch hier ein paar Änderungen gemacht. So sucht der "RegistryCleaner" ab sofort nach fehlerhaften "geplanten Task", Windowsfirewall Programmen, Internet Explorer Add-Ons, Audio- und Video-Codecs sowie Windows Installer Verknüpfungen. Der "TuneUp DiskCleaner" wurde ebenfalls um die Kategorien "Ruhezustand-Datei", "Speicherabbilddateien", "Temporäre Installationsdateien" und "Windows-Fehlerberichte" erweitert.

DiskCleaner bei der Arbeit Funde
RegistryCleaner: Scan-Modi wählen RegistryCleaner bei der Arbeit
Funde Disk Space Explorer: Laufwerke analysieren
Übersicht Partition E:\ Die Top 100 Dateien
Der Disk Doctor bittet ins Behandlungszimmer Erste Phase des Scanvorgangs
Zweite Phase des Scanvorgangs Das Ergebnis: Fehler negativ


 


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