Auch dieses Jahr wurde eine neue Version der wohl bekanntesten Windows-Tuningsuite „TuneUp Utilities“ veröffentlicht. Was die 2008er-Version an Neuerungen bietet und ob sich ein Upgrade bzw. Neukauf lohnt, wollen wir in diesem Bericht klären.
Bevor wir auf das Produkt an sich eingehen, noch ein paar Worte vorweg. Der Bericht soll keinen Falls jede einzelne Funktion der kompletten Softwaresuite nennen oder erklären. Es geht hier lediglich darum, dem Leser einen knappen Überblick zu geben, welche Funktionen aktualisiert wurden und was komplett neu ist. Sehen Sie diesen Bericht darum eher als ausführliche Produktvorstellung mit einem abschließenden Fazit, anstatt eines ausführlichen Funktionstest.
Eigenschaften
- Löschen von überflüssigen Dateien
- Aufräumen der Registrierungsdatenbank
- Defragmentieren der FestplatteRepair-Wizzard zum wiederherstellen von Windowsfunktionen
- Beschleunigen des Systems durch Abschalten von nicht verwendeten Funktionen
- Neues Design + Oberfläche
Systemvoraussetzungen (laut Hersteller)
- Windows 2000/XP/Vista
- 300 MHz Prozessor (besser 600MHz)
- 60 - 100 MB freier Festplattenspeicher
- CD-/DVD-Laufer
- Internet Explorer 6 oder 7
- Internet für Updates
Lieferumfang
Wie schon im letzten Jahr, lag uns auch diesmal wieder die Retailversion der Software vor, die neben einer CD-Rom und einer entsprechenden Box auch ein gedrucktes, deutsches Handbuch mit sich bringt. Wer sich für die Download-Version entscheidet kann sich das deutsche Handbuch hier herunterladen. Die Preise für die Vollversion von TuneUp Utilities 2008 belaufen sich auf 39,99€ für die Einzelplatzlizenz oder 59,99€ für die 3-Platzlizenz. Ob das Produkt dabei als Retailbox verschickt wird oder ob die Lieferung als Download erfolgt, ist dabei egal. Das Upgrade kostet 24,95€.

Was ist neu?
Um recht schnell auf den Kernpunkt des Berichtes zu kommen: Was ist neu an der aktuellsten Version von TuneUp Utilities 2008?
Design + Oberfläche
Zwar schon die letzte Version des Software (TUU 2007) ein wenig an das Design von Microsoft Windows Vista angepasst, die 2008er-Version integriert sich allerdings nun vollkommen in das Microsoft Aero-Design. Aber nicht nur das Design ist neu, nein auch die Oberfläche wurde wieder grundlegend überarbeitet und die einzelnen Tuningwerkzeuge unter schlagkräftigen Begriffen zusammengefasst. So sollte es nun auch dem nicht ganz so bewanderten Computeranwender gelingen, sein Windowssystem sauber zu halten. Auch dieses Mal hat man, ganz zur Freude der eben genannten Anwendergruppe, die kleinen Definitionssätze neben den Werkzeugen nicht weggelassen. Ganz im Gegenteil wurden diese teilweise zu Stichworten verkürzt und linken auf bestimmte Programmteile eines Werkzeuges – das erspart Sucharbeit! Insgesamt verfügt TuneUp Utilities 2008 nun über sechs Oberkategorien, die die Namen „Leistung steigern“, „Speicherplatz gewinnen“, „System warten“, „Probleme lösen“, „Windows anpassen“ und „Weitere Tools“ tragen.
Auch wurden die ehemaligen Werkzeuge „DiskCleaner“ und die immer noch vorhandene „1-Klick-Wartung“ direkt in die Oberfläche des Hauptmenüs integriert. Des Weiteren führen so genannte Siehe-auch-Links am unteren Rand eines Themenbereiches zu verwandten Funktionen, die in diesem Zusammenhang interessant sein könnten.
Drive Defrag
Das Hauptaugenmerk der neuen Version liegt aber auf dem nun endlich vorhandenen Festplattendeframentierungs-Tool. Ein einfach gestaltetes Menü leitet den Anwender durch den Defragmentierungsvorgang. Dabei kann man sich entscheiden, ob man die zu defragmentierenden Laufwerke selber wählen möchte, oder ob die Software diese Aufgabe automatisch übernehmen soll. Das neue Tool findet sich direkt nach dem Start von TuneUp Utilities an erster Stelle des Punktes „Leistung steigern“.
Speicherplatz gewinnen
Dieses Tool ist alten Anwendern früherer Versionen vielleicht noch unter dem Namen „DiskCleaner“ bekannt. Nun wurde der Begriff ins Deutsche übernommen. Ein gar nicht so dummer Schritt im Bezug auf die Anwenderfreundlichkeit. Natürlich ist dies nicht die eigentliche Neuerung. So wurde das Werkzeug, wie oben schon erwähnt, direkt in die Oberfläche eingebunden und findet neben einer Vielzahl von neuen Dateitypen nun auch Windows-Update-Backups und Daten der Systemwiederherstellung, die bei Nichtgebrauch der Funktionen gelöscht werden können, um Speicherplatz freizugeben.