Corsair Flash Voyager GT 8GB im Test

Zwar wird Flashspeicher allgemein immer billiger, so heißt das aber nicht, dass die Entwicklung nicht weiter geht. Wir haben uns einen 8GB großen USB-Stick aus dem Hause Corsair näher angesehen. Wie das Produkt abgeschnitten hat, lesen Sie im folgenden Test.

 

Verpackung und Lieferumfang

Geliefert wird neben dem Stick noch ein USB-Verlängerungskabel und ein Corsair Umhängeband, an welchem der Stick befestigt werden kann. Treiber sind für aktuelle Betriebssysteme nicht notwendig. Zu kaufen gibt es den Speicher hier ab ca. 90€.


Design und Verarbeitung

Das Gehäuse des Flash Voyager GT besteht aus Gummi und ist hauptsächlich schwarz. Nur an den Seiten, sowie an der vordersten Spitze finden sich rote Elemente, die das Design aufpeppen. Auf der Oberseite prangt, ebenfalls aus Gummi, der gelbe "Flash Voyager GT Schriftzug". Auf der Kappe, die die USB-Schnittstelle bei Nichtverwendung vor Schmutz schützt, ist das Corsair Logo abgedruckt. Das Gehäusematerial soll den Stick sogar "water-resistant" machen. Auf einen praktischen Test haben wir an dieser Stelle allerdings lieber verzichtet. Fakt ist, dass das Gehäuse den Stick aber sehr wohl gut vor Stößen und sonstigen äußeren Einflüssen schützt. Die Verarbeitung ist sehr gut, Fehler konnten wir hier nicht finden.

Konfiguration

Eine Konfiguration ist nicht nötig. Der Speicher wird einfach in einen freien USB2.0-Port des Computers gesteckt und von dem Betriebssystem automatisch erkannt. In unserem Fall kam Windows XP zum Einsatz.

Datenraten

Wir haben den Flash Voyager GT 8GB im Bezug auf seine Burst-, Lese- und Schreibrate getestet. Zu dem haben wir noch die Zugriffszeit sowie die Kopierdauer einer 178MB großen Datei gemessen. Als Vergleich kamen ein Supter Talent 200x 1GB USB Stick, sowie drei SD-Karten, davon zweimal SDHC, zum Einsatz. Als Test-Software haben wir das Tool HD-Tach verwendet. Die Ergebnisse haben wir in den folgenden Diagrammen dargstellt.

Als Testsystem kam folgendes zum Einsatz:

CPU

Intel Core Duo 2 E6400 - 2,13GHz, 2MB, 1066 MHz FSB

VGA

mad-moxx GeForce 7800GTX 256MB

Mainboard Gigabyte GA-965-DQ6
RAM Corsair Dominator 800MHz C4
HDD Hitachi, 80GB, 7200 U/Min, SATA II
Netzteil Silverstone 750Watt

 

Durchschnittlich Lesen in MB/s (mehr=besser):

OCZ ATV Turbo 4GB 35
SuperTalent 200x 33
Corsair Flash Voyager GT 8GB 24
Corsair Survivor GT 8GB 24
Corsair Flash Survivor 32GB 23
Corsair SDHC 4GB 19
SanDisk Ultra II 2GB 19
OCZ SDHC 4GB 15

Durchschnittlich Schreiben in MB/s (mehr=besser):

OCZ ATV Turbo 4GB 26
Corsair Flash Voyager GT 8GB 22
Corsair Survivor GT 8GB 22
SuperTalent 200x 17
Corsair SDHC 4GB 13
Corsair Flash Survivor 32GB 11
SanDisk Ultra II 2GB 7
OCZ SDHC 4GB 7

HD Tach Burst Speed in MB/s (mehr=besser):

SuperTalent 200x 35
OCZ ATV Turbo 4GB 35
Corsair Flash Voyager GT 8GB 25
Corsair Survivor GT 8GB 25
Corsair Flash Survivor 32GB 24
Corsair SDHC 4GB 20
SanDisk Ultra II 2GB 19
OCZ SDHC 4GB 16

Zugriffszeit in ms (weniger=besser):

Corsair Flash Voyager GT 8GB 1
Corsair SDHC 4GB 1
SuperTalent 200x 1
SanDisk Ultra II 2GB 1
OCZ SDHC 4GB 1
Corsair Survivor GT 8GB 1
OCZ ATV Turbo 4GB 1
Corsair Flash Survivor 32GB 1

 

 

Fazit

Mit dem Flash Voyager GT präsentiert Corsair einen ausgereiften USB-Speicherstick, der mit seiner Kapazität von 8 GB ein sehr großes Datenvolumen fassen kann. Aber neben dem großen Speicher bietet der Stick gute Leistungseigenschaften. So ist die Verarbeitung sehr gut gelungen und das Gummigehäuse schützt vor Beschädigung. Die Datenraten in unserem Test waren gut und sollten dem zeitbewussten Anwender gerade recht kommen. Wir konnten keinerlei negative Punkte ausmachen. Der Preis von ca. 90€ scheint für das gebotene angemessen. Der Stick erlangt eine Allround-PC Empfehlung.

Pro

  • keine Treiber nötig

  • hohe Datenraten

  • schickes Design

  • Gummigehäuse

  • USB-Verlängerungskabel

  • nicht stoßempfindlich

Contra

  • -


Durchschnitt: 3.9 (10 Stimmen)