Test: SanDisk Extreme Pro microSDXC-Speicherkarte

Speicherzwerg für 4K-Videoaufnahmen

Geschrieben von Niklas Ludwig am 17.02.2016.

SanDisk Extreme Pro microSDXC Startbild

Die SanDisk Extreme Pro microSDXC-Speicherkarte soll sich dank der U3-Geschwindigkeitsklasse zur Aufnahme von 4K-Inhalten eignen. Wir haben anhand eines Modells mit 64 Gigabyte Speicherkapazität überprüft, wie performant die kompakte Speicherkarte ist.

Übersicht

Speicherkarten gibt es wie Sand am Meer, was die Auswahl der passenden Karte für das persönliche Einsatzgebiet nicht gerade einfacher gestaltet. Die SanDisk Extreme Pro microSDXC-Speicherkarte richtet sich an Anwender, die mit ihrem Smartphone oder ihrer Kamera hochauflösende Videos filmen und Fotos in schneller Reihenfolge schießen möchten. Damit diese Vorhaben sichergestellt werden können, ist die Speicherkarten nach zwei Geschwindigkeitsklassen zertifiziert: Die Klasse 10 garantiert eine konstante Mindest-Schreibgeschwindigkeit von 10 Megabyte pro Sekunde, was in der Regel mehr als ausreihend für Full HD-Aufnahmen ist.

SanDisk Extreme Pro microSDXC 64 GBDie SanDisk Extreme Pro microSDXC soll dank der U3-Geschwindigkeitsklasse das Filmen in 4K-Auflösung ermöglichen

Um auch 4K-Videoaufnahmen zu ermöglichen, ist die SanDisk Extreme Pro microSDXC zudem nach der UHS Geschwindigkeitsklasse 3 zertifiziert. Diese setzt eine konstante Mindest-Schreibgeschwindigkeit von 30 MB/s voraus. Ein mitgelieferter microSD-Adapter stellt sicher, dass die Speicherkarte auch in Kameras mit SD-Slot genutzt werden kann beziehungsweise die Daten bequem über einen SD-Kartenleser auf den PC kopiert werden können.

Technische Daten

Formfaktor microSD
Kapazität 16/32/64 GB
Leistung Bis zu 95 MB/s lesen / 90 MB/s schreiben
Betriebstemperatur -25°C bus 85°C
Videogeschwindigkeit C10, U3
Preis ~ 45,- Euro

Lieferumfang

  • SanDisk Ultra microSDXC U3-Speicherkarte
  • microSD-auf-SD-Adapter

Leistung

SanDisk verspricht bei der Extreme Pro microSDXC Lesegeschwindigkeiten von bis zu 95 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 90 MB/s. Wir haben den ATTO Disk sowie den Crystal Disk Benchmark herangezogen, um zu überprüfen, ob die Werte tatsächlich erreicht werden. Zum Vergleich haben wir andere SDXC und microSDXC-Karten aus älteren Tests mit in die Benchmark-Ergebnisse genommen, um einen Vergleich zu ermöglich.

Testsystem

  • Prozessor: Intel Core i7-6700K 4,0 GHz (Skylake), Turbo Boost aktiv, Hyperthreading aktiviert
  • Mainboard: Asus Maximus VIII Extreme
  • Kühler: Noctua NH-D15
  • Ram: 16 GB G.Skill Ripjaws V DDR4 2.400 MHz CL 15-15-15-35
  • Systemlaufwerk: Intel SSD 750 420 GB
  • Grafikkarte: MSI Radeon R9 390X
  • Betriebssystem: Windows 10 Professional x64
  • Netzteil: be quiet Straight Power 1.000 Watt

Erklärung zu den Diagrammen: Wenn ihr die Maus auf einen Balken bewegt, wird euch der Produktname und die erreichte Punktzahl angezeigt. Um die Ansicht übersichtlicher zu gestalten, könnt ihr für euch uninteressante Produkte mit einem Klick auf den Produktnamen unterhalb des Diagramms ausblenden.

Zwar erreicht die Speicherkarte nicht die versprochenen Datenübertragungsraten, die erzielten Werte können sich trotzdem sehen lassen. 87 MB/s beim Lesen und 83 MB/s beim Schreiben sind sehr gute Werte, die die Wartezeit beim Übertragen größerer Dateien erträglich machen.

Fazit

Die SanDisk Extreme Pro microSDXC-Speicherkarte bietet schnelle Schreib- und Lesegeschwindigkeiten, die allerdings leicht von den Herstellerangaben abweichen. Videoaufnahmen in 4K-Auflösung steht dennoch nichts mehr im Wege. Dank des microSD-Formats lässt sie sich wahlweise in Smartphones sowie Tablets oder via Adapter in normalen Kameras mit SD-Slot nutzen. Die SanDisk Extreme Pro microSDXC ist in der von uns getesteten Variante mit 64GB Kapazität für etwa 45 Euro im Onlinehandel erhältlich.

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

...ist stellvertretender Chefredakteur und zeichnet sich insbesondere für die Tests der Hardwarekategorie verantwortlich und füttert den APC-YouTube Kanal mit neuen Videos zu allerlei Produkten. Stehen keine größeren Hardwaretests an, widmet er sich Produkten der Consumer Electronics-Welt und fühlt neuen Lautsprechern, Kopfhörern oder mobilen Geräten auf den Zahn.

Kommentare (2)

  • mickythebeagle

    |

    Ich weiss ja nicht . Aber zu dem Kurs wird das nichts. Dann lieber die was langsammere Scansisk Ultra in der 64GB Variante. Die bekommt man schon ab 19,-€ und die dürfte den allermeisten Tab & Phone Nutzern reichen !

    Antworten

    • Niklas Ludwig

      Niklas Ludwig

      |

      Hallo,

      klar, da stimme ich dir zu. Wer sie lediglich im Smartphone/Tablet nutzt, dem reicht die SanDisk Ultra, die ja auch speziell dafür ausgelegt ist. Die Extreme Pro dürfte in erster Linie Nutzer ansprechen, die in 4K filmen und eine Karte brauchen, die die entsprechende Zertifizierung dafür besitzt.

      VG
      Niklas

      Antworten

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