Test: Vier aktuelle SSDs im Vergleich

Geschrieben von Nils Waldmann am 24.11.2009.

ssd vergleich

Wir haben vier aktuelle Solid State Disks der Hersteller Mushkin, Intel, Patriot und OCZ Technology eingeladen, einmal auf unserem Prüfstand vorbei zu schauen. Dabei ging es neben guten Transferleistungen vor allem darum, welche SSD das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen kann.

Alle vier getesteten Laufwerke sind bereits weiter entwickelte Versionen ihrer Vorgänger. Es wird also spannend zu sehen, ob wirklich alle Kinderkrankheiten kuriert worden sind oder ob sich an der ein oder anderen Stelle immer noch bzw. neue Schwachstellen finden lassen.

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Einleitung

Vorne weg möchten wir erwähnen, dass dieser Test nicht in erster Linie dazu da sein soll, den Leser sofort zum Umstieg auf SSDs zu bewegen. Viel mehr möchten wir die Vor- und Nachteile dieser noch recht jungen Speichertechnologie anhand von aktuell erhältlichen Produkten aufzeigen.
Die folgende Auflistung zeigt alle getesteten Laufwerke.

Diese Modelle wurden geprüft:

Hier gelangen Sie zum ersten Teil unseres SSD Vergleichs, wo wir vier weitere SSDs getestet haben.

Technischer Überblick

Um zu verstehen, was der Unterschied zwischen einer standardmäßigen Festplatte und einem SSD-Laufwerk ist, müssen wir ins Innere beider Laufwerke schauen. Äußerlich fällt zuerst einmal nur der Größenunterschied auf. So sind die meisten Festplatten, die im heimischen Computer Verwendung finden noch im 3,5 Zoll Faktor gebaut, während Solid State Disks eigentlich durchgängig im 2,5 Zoll Formfaktor gefertigt werden und somit auch gleich als Ersatz der Notebook Festplatte dienen können. Gemeinsam haben beide Speicherarten jedoch, dass es sich um nichtflüchtigen Speicher handelt, d.h. Festplatten und SSDs können vom Stromnetz getrennt werden, ohne dass die darauf gespeicherten Daten verloren gehen.

Schon anhand der technischen Daten wird einem aber schnell bewusst, dass beide Massenspeicher auf völlig unterschiedlichen Konzepten setzen: So fehlt bei den SSDs z.B. die Angabe über die Rotationsgeschwindigkeit der verbauten Platten (Magnetscheiben). Dies ist auch kein Wunder, weil eine SSD im Vergleich zur HDD komplett auf mechanische Bauteile verzichtet, die in irgendeiner Weise am Datenspeicher- und Leseprozess teilhaben. Dadurch wird eine SSD extrem beanspruchbar, was äußere Umwelteinflüsse angeht und ist durch ihren rein elektronischen Aufbau gegen schwere Stöße und extreme Temperaturen resistent. Zudem ist eine SSD komplett lautlos und ermöglicht so den Aufbau von lautlosen Computern. Durch den Wegfall der beweglichen Komponenten (Scheiben, Lesekopf) soll ebenfalls eine höhere Lebenszeit des Massenspeichers möglich werden, da der mechanische Verschleiß infolgedessen wegfällt.

Mit den beweglichen Teilen verzichtet eine Solid State Disk also auch auf die magnetische Speichertechnologie, bei der ein Lesekopf über die magnetische Speicherscheibe (kurz Plattern) läuft und mithilfe eines Lese- und Schreibkopfes die darauf befindlichen Daten liest oder verändert. Stattdessen kommen im Inneren einer solchen SSD Flashspeicherbausteine zum Einsatz, wie wir sie seit Jahren in Speicherkarten für Kamera und MP3-Player verwenden. Die in den SSD eingesetzten Chips sind in der Regel nur um einiges leistungsfähiger, was den Datendurchsatz anbelangt.
Wie auch eine Speicherkarte verfügt eine SSD über einen Controller, der alle Datenzugriffe steuert und koordiniert und so wundert es nicht, dass die Leistung des Controllers maßgeblich über die Geschwindigkeit einer SSD entscheidet. Ein wichtiges Kaufkriterium ist also ein guter Chipsatz, gepaart mit schnellen Speicherzellen – dazu kommen wir jetzt.

SLC oder MLC ?

Diese Frage liest man immer häufiger in einschlägig bekannten Internetforen, die sich rund um das Thema Computer drehen. Gemeint ist hierbei die Art des verwendeten Flashspeichers. Die Abkürzung „SLC“ steht hierbei für „Single Level Cell“, was in etwa „Einzel-Status-Zelle“ bedeutet, wohingegen „MLC“ für „Multi Level Cell“ steht. Das Wort „Level“ ist in diesem Zusammenhang entscheidend und meint den Status, den eine einzelne Zelle des Flashspeichers annehmen kann. Spricht man von einem SLC-Speicher, so ist gemeint, dass jede Speicherzelle nur 1 Bit speichern kann, die die bekannten Zustände „0“ oder „1“ enthält.

Die Multi Level Cell, besitzt, wie der Name schon erahnen lässt, die Fähigkeit mehrere Bits in einer einzelnen Zelle zu speichern. Daraus resultieren eine höhere Speicherdichte und geringere Produktionskosten, was zu nächst einmal zwei positive Faktoren für den Kunden sind. Der Nachteil der Speicherung in MLC-Zellen liegt in ihrem Aufbau, der durch das annehmen mehrerer Bits extrem komplex wird. Der Controller muss so spezielle aufwändige Verfahren unterstützen, um den Inhalt einer MLC- Speicherzelle zu bewerten und zu verändern. Durch die hohe Datendichte kommt es außerdem schneller zu Fehlern, was wiederum komplexere und bessere Fehlerkorrekturmechanismen erfordert, die meistens zur Lasten der Geschwindigkeit der SSD arbeiten. Zwar verfügen auch SSDs auf Basis von SLC-Zellen über eine Fehlerkorrektur, das Lesen und Verändern der Daten geht aber schneller, da jede Zelle nur ein eindeutiges Bit beherbergt.

Ob nun MLC- oder SLC-Zellen vorzuziehen sind, ist schwer zu beantworten. Es gibt Nutzer, die schwören auf SLC-Speicher und sprechen immerzu gegen MLC-Produkte an, obwohl sich an diesen, seit Markteinführung der ersten MLC-Produkte, viel getan hat. So sind die Controller schneller und intelligenter geworden und ermöglichen die Produktion von MLC-SSDs, die im Vergleich zu SLC-Produkten relativ günstig zu erwerben sind. Unsere Testprodukte setzen ausschließlich auf MLC-Zellen. In unserem Test konnten wir bis auf eine Ausnahme keine Fehler oder Aussetzer feststellen.

Die Haltbarkeit, die bei Speicherzellen in möglichen Lese- und Schreibzyklen gemessen wird, soll bei MLC-Zellen allerdings nicht so hoch sein, wie bei Laufwerken auf SLC-Basis. Für Anwendungen mit hohen Schreibaufkommen, wie es zum Beispiel in Servern der Fall ist, sind zurzeit also klar SLC-Zellen vorzuziehen.

Die Fehlerkorrektur von Solid State Disks arbeitet so, dass die Dateien aus fehlerhaften Bereichen (Zellen) in funktionierende Zellen verschoben werden. Die kaputte Zelle wird dann von der Speicherung der Daten ausgeschlossen und eine neue Zelle nimmt ihren Platz ein. So nimmt mit theoretisch mit der Betriebsdauer einer SSD zwar der nutzbare Speicherplatz ab, die Datensicherheit bleibt aber auf gleichem Niveau. Heutige Festplatten nutzen im Übrigen ein ähnliches Verfahren, in dem kaputte Sektoren als unbrauchbar markiert werden.

Allgemeines zu den Produkten

Alle getesteten Laufwerke waren sauber verarbeitet und ohne optische oder technische Mängel. Deshalb gehen wir in diesem Bericht auch nicht auf optische Besonderheiten der Geräte ein, weil uns neben einer anständigen Qualität, die, wie gesagt bei allen Testkandidaten gegeben war, vorrangig die Leistung interessiert.

 

Patriot Memory Torqx 128 GB

Spezifikationen:

Speicherkapazität nominell128 GB
Kapazität unter Windows119,24 GB
SchnittstelleS-ATA 2
ZellentypMLC
ControllerIndilinx
Cache64 MB
Preis 
Geschindigkeit laut Hersteller (bis zu)Lesen 260 MB/s – Schreiben 180 MB/s
Abweichungen zum gemessenen Ergebnis-39,8 % (186,4 MB/s) | -34,9 % (133,4 MB/s)
Formfaktor2,5 Zoll
Abmessungen99,88 x 69,63x 9,3 mm
Gewicht91 Gramm
ModellnummerPFZ128GS25SSDR

 

Lieferumfang

  • Solid State Disk
  • Kurze Anleitung
  • Adapter für die Montage im 3,5 Zoll Schacht

 

 

OCZ Technology Agility 120 GB

 

Spezifikationen:

Speicherkapazität nominell120 GB
Kapazität unter Windows119,24 GB
SchnittstelleS-ATA 2
ZellentypMLC
ControllerIndilinx
Cache64 MB
Preis 
Geschindigkeit laut Hersteller (bis zu)Lesen 230 MB/s – Schreiben 135 MB/s
Abweichungen zum gemessenen Ergebnis-22,4 % (187,9 MB/s) | + 3,4 % (139,8 MB/s)
Formfaktor2,5 Zoll
Abmessungen99,8 x 69,63x 9,3 mm
Gewicht77 Gramm
ModellnummerOCZSSD2-1AGT120G

 

Lieferumfang

  • Solid State Disk
  • Kurze Anleitung

 

 

Intel Postville G2

Spezifikationen:

Speicherkapazität nominell80 GB
Kapazität unter Windows74,53 GB
SchnittstelleS-ATA 2
ZellentypMLC
ControllerIntel
Cache64 MB
Preis 
Geschindigkeit laut Hersteller (bis zu)Lesen 250 MB/s – Schreiben 70 MB/s
Abweichungen zum gemessenen Ergebnis-30,6 % (191,4 MB/s) | +21,8 % (89,5 MB/s)
Formfaktor2,5 Zoll
Abmessungen70 x 9,5 x 100 mm
Gewicht73 Gramm
ModellnummerSSDSA2MH080G2C

 

Lieferumfang

  • Solid State Disk
  • Kurze Anleitung

 

 

Mushkin IO Series 128 GB

Spezifikationen:

Speicherkapazität nominell128 GB
Kapazität unter Windows119,23 GB
SchnittstelleS-ATA 2
ZellentypMLC
ControllerIndilinx
Cache64 MB
Preis 
Geschindigkeit laut Hersteller (bis zu)Lesen 250 MB/s – Schreiben 180 MB/s
Abweichungen zum gemessenen Ergebnis-32,6 % (188,6 MB/s) | -19,8 % (150,3 MB/s)
Formfaktor2,5 Zoll
Abmessungen69,85 x 100 x 9,5mm
Gewicht70 – 80 Gramm
ModellnummerMKNSSDIO128GB

 

Lieferumfang

  • Solid State Disk
  • Kurze Anleitung
  • Robuster Aluminiumkoffer zum Transportieren

 

Hauptteil dieses Berichtes soll natürlich der Leistungstest der einzelnen Laufwerke sein. Dazu wurden verschiedene Benchmarks durchgeführt, die das Leistungsverhalten der SSDs in den verschiedensten Situationen aufzeigen. Getestet wurden dabei Lese- und Schreibraten sowie die Zugriffszeiten unter bestimmten Bedingungen.
 

Testsystem

  • Prozessor: Intel Core 2 Duo E6550 2,33 GHz
  • Ram: 4096 MB Patriot Memory DDR2 1066 MHz
  • Systemfestplatte: Western Digital WD6400AAKS S-ATA 2
  • Mainboard: Foxconn P35A
  • Grafikkarte: MSI GeForce 8600GTS
  • Betriebssystem: Windows Vista x64 Ultimate SP 2 / Windows 7 x64 Ultimate Build 7000
  • Netzteil: Seasonic M12 Power 600 Watt

 

 

HD Tach RW

Das Tool HD Tach RW ermöglicht die einfache Bestimmung der durchschnittlichen Schreib- und Lesegeschwindigkeit eines bestimmten Datenträgers. Ebenfalls werden die durchschnittliche Zugriffszeit sowie die Burstrate gemessen. Beim Burstrate-Test werden die Daten direkt auch dem Cache des Controllers abgerufen, weshalb die Werte oftmals weit über den anderen Benchmarkergebnissen liegen.

 

Vier-SSD-Vergleich Diagramm 1.0

HD Tune Pro

Die Software HD Tune Pro misst neben den oben schon erwähnten Parametern ebenfalls die Geschwindigkeit beim Zugriff auf verschiedene Dateigrößen. Dieser Test ist bei SSDs sehr interessant, da vor allem viele kleine Dateien (z.B. 4 KB Blöcke) einen schwachen Controller schnell aus der Bahn werfen. Die Transferraten brechen dann bis auf wenige KB/s ein und es kommt zu Verzögerungen beim Dateizugriff. Gemessen wurden die Blockgrößen 512 Byte, 4 KB, 64 KB, 1 MB sowie der zufällige Zugriff auf alle Arten von Blockgrößen.

  

HD Tune pro und HD Tach RW wurden unter Windows Vista x64 Ultimate SP2 ausgeführt.

Vier-SSD-Vergleich Diagramm 2.0

Vier-SSD-Vergleich Diagramm 2.1Vier-SSD-Vergleich Diagramm 2.2Vier-SSD-Vergleich Diagramm 2.3Vier-SSD-Vergleich Diagramm 2.4

HD Tune Pro

Die Software HD Tune Pro misst neben den oben schon erwähnten Parametern ebenfalls die Geschwindigkeit beim Zugriff auf verschiedene Dateigrößen. Dieser Test ist bei SSDs sehr interessant, da vor allem viele kleine Dateien (z.B. 4 KB Blöcke) einen schwachen Controller schnell aus der Bahn werfen. Die Transferraten brechen dann bis auf wenige KB/s ein und es kommt zu Verzögerungen beim Dateizugriff. Gemessen wurden die Blockgrößen 512 Byte, 4 KB, 64 KB, 1 MB sowie der zufällige Zugriff auf alle Arten von Blockgrößen.

  

HD Tune pro und HD Tach RW wurden unter Windows Vista x64 Ultimate SP2 ausgeführt.

 

Vier-SSD-Vergleich Diagramm 3.0

Installation von Adobe InDesign CS4

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich eine SSD als Systemfestplatte verhält, wurde Adobe InDesign CS4 unter Windows 7 installiert. Die dafür benötigte Zeit wurde ebenfalls notiert. Dieser Test veranschaulicht außerdem sehr gut, welche Solid State Disk mit vielen unterschiedlichen Blockgrößen und verschiedensten Lese- und Schreibvorgängen zurechtkommt. Ein überforderter Controller äußert sich hier schnell in einer hohen Installationsdauer.

Vier-SSD-Vergleich Diagramm 4.0

Datei kopieren unter Windows Vista SP2

Bei diesem Test wurde eine Datei, welche sich auf der Systemfestplatte (WD6400AAKS) befand, auf die SSD kopiert bzw. geschrieben. Die dafür benötigte Zeit wurde ermittelt. Dieser Test wurde zwei weitere Male wiederholt. Der Kapazitätszustand der SSDs betrug dabei genau 50% bzw. 90%. Es konnte so ermittelt werden, ob die Laufwerke ihre Schreibraten über das gesamte sspektrum halten können.

Vier-SSD-Vergleich Diagramm 5.0

Wie unschwer zu erkennen ist, ist keine der SSDs bei diesem Test wirklich an ihre Grenzen gestoßen. Alle Laufwerke liegen bei etwa einer Minute Arbeitszeit, was bei der angegebenen Dateigröße einer Transferrate von ca. 53 MB/s entspricht. Hier limitiert klar das Quelllaufwerk, in diesem Fall die Western Digital Festplatte, auf der zugleich das Betriebssystem ausgeführt wurde.
 

Vier-SSD-Vergleich Diagramm 6.0

Zugriffszeiten

Die Zugriffszeiten wurden ebenfalls mit den beiden Tools HD Tach RW und HD Tune Pro bestimmt. Wir möchten diese Werte noch einmal extra darstellen, da sie bei SSDs von besonderer Wichtigkeit sind. Im Gegensatz zu normalen Festplatten besitzen Flashspeicher eine wesentlich niedrigere Zugriffszeit. Als Zugriffszeit ist dabei die Zeitspanne definiert, die von der Anforderung der Daten bis zur Lieferung vergeht. Der Grund warum Festplatten so viel langsamer sind, ist schnell erklärt. Während SSD die Daten voll elektronisch Abrufen, muss bei einer Festplatte der Lesekopf erst die entsprechende Stelle auf der Magnetscheibe finden. Diese Suche braucht ganz einfach mehr Zeit.

Vier-SSD-Vergleich Diagramm 7.0

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Fazit

Zuerst einmal möchten wird deutlich betonen, dass sich fast alle Testkandidaten ohne Einschränkungen für den Einsatz als Systemfestplatte eignen. Auch wenn viele Meinungen im Internet zu finden sind, dass sich MLC-Speicherzellen leistungstechnisch nicht als Systemlaufwerk eignen, möchten wir dieser Ansage klar widersprechen. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Für eine Überprüfung der Lebenserwartung fehlte uns allerdings zum einen die Zeit und zum anderen hatten wir kein passendes SLC-Laufwerk zur Hand, das als Vergleich hätte dienen können.
Ein Blick auf die Testresultate zeigt aber relativ deutlich, wie einfach die Solid State Disks die Samsung Festplatte hinter sich lassen. Um noch einmal die Tauglichkeit einer MLC-SSD als Systemlaufwerk aus geschwindigkeitstechnischer Sicht zu untermauern, muss an dieser Stelle klar gesagt werden, dass „selbst“ die schon recht betagte Samsung Festplatte eine vollkommen flüssiges Arbeiten unter Windows 7 Build 7000 ermöglichte.

Einen konkreten Sieger zu ermitteln fällt in diesem Fall sehr schwer. Die Laufwerke von Mushkin, OCZ Technology und Patriot Memory weisen alle eine verwendbare Kapazität von knapp 119 GB auf und liegen preislich alle zwischen 300 und 315 Euro. Lediglich der getesteten SSD aus dem Hause Intel standen nur 80 GB Speicherplatz zur Verfügung, was den Kaufpreis unter die 200 Euro-Marke fallen lässt.
Jedes der Geräte hat unseren Testparcours ohne jegliche Beanstandungen durchlaufen. Unserer Meinung nach wäre es ein Fehler, nun den Testsieger anhand des Vergleichs von einigen Sekunden Vorsprung zu ermitteln. Festzustellen ist jedoch, dass sich die neuere Generation von Solid State Disks im Leistungstest, gegenüber den im vorherigen Test überprüften Laufwerken, zum großen Teil verbessern konnten.

Möchte man nun tatsächlich einen Leistungssieger ermittel und schaut dabei auf die Benchmarkergebnisse, so würde der Testsieg wohl am ehesten der Mushkin IO Series SSD zufallen. Im Alltag sollte es aber keinen großen Unterschied machen, ob das Mushkin, das OCZ oder das Patriot Laufwerk zum Einsatz kommt. Alle drei, sind wie auch die Intel SSD, pfeilschnell und es macht richtig Spaß, damit zu arbeiten.

Wer die SSD allerdings nur als Systemlaufwerk nutzen möchte, dem sei aus Kostengründen die X-25M Postville G2 SSD aus dem Hause Intel ans Herz gelegt. Die Kapazität von 80 GB reicht in diesem Fall nämlich völlig aus und mit den so gesparten 120 € im Gegensatz zum 120 GB Laufwerk, ist bei Bedarf auch noch eine Version von Windows 7 drin.

Zu beachten ist in diesem Fall, dass die anderen Hersteller ihre SSDs meist auch in kleineren Ausführungen anbieten. Wir möchten allerdings über die hier geprüften 120GB-Versionen keine Rückschlüsse auf die Leistung ggf. verfügbarer kleinerer Versionen ziehen!

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Nils Waldmann

Nils Waldmann

...ist seit über 10 Jahren bei Allround-PC.com und als Redakteur und technischer Leiter tätig. In seiner Freizeit bastelt und konstruiert Nils gerne flugfähige Modelle oder fotografiert und filmt auf Motorsportevents. Im "echten Leben" studierter Wirtschaftsingenieur und Qualitätsmanager.

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