Test: Californisches Tablet – Apple iPad 2

Geschrieben von Eduard Lais am 15.11.2011.

Apple iPad 2 Test Startbild

Apple bringt mit dem iPad 2 den Nachfolger für das alte iPad (1). Frisch ausgerüstet mit zwei Kameras und einigen Extras kam das neue Tablet in unsere Redaktion. Was das neue Produkt alles kann, erfahren Sie auf der folgenden Seite.






 

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Lieferumfang

  • iPad 2
  • Ladegerät
  • Handbuch

Technische Details & Ausstattung

BetriebssystemiOS 5
KameraHD (720p) bis zu 30 fps
LED BlitzNein
VorderkameraVGA bis zu 30 fps
Speicher16 / 32 / 64 GB
Internetmöglichkeiten Modell: Wi-FiInternetmöglichkeiten Modell: Wi-Fi + 3GWi-Fi (802.11a/b/g/n)Wi-Fi (802.11a/b/g/n) + 3G
BluetoothBluetooth 2.1 + EDR Technologie
ProzessorApple A5 (2 x 1 GHz)
Display1024 x 768 / 9,7“
AkkulaufzeitBis zu 10 Stunden (aktive Benutzung)
3-Achsen-GyrosensorJa
BeschleunigungssensorJa
UmgebungslichtsensorJa
OrtungWLAN (+GPS bei 3G Edition)
Digitaler KompassJa
Größe241,2 mm x 185,7 mm x 8,8 mm
Gewicht Wi-FiGewicht Wi-Fi + 3G601 g613 g
TouchscreenKapazitiver Multitouch

 

Design

Das iPad 2 hat sich in Sachen Design zu seinem Vorgänger kaum verändert. Es ist wie von Apple gewohnt perfekt verarbeitet. Es findet sich auf der Vorderseite der selbe (je nach Modell schwarze oder weiße) Rand und unten mittig der berühmte Apple-Button. Bei genauerem Hinsehen bemerkt man die Frontkamera – die einzige optische Änderung der Vorderseite. Auf der Rückseite hingegen hat sich mehr getan: Nun besteht nicht mehr die gesamte Rückseite aus einer Rundung, sondern nur noch die Kanten, während die Fläche absolut plan ist. Auch hier findet sich im Gegensatz zum Vorgänger eine Kamera und zusätzlich deutlich sichtbar unten links der Lautsprecher. Das iPad 2 ist etwas dünner und vor allem leichter geworden. Laut Apple ist das gesamte iPad 2 durch die Verwendung von Aluminium und Glas, so wie einem Quecksilberfreies Display extrem umweltfreundlich.

 

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Kamera & Lautsprecher

Bei einem Tablet sind natürlich auch die Kamera für Schnappschüsse und die Lautsprecher für Musik unterwegs wichtig. Die Hauptkamera des iPad 2 kann in 720p HD Qualität Fotos und Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Die Frontkamera ist hauptsächlich für FaceTime gedacht, also um ein Videogespräch zu führen, wofür die VGA Qualität bei 30 Bildern pro Sekunde reichen sollte. Leider sind keine LED-Blitze für die Kamera integriert, wodurch man bei schlechten Lichtverhältnissen kaum noch etwas auf den Bildern erkennen kann. Jedoch hält auch bei Fotografien mit guten Lichtverhältnissen Ernüchterung Einzug. Zwar sind die Ergebnisse im Bereich Video absolut akzeptabel, die Fotos, welche das iPad 2 ausspuckt sind jedoch absolut unbrauchbar. Verpixelt, grob und kein Stück weit schön. Sehr schade eigentlich, dass Apple an dieser Stelle gespart hat, wo man doch die wohl kaum teurere 8-Megapixel-Kamera des iPhone 4S hätte einbauen können. Beim Lautsprecher des iPad 2 scheiden sich die Geister. Das eigentliche Testgerät unserer Redaktion lieferte äusserst bescheidene Ergebnisse was die Soundqualität betrifft. Das private iPad 2 eines anderen Redakteurs beschert einem ein wesentlich besseres Hörerlebnis und liefert absolut zufriedenstellende Ergebnisse für die gegebenen Voraussetzungen. Wir vermuten, dass es sich um eine Montagsproduktion seitens des Herstellers handelt. Der Media Player iTunes ist relativ komfortabel, da sich die Musik dank iCloud genauso wie Bilder, Videos und andere Daten automatisch mit Rechner, iPhone und iPod synchronisiert. Auch die Akkulaufzeit beim Musikhören ist erfreulich: Bis zu 10 Stunden lang hält das iPad 2 die Musikwiedergabe aus.

Praxistest

In der Praxis fallen zwei Dinge sofort auf: Zum einen ist das iPad 2 unglaublich schnell wodurch die Klicks ohne Verzögerung oder ruckeln ausgeführt werden. Zum Anderen ist das iPad 2 sehr leicht und intuitiv zu bedienen. Die Menüführung ist äußerst einfach gehalten. Nach dem Entriegeln gelangt man auf den Startbildschirm. Im unteren Bereich findet sich das „Dock“. In Ihm lassen sich bis zu 5 Apps fixieren. Das Dock verändert sich von Seite zu Seite nicht. So erhält man egal auf welcher Seite des Startbildschirms Schnellzugriff auf die wichtigsten Apps. Auf jeder Seite haben im oberen Bereich bis zu 20 Apps Platz, während auf dem unteren Teil Safari-Browser-, Mail-, Fotos- und Musikverknüpfungen fixiert sind. Die Apps können auf den Appbildschirmen je nach Belieben verschoben werden. Mit dem Home-Button, dem einzigen Knopf auf der Vorderseite des iPad 2, kommt man jederzeit zum Startbildschirm. Des Weiteren hat man die Möglichkeit Multitasking zu verwenden. Jede App die man öffnet bleibt im Hintergrund in Verwendung. Durch einen Doppelklick auf den Home-Button wird unten anstelle des Docks eine Leiste aufgerufen, in welcher alle geöffneten Apps zu finden sind. So kann man jede App schließen oder auf schnellstem Wege aufrufen oder zwischen Ihnen hin und her switchen.

Das iPad 2 unterstützt durch iOS 5 einige neue Funktionen, von denen vor allem die folgenden es wert sind vorgestellt zu werden. Mit iMessage können kostenlos SMS zu anderen Apple Geräten mit iOS 5 versendet werden, wodurch man quasi eine SMS Flat zu allen Freunden, die Apple Geräte mit iOS 5 besitzen, hat. Voraussetzung hierfür ist eine Verbindung mit dem Internet. Durch iCloud werden alle Daten innerhalb der Cloud jederzeit synchron gehalten, was heißt, dass ein Foto, das mit dem iPad 2 geschossen wurde, direkt ohne jeglichen Aufwand auf dem iPhone, iPod oder auch auf dem Computer angesehen werden kann. Die dritte und letzte nennenswerte Funktion ist AirPlay via Apple TV. Jeder iPad, iPhone oder iPod Touch Benutzer kann sich Apple TV kaufen und damit seinen Bildschirminhalt auf einen HD-Fernseher übertragen. Es können auch direkt Filme auf dem jeweiligen Produkt geliehen werden, die dann auf dem Fernseher angesehen werden können. Gleiches gilt für jegliche Audioinhalte des iPads. Sie können ebenfalls ohne größeren Aufwand über ein Apple-TV oder eine AirPort-Express Basisstation gestreamt werden.

 

Benchmarks

Beim Peacekeeper Browserbenchmark von Futuremark erreicht das iPad 2 372 Punkte und steht somit gegenüber anderen Tablets wie zum Beispiel dem Samsung Galaxy Tab 10.1 mit 350 Punkten sehr gut da. Dennoch muss dazu gesagt werden, dass einige Tests nicht vom Browser (Safari 5.1) unterstützt wurden und dass ein heutiger Computer hier Punktzahlen von über 1800 Punkten erreicht. Laut dem Benchmark „Linpack“ schafft der Prozessor über 1050 Flop/s.


Tarifbeispiele

Da sowohl die Telekom, als auch Vodafone unzählige verschiedene Variationen von Tarifen anbieten, würden diese den Rahmen dieses Berichts bei Weitem Sprengen. Auf den jeweiligen Webseiten der Telekom und von Vodafone gibt es alle Details, u. a. zu Rabatten für „Junge Leute“, Auszubildende, Studenten usw. Die folgende Tabelle stellt einige Beispiele für Standardtarife dar:

WiFi+3G 16GBTelekomVodafoneAmazon
Preis einmalig

Preis monatlich269,95€/229,95€/169,95€/99,95€ 39,95€/49,95€/59,95€/99,95€599€/149,90€/99,90€/79,90€/49,90€ 0€/34,99€/44,99€/54,99€/64,99€599€ 0€Sonderleistungje nach Tarifje nach Tarif keine

Alle Angaben ohne Gewähr

Hierbei sind oft auch Internetflatrates für das iPad einbegriffen. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert sich genau zu informieren, da die Preise und Angebote sehr stark variieren.

Fazit

Das Apple iPad 2 ist ein schnelles Tablet, für das es mehr als genügend Apps gibt, mit dem es Spaß macht zu arbeiten, zu lesen oder Bilder anzusehen. Leider sind selbst geschossene Bilder eher schlecht und auch der Preis ist sehr hoch angelegt – vor allem bei den 32 GB und 64 GB Modellen. Es ist auch erstaunlich,dass ein derart leichtes Gerät bei bis zu 11h Akkulaufzeit eine derart große Leistung mit sich bringt. Alles in allem ist das iPad 2 ein sehr gutes Tablet, mit dem man sowohl seiner Arbeit nachgehen, als auch die eigene Freizeit versüßen kann.

ProContra
  • Geschwindigkeit
  • Design
  • Mobilität
  • Verarbeitungsqualität
  • Vielfalt an Apps
  • viele Funktionen
  • Preis
  • kein LED-Blitz
  • schwache Lautsprecher

 

 

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Eduard Lais

Eduard Lais

...ist seit über 2 Jahren bei Allround-PC.com und SSD-Info.de tätig. In seiner Freizeit spielt Eduard auch gerne am overclockten PC oder treibt Sport wie Wakeboarden oder Fußball. Im "echten Leben" Gymnasiast, der 2014 das Abi schreibt.

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