Test: Günstiges Einsteiger-Tablet? – Asus MeMO Pad HD 7

Geschrieben von Niklas Ludwig. Veröffentlicht in Tablets.

Asus MeMO Pad HD7 Startbild

Asus‘ MeMO Pad-Serie steht für preisgünstige Geräte, die dennoch viel Leistung bieten. Mit dem MeMO Pad HD 7 haben die Taiwaner nun ein 7-Zoll-Gerät im Sortiment, das trotz seines günstigen Preises von 150 Euro mit einem Quad-Core-Prozessor aufwarten kann. Ob Asus dafür vielleicht an anderer Stelle sparen musste, verrät euch unser Test!

 

 

 

Lieferumfang

  • Asus MeMO Pad HD 7
  • Bedienungsanleitung
  • USB-Kabel
  • Netzadapter
  • Tablet-Ständer

ASUS Memo Pad HD7 - Verpackung ASUS Memo Pad HD7 - Lieferumfang

Technische Daten

  • Prozessor: 1,2-GHz-Quad-Core Prozessor von ARM
  • Arbeitsspeicher: 1 Gigabyte
  • Speicher: 16 GB intern, per microSD um 32GB erweiterbar
  • Displaydiagonale: 7 Zoll
  • Displaytechnologie: LED Backlight IPS
  • Auflösung: 1280 x 800 Pixel
  • Konnektivität: WLAN (b/g/n), Bluetooth 4.0
  • Bedienung: kapazitiver Multitouchscreen
  • Kameras: 1,2-MP-Frontkamera / 5  MP rückseitige Kamera
  • Akku: 5Wh Li-polymer
  • Abmessungen: 196.8 x 120.6 x 10.8 mm (L x B x H)
  • Gewicht: 302 g
  • Farbvarianten: White/Blue/Pink/Green/Gray
  • Preis: ~ 150 Euro

Design & Verarbeitung

Das MeMO Pad HD 7 weißt wie die meisten 7-Zoll-Tablets von Asus eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Nexus 7 auf. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, schließlich wusste uns das Nexus 7 zu überzeugen. Und wozu sollte Asus etwas verändern, was schon nahe an der Perfektion ist? Im Gegensatz zum Nexus 7 ist die Rückseite jedoch nicht gummiert sondern besteht aus Kunststoff. Dieser hinterlässt jedoch einen wertigen Eindruck und das Tablet liegt gut in der Hand, wenn auch nicht ganz so griffig. Wie beim Nexus 7 befinden sich auch beim MeMO Pad HD 7 die Lautsprecher im unteren Bereich auf der Rückseite.

ASUS Memo Pad HD7 - seitliche Ansicht ASUS Memo Pad HD7 - Rückseite Lautsprecher 

Dort ziehen sie sich als ein kleiner Spalt von einer zu der anderen Seite. Dafür wurden die Anschlüsse vertauscht. Befanden sich USB- und Audioanschluss beim Nexus 7 noch an der Unterseite, so hat Asus diese beim MeMO Pad HD 7 nun an der Oberseite angebracht. Die Lautstärkewippe und der Sperrbutton sind hingegen immer noch auf der linken Rückseite angebracht, welche gleichzeitig als Seitenwand fungiert und gebogen in das Display übergeht – womit wir abschließend beim Display wären: Das 7-Zoll-Display löst mit 1280 x 800 Bildpunkten auf und besticht in dieser Preisklasse mit einem guten Bild. Leider spiegelt das Display ziemlich stark, weshalb das Ablesen bei direkter Sonneneinstrahlung schwer fällt. Hat man jedoch ein schattiges Plätzchen im Freien für sich ergattern können, dann lässt dich das HD 7 auch draußen (bei maximaler Helligkeit) verwenden. Die Verarbeitung ist makellos und gibt keinen Anlass zur Kritik.

Leistung & Bedienung

Das MeMO Pad HD 7 wird von einem 1,2-Gigahertz-Quad-Core-Prozessor befeuert, dem 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. Als Betriebssystem kommt Android 4.2.1 zum Einsatz.

Mit folgenden Benchmarks haben wir die Leistung des Tablets getestet:

  • Mozilla Kraken JavaScript Benchmark 1.1
  • SunSpider JavaScript Benchmark 0.9.1
  • Google Octane JavaScript Benchmark v1
  • BrowserMark 2.0
  • GFXBench 2.7




Da die bisherigen von uns getesteten Tablets und Smartphones in deutlich höheren Preis- und Leistungsklassen spielen, gehen wir nicht genauer auf die Leistung ein und lassen die Diagramme für sich sprechen. Gesagt sei nur, dass das HD 7 angesichts seines Preises viel an Leistung bietet, aber natürlich nicht an die hochpreisigen Produkte der Konkurrenz herankommt.

Multimedia

Der Klang der integrierten Lautsprecher ist gut, aber nicht überragend. So gut, wie ihn Asus auf der Produktseite bewirbt, ist er leider nicht. Bei einem Tablet für gerade einmal 150 Euro sollten auch keine großen Wunder erwartet werden.

ASUS Memo Pad HD7 - Oben ASUS Memo Pad HD7 - Rückseite Draufsicht 

Wird der Ton jedoch über Kopfhörer abgespielt, so kommt eine gute Klangkulisse zustande. Die rückseitige 5-Megapixel-Kamera eignet sich für Schnappschüsse, für mehr aber auch nicht. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen ist der verbaute Sensor überfordert. Die 1,2-Megapixel-Frontkamera reicht zum Videochatten per Skype aus.

ASUS Memo Pad HD7 - Vorderseite unten ASUS Memo Pad HD7 - Seitenansicht

Fazit

Für gerade einmal 150 Euro kriegt der Kunde mit dem Asus MeMO Pad HD 7 viel geboten. Der verbaute Vierkern-Prozessor arbeitet flott und ermöglicht eine durchgehend flüssige Bedienung. Die Qualität des Displays ist gut, allerdings stören starke Spiegeleffekte. Gut gefallen hat uns auch der integrierte microSD-Kartenslot, mit dem der Speicher um weiter 32 Gigabyte erweitert werden kann. Die Verarbeitungsqualität ist zudem sehr gut, was man bei einem Gerät für 150 Euro so nicht direkt erwarten würde.


Award MeMO Pad HD7 

Pro

  • Preis
  • Verarbeitung
  • Speicher erweiterbar
  • Leistung

Contra

  • spiegelndes Display
  • Kamera eher zweckmäßig

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

...studiert Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und arbeitet nebenbei für Allround-PC. In seiner Freizeit schaut er gerne Filme mit seinen Freunden oder erkundet mit dem Mountainbike neue Strecken im Wald.

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