Das Notebook als TV-Ersatz - Hauppauge HVR 1400 im Test

Installation und Handhabung

Nachdem die Karte in den Slot geschoben wurde, meldet sich Windows und fragt nach Treibern. Auf der Software CD findet sich die nötige Software, die den Betrieb ermöglichen soll. Der Installationsprozess erfolgt fast vollständig automatisiert, sodass der Anwender nur ab und zu auf OK bzw. Weiter klicken muss. Nach einem Neustart kann die Hardware direkt verwendet werden. Auf dem Desktop, sofern zuvor ausgewählt, befindet sich dann auch das Symbol zum Start der TV-Software.

 


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Der Hersteller liefert mit der HVR die neuste Version der WinTV-Software aus, die Version 6. Nach dem ersten Start öffnet sich der Kanalmanager. Hier können TV-Sender gesucht und verwaltet werden. Der Suchlauf ist nach wenigen Minuten abgeschlossen. In dieser Zeit sollte bei dem digitalen Suchlauf das Notebook und die Antenne nicht bewegt werden. Sollten keine TV-Sender gefunden werden, muss ggf. die Position der Antenne gewechselt werden. Die Verwendung einer größeren Antenne kann aber auch in einigen Fällen, in den so genannten DVB-T Randgebieten nötig werden. Um sicher zu gehen kann man sich u.a. auf der folgenden Internetseite ansehen, ob und wie stark das DVB-T Signal am jeweiligen Wohnort bzw. Gebiet ist. Etwas leichter haben es da die Kabelnetznutzer.

 

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Die Software arbeitet im Gegensatz zu früheren Version wesentlich stabiler und auch die Bildqualität, vorausgesetzt das Signal ist von guter Qualität, lässt keine Wünsche offen. Für den mobilen Einsatz, z.B. in der Bahn oder im Auto ist DVB-T grundsätzlich nicht geeignet. Bewegt man sich ein paar Schritte von seinem Ursprungsort weg bricht das Signal vollständig ab. Abhilfe soll in diesem Bereich der neue Standard DVB-H schaffen, der bereits in einigen Städten getestet wird. Dieser Standard ist besonders für mobile Geräte ausgelegt und wird sich sicher in den nächsten 1-2 Jahren auch in Deutschland etabliert haben.

 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Kunde mit der Hauppauge HVR 1400 ein ausgereiftes Produkt erhält, das sowohl analoge wie auch digitale Signale empfangen kann. Dies macht die ExpressCard-Karte zu einem Allround-Produkt, das nicht vom DVB-T Signal abhängig ist. Zudem steht nur ein kleiner Teil der Karte aus dem Slot hervor und lässt sich somit auch bequem zusammen mit dem Notebook einpacken und transportieren. Die bekannte WinTV Software arbeitet zuverlässig und bietet eine gute Bildqualität. Zudem lässt sie sich einfach bedienen und auch die Aufnahmefunktion sollte keine Fragen aufkommen lassen.

 

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Pro

  • schnelle Installation
  • einfache Bedienung
  • Lieferumfang
  • kompaktes Format
  • Bildqualität

 

Contra

  • deutlich teurer als DVB-T USB-Sticks
  • kein DVB-T Signal bei Positionsänderung (z.B. Zug, Auto)

 

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