Digittrade DVB-T Mini-TV im Test
Lieferumfang
- Netzteil (Ladegerät)
- Kopfhörer
- dreisprachiges Benutzerhandbuch (deutsch, englisch, französisch)
Ausstattung
Der Digittrade DVB-T Mini-TV besitzt ein Display mit einer Diagonalen von 3,5 Zoll (~8,9 cm) und einer Auflösung von 320 x 240 Pixel. Das Display besitzt, wie von vielen Notebooks bekannt, eine glänzende Oberfläche. Dass sich dies nicht positiv auf die Benutzung auswirkt, wird im Punkt Praxis näher betrachtet.
Damit auch bei einem schlechteren Empfang die Wiedergabe gesichert ist, wurden zwei DVB-T-Tuner mit jeweils einer Antenne verbaut. Diese Teleskopantennen lassen sich auf eine Länge von 20 cm ausziehen und können um 360 ° gedreht werden. An der Seite des Mini-TVs befinden sich zwei Anschlüsse: Einen für das Netzteil und einen für die Kopfhörer. Wer keinen Kopfhörer verwenden möchte, kann auch den integrierten Lautsprecher auf der Vorderseite zur Soundausgabe nutzen.
Das Gerät ist 117 x 75 x 16 mm groß und besitzt damit in etwa die Maße eines iPhones von Apple; es ist minimal breiter und dicker. Die Oberfläche besteht aus mattem und griffigem Kunststoff. Beste Voraussetzungen dafür, dass das Gerät auch bei feuchteren Händen nicht versehentlich aus der Hand rutscht. Der Mini-TV wiegt 155 g und vermittelt insgesamt ein recht hochwertiges Gefühl.
Der Lithium-Ionen-Akku ist für ein Gerät dieser Klasse mit 2400 mAh großzügig ausgestattet.
Auf der Rückseite kann das Gerät durch einen Reset-Schalter in den Ursprungszustand zurückversetzt werden.
Bedienung
Alle zur Bedienung notwendigen Tasten sitzen auf der Vorderseite und sind damit leicht zugänglich. Über das Steuerkreuz können Sender und Lautstärke schnell eingestellt werden. Im Test stellte sich heraus, dass die für größere Hände etwas zu klein geratenen Tasten, leider nicht immer sofort auf die Eingabe reagieren. Das Menü ist sehr übersichtlich, auf alle wichtigen Funktionen kann ohne langes Suchen zugegriffen werden.
Empfang und Akkulaufzeit
Der Empfangstest zeigte, dass sich die zwei verbauten DVB-T-Tuner auf jeden Fall bezahlt machen. War nur eine Antenne ausgefahren, brach der Empfang wesentlich häufiger zusammen als beim Einsatz von zwei Antennen. Die Empfangsstärke des Mini-TVs liegt durch die beiden Tuner höher als die eines DVB-T-Sticks mit einer gewöhnlichen Stabantenne. An eine Antenne mit Verstärker kommt das Gerät jedoch nicht heran. Dass die Ausstrahlung über DVB-T stark von den örtlichen Gegebenheiten abhängig ist, machte sich auch in diesem Test bemerkbar. In Gebieten mit großen Hindernissen zum Sendemast war ein störungsfreier Empfang nur selten möglich. Bei gutem Empfang stellte auch eine Geschwindigkeit von 100 km/h im Auto keine Probleme dar. (Testgebiet ländlicher Raum, Empfang von öffentlich-rechtlichen Programmen)
Die Akkulaufzeit konnte im Test dank des großen Akkus sehr überzeugen. Bei maximaler Helligkeit des Displays und maximaler Lautstärke des integrierten Lautsprechers, lag die Akkulaufzeit bei 4,5 Stunden. Werden statt des Lautsprechers die mitgelieferten Kopfhörer bei halbierter Lautstärke (50%), in Kombination mit der geringsten Helligkeit des Displays (10%) genutzt, kann eine Akkulaufzeit von satten 6 Stunden erreicht werden. Die Ladezeit des Akkus liegt nach einer kompletten Entladung bei 3,75 Stunden. Dies ist aufgrund der langen Akkulaufzeit ein guter Wert.
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