Die Festplatte partitionieren und formatieren
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Bildquelle: Western Digital Caviar Blue Series / Modell "
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Allgemeines zu Dateisystemen und Leistungen der Partitionierung
Obwohl in der fortgeschrittenen Entwicklungsphase von Windows Vista, damals noch Codename „Longhorn“, ein neues Dateisystem als Feature aufgeführt worden ist, entschied man sich im Hause Microsoft, das altbewährte „NTFS“ Filesystem in der Releaseversion von Vista beizubehalten und lediglich um einige Funktionen zu erweitern. Die aktuelle NTFS-Version ist somit theoretisch in der Lage ein Speichermedium mit einer maximalen Größe von 265 TiB, bei einer maximalen Dateigröße von 16 TB zu verwalten. Diese Zahlen scheinen auf den ersten Blick recht zukunftssicher, werden aber sicher eines Tages genau so belächelt wie die 4 GB-Grenze des FAT32-Standards.
Auch wenn wir uns heute erst im Bereich von einem Terabyte bewegen, ist es unumgänglich, eine solche große Speichereinrichtung in verschiedenen Partitionen zu unterteilen, um den Überblick zu waren.
Grundlagen über Partitionen und ihre Verwendung
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Partitionen. Die so genannte „Primäre Partition“ und die „Erweiterte- oder auch Logische Partition“. Die primäre Partition wird direkt in die Partitionstabelle eingetragen. Eine solche Partition ist von Nöten wenn ein Betriebssystem auf ihr installiert werden soll. Sie eignet sich aber genau so gut, um Daten zu speichern. Wenn von einer logischen Partition oder einem logischen Laufwerk die Rede ist, so ist eine Abschnitt der Festplatte gemeint, der als eine Partition in die Partitionstabelle eingetragen wird, aber unendlich viele weitere Partitionen enthalten kann. Der Begriff „logisch“ meint hier „virtuell“. Die Partitionstabelle, in welcher die Größen der Partitionen gespeichert sind, kann maximal vier Partitionen aufnehmen. Dies bedeutet, dass in der Regel drei primäre Partitionen, und als vierte und letzte eine logische Partition eingerichtet werden kann.
Hat man vor mehrere Betriebssysteme parallel zu installieren, z.B. Windows Vista auf der ersten, Windows XP auf der zweiten und eventuelle sogar noch eine Linux Distribution auf der dritten Partition, so ist es wichtig, sich vorher über die Einteilung des Speicherplatzes Gedanken zu machen. Bei dem genannten Szenario wäre es notwendig, die drei primären Partition für die drei verschiedenen Betriebssysteme zu nutzen, während eine logische Partition als Datenablage dienen würde. Installiert man nur ein Betriebssystem auf der ersten primären Partition, so können die zweite und die dritte primäre Partition, genau so wie die logische vierte Partition als Datenspeicher dienen. Auch wenn dies in den meisten Haushalten der Fall ist, sollte man sich vor der Partitionierung der Festplatte überlegen, wie der Speicher aufgeteilt werden soll. Hierbei ist das Belieben jedes Einzelnen gefragt. Der eine kommt mit zwei Laufwerken zurecht, der andere hat lieber sechs Partitionen im Arbeitsplatz. Zu beachten ist hier nur, dass man der Windowspartition genug Speicherplatz zukommen lässt, da das Windows-Verzeichnis mit steigender Anzahl an installierten Programmen und Treibern in der Größe wächst. Installiert man Programme nicht auf einer anderen Partition so sollte man selbstverständlich auch hierfür genügend Platz einkalkulieren.












