Kinderleicht: Arbeitsspeicher aufrüsten im Notebook [Video]
Auf der ersten Seite dieses Berichts gehen wir auf die Vorteile des Aufrüstens ein und zeigen anhand von SiSoftware Sandra Benchmarks den Geschwindigkeitsvorteil des neuen Arbeitsspeichers. Auf Seite 2 des Berichts erklären wir dann in sieben Schritten, wie der neue Arbeitsspeicher in den Laptop kommt und was Sie dabei beachten müssen.
Für die Anleitung und die Benchmarks in diesem Bericht haben wir das Sony Vaio VGN-SZ1XP/C Notebook genutzt. Dieses ist von Haus aus mit 1x 1GB DDR2-533-SDRAM (PC2-3200) RAM ausgerüstet. Das Mainboard hat Platz für zwei Module, es ist aber nur eins vorinstalliert, wobei nur Geschwindigkeiten bis 533 MHz unterstützt werden. Für diesen Bericht haben wir uns ein 2x 1GB DDR2-800 (PC-6400)-Kit zugelegt. Die höhere Geschwindigkeit von 800 MHz wird nicht unterstützt, der RAM wird somit weiterhin nur mit 533 MHz betrieben. Ob der Laptop durch den neuen Arbeitsspeicher schneller wird, werden wir in den folgenden Benchmarks herausfinden.
Wie viele Arbeitsspeicher-Module in Ihrem Laptop installiert sind, sowie deren Spezifikationen (Geschwindigkeit, Chiptyp und Timings) erfahren Sie in der Regel auf der Herstellerhomepage.

1x 1GB DDR2-533 MHZ - 2x 1GB DDR2-800 MHz
Wie auf den oben abgebildeten Screenshots von CPU-Z zu sehen ist, arbeitet der neue Arbeitsspeicher mit den selben Timings wie auch der alte. Beim Sony VGN-SZ1XP/C können diese im Bios auch nach einem Update nicht angepasst werden, bei anderen Laptops könnte dies aber möglich sein. Wir sehen auf den Screenshots aber auch, dass der Arbeitsspeicher Betrieb von Single, auf Dual-Channel gewechselt ist.
SiSoft Sandra 2008 - Speicherbandbreite 1:
| DDR2-800 @ 533MHz (PC2-6400) (2 x 1 GB) | |
| DDR2-533 (PC2-3200) (1 x 1 GB) |
SiSoft Sandra 2008 - Speicherbandbreite 2:
| DDR2-800 @ 533MHz (PC2-6400) (2 x 1 GB) | |
| DDR2-533 (PC2-3200) (1 x 1 GB) |
Auf den Benchmarks sehen wir trotz selber Taktfrequenz einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil des neuen Arbeitsspeichers. Dieser ist daruf zurückzuführen, dass der Speicher dank zwei Modulen nun im Dual-Channel-Betrieb arbeitet und Daten so schneller verarbeitet werden können.
Fazit
Besonders durch stark gesunkene Speicherpreise lohnt ein Aufrüsten nicht nur wegen der höheren Speicherkapazität, sondern auch aufgrund des schnelleren Betriebs. Auch ein Aufrüsten von 2 GB auf 4 GB ist denkbar, da heutige Anwendungen immer mehr Speicher benötigen und dieser schnell knapp werden kann. Wem ein Kit zu teuer ist, kann auch ein 1 GB Modul durch ein weiteres 1 GB Modul ergänzen, diese arbeiten unter Umständen aber nicht im Dual-Channel-Betrieb zusammen und bringen somit evt. keinen Geschwindigkeitsvorteil
Lesen Sie auf der zweiten Seite die Anleitung zum Aufrüsten des Arbeitsspeichers und sehen Sie sich unser Video an.
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