Optische Speichermedien im Überblick
Ohne Frage, dem Flashspeicher wird die Zukunft gehören. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: kompaktere Abmessungen, höhere Transferraten und ein viel besseres Kapazitäts-Gewicht-Verhältnis. Trotzdem steht die Entwicklung bei den optischen Speichermedien nicht still. Für uns Grund genug, die aktuell verfügbaren Technologien in ihrer Vielfalt übersichtlich darzustellen, um den Vergleich zu ermöglichen.
Einleitung
Wie der Begriff „optisches Speichermedium“ schon erahnen lässt, werden die Daten hier mithilfe der Eigenschaften des Lichts gelesen und geschrieben. Dies ist ein gewaltiger Unterschied zu Festplatte oder Disketten, bei denen die Informationen magnetisch abgelegt werden.
Die gängigsten optischen Speicher im privaten Gebrauch sind wohl CD, DVD und Blu-ray. Hierbei ist festzuhalten, dass diese drei Abkürzungen nur die Hauptgattung des Speichers beschreiben. Im Detail werden viele verschiedene Formate sichtbar, doch dazu später mehr.
Dieser Bericht soll dem Leser in erster Linie zeigen, welches Format sich für welche Anwendung eignet und wo die groben technischen Unterschiede liegen. Es ist uns selbstverständlich bewusst, dass es noch weitaus mehr Formate und viele andere optische Datenträger gibt. Diese werden hier der Einfachheit halber allerdings nicht behandelt, da sie entweder nur in extrem spezifischen Anwendungsgebieten ihren Einsatz finden und somit für den Heimanwender uninteressant sind oder weil ihre Verbreitung generell nicht groß genug ist, als dass der Ottonormalverbraucher damit tagtäglich in Berührung kommen würde.
Technischer Überblick
Bei einem optischen Datenträger tastet ein Laserstrahl mit einer bestimmten Wellenlänge und einem bestimmten Abstand zum Medium die Oberfläche nach Informationen ab. Diese liegen in so genannten „Pids“ und „Lands“ (zu Deutsch „Gruben“ und „Flächen“) in einer spiralförmigen Spur vor. Die „Pids“ und „Lands“ reflektieren dann das ausgesandte Laserlicht, welches daraufhin von einem Sensor aufgenommen und als binärer Code interpretiert wird. Die Pids und Lands entsprechen in ihrer Folge einfach formuliert also vielen 1 und 0, aus denen sich der Inhalt zusammen setzt. Alle optischen Datenträger lassen sich daher auf zwei Weisen mit Informationen beschreiben. Entweder es wird ein entsprechendes Negativ des Datenträgers erstellt und die CDs, DVDs oder Blu-rays werden in Massen „gepresst“ oder ein Laserstrahl „brennt“ die Pids und Lands in eine spezielle Schicht. So arbeiten beispielsweise alle Brenner für den Computer.
Anzeige:





