ABIT µGuru Clock Version 2 im Test
ABIT Mainboards mit dem Kürzel "3rd Eye" ermöglichen dem User das Auslesen von Systeminformationen bequem per Display. Nun hat der Hersteller die zweite Generation bereits auf der diesjährigen CeBIT vorgestellt.
Erste Displays gibt es nun zu kaufen, bzw. werden zusammen mit entsprechenden Mainboards mit GuruChip der zweiten Generation ausgeliefert. Wir von Allround-PC haben uns das neue Display etwas näher angesehen.
µGuru 3rd Eye Technologie (1. Generation)
Die ABIT 3rd Technologie bezieht sich auf ein zusätzliches Display, dass extern auf das Gehäuse oder den Schreibtisch aufgestellt werden kann. Es ermöglicht dem User Systeminformationen, wie zum Beispiel, die Taktfrequenz des Prozessors, den FSB, die Temperatur von CPU und Innenraum oder auch die Geschwindigkeit der Lüfter auf diesem Display abzurufen, ohne die µGuru Software im Windows starten zu müssen. Ist der PC nicht im Betrieb, wird nur die aktuelle Uhrzeit angezeigt.
Der Anschluss erfolgt über ein langes Kabel mit einem USB "B" Endstück. Zahlreiche Hinweise am Kabel weisen den User darauf hin, dass das Kabel nur mit dem µGuru 3rd Eye Display verwendet werden kann.
Aber das ist noch nicht alles. Zum Steuern des Displays, welches Informationen anzeigen soll, sind 3 Knöpfe integriert. Mit einem dieser Knöpfe ist es auch möglich den PC zu starten bzw. herunterzufahren.
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Wenn der PC nicht in Betrieb ist wird nur die Uhrzeit angezeigt. |
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µGuru 3rd Eye Technologie (2. Generation)
Die zweite Generation bietet dem User viele weitere Features, wie zum Beispiel die Messanger-Funktionen. So wird der User zum einen über einen Signalton, als auch über ein Blinken im Display auf das Eintreffen einer neuen Nachricht hingewiesen. Dabei wird der MSN-Messanger oder auch Skype unterstützt. Entsprechende Plug-Ins für die Programme sind auf der beiliegenden Software-CD zu finden. Wichtig ist, dass das neue Guru-Clock Display nur mit Mainboards funktioniert, die die zweite Generation von Guruchips besitzen. Das ABIT AW8 MAX, AW8, AL8 und das NI8-SLI sind zum Beispiel solche Mainboards.
Das Anschluss erfolgt über das mitgelieferte Kabel. Ein zusätzlicher Ständer, der auf der Rückseite des Displays eingehackt wird, sorgt dafür, dass sich das Display optimal auf dem Schreibtisch platzieren lässt.
Im Vergleich zur ersten Version des Displays wurde das neue GuruClock Modul mit einem zusätzlichen USB-Port und zwei Audioanschlüssen ausgestattet. Drei zusätzliche Buttons ermöglichen das Anrufen von Kontakten über Skype. Dabei kann mit diesen Kontakten unabhängig von laufenden Audio-Programmen kommuniziert werden.
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Zudem ist es möglich bis zu fünf Profile anzulegen. Mit diesen Profilen kann man per Knopfdruck schnell seine Freunde oder Bekannte mit Skype anrufen, ohne dafür die Maus am PC bedienen zu müssen.
Die bereits fehlende Hintergrundbeleuchtung, die wir schon bei der ersten Version bemängelt hatten, wurde auch bei der neuen Version leider nicht ergänzt.
Fazit
Zusammengefasst ist das Guru-Display eine nützliche Hilfe. Viele wichtige Systeminformationen lassen sich schnell und ohne Software auslesen. Die zusätzlichen Funktionen für Messenger oder Skype erweitern den Komfort für den User.
Leider fehlt immer noch eine von uns geforderte Hintergrundbeleuchtung.
Pro
- alle Systeminfos auf einen Blick
- Plug-Ins für MSN und Skype
- leicht zu bedienen
Contra
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