NZXT Sentry LXE - Die Touch-Lüftersteuerung im Test
Technische Details laut Hersteller
- Lüfter-Regelbereich: 3,7 V bis 12 V
- Temperatursensoren: 5
- Lüfteranschlüsse: 5
- Maximale Leistung pro Anschluss: 10 Watt
- Temperaturmessbereich: 0 bis 99 °C
- Messintervall: alle 2 Sekunden
- Alarmtemperaturbereich: 30 °C bis 90 °C
- Automatische Regelung: Lüfter min. 50 % RPM
- Manuelle Regelung: Lüfter min. 40 % RPM
- Displaygröße: 5,27 Zoll
Design und Verarbeitung
Nicht nur im Design, sondern auch in der Konzeptart, hat sich im Vergleich zum Vorgänger NZXT Sentry LX einiges getan. Das neue NZXT Sentry LXE setzt auf die einfachere Überprüfung der Temperaturen und Lüfterdrehzahlen. Ein variables, externes Kontrollgerät steht nun permanent im Sichtbereich des Anwenders und fällt durch ein schlichtes und zugleich edles Design ins Auge. Das aus fünf Millimeter starkem, gebürsteten Aluminium gefertigte Gehäuse bildet dabei den Rahmen des Lüfterkontrollterminals und hinterlässt einen ersten positiven Eindruck.
Das sauber in das Gehäuse eingelassene Touch-Display ist dank der großen Bildschirmdiagonale von 13,4 cm einfach zu bedienen und auch auf größere Distanz noch gut ablesbar. Die Anordnung der einzelnen Anzeigeinstrumente wurden gut durchdacht und lässt das Sentry LXE Terminal sehr übersichtlich wirken. Auch bei der Farbwahl des Touchscreens wurde auf dezente Akzente geachtet. Mit einer Kombination aus weißen, blauen und orangenen Farbelementen passt sich das Display an das edle Erscheinungsbild des Terminalgehäuses an.
Das Sentry LXE macht einen sehr hochwertigen Eindruck, was nicht zuletzt den verwendeten hochwertigen Materialien und dem gut bedienbaren Touchscreen geschuldet ist. Weder am Bedienterminal noch an der internen PCI-Blende konnten wir scharfe Kanten, Ecken oder unregelmäßige Spaltmaße entdecken. Die Verarbeitungsqualität kann durchweg als gut beschrieben werden.
Installation
Das Sentry LXE besteht im Grunde aus zwei verschiedenen Elementen. Zum einen aus dem externen Kontrollterminal zur Steuerung und zum anderen aus der PC-Blende, welche in einem freien PCI-Erweiterungsschacht Platz findet. Diese Karte stellt dann alle notwendigen Sensoren und Lüfteranschlüsse im Inneren des Computers bereit.
Der Einbau der Blende gestaltet sich problemlos. Danach kann gleich der 4-Pol Stromanschluss mit dem Netzteil verbunden werden. Etwas fummelig ist dagegen die Verteilung der kabelgebundenen Temperatursensoren an CPU, GPU, Festplatte und Mainboard. Die Sensoren werden mithilfe eines hitzebeständigen Klebebandes an den wichtigen Hardwarekomponenten befestigt. Auch wenn die Sensoren sehr klein und flach sind, dürfen sie auf keinen Fall zwischen CPU/GPU und dem entsprechenden Kühler positioniert werden. Durch den hohen Anpressdruck könnten die Sensoren so beschädigt und in ihrer Funktionalität beeinträchtigt werden.
Nachdem die Sensoren verlegt und alle Lüfter mit der Sentry LXE Platine verbunden sind, kann das zwei Meter lange 8-PIN Kabel außerhalb des Computers zur Touchscreensteuerung verlegt und an der internen Karte angeschlossen werden. Vor der Inbetriebnahme folgt nun die Kalibrierung aller angeschlossenen Lüfter und Sensoren.





