Wie schnell ist USB 3.0? USB 3.0-Geräte im Test

Das Thema USB 3.0 ist derzeit in aller Munde und da bereits einige Mainboardhersteller mit Integration eines externen Chips USB 3.0-Support bieten, kommen nach und nach auch entsprechende Geräte, wie z.B. Dockingstations, externe Festplattengehäuse oder auch Cardreader auf den Markt.

Wir möchten uns in diesem Test mit dem Thema USB 3.0 beschäftigen und werden Ihnen sagen, wo genau der Unterschied zwischen USB 2.0 und USB 3.0 liegt. Des Weiteren werden wir ein paar Tests durchführen, um die Transferraten miteinander vergleichen und daraus ein Fazit ziehen zu können.

USB 3.0 - Die Unterschiede

Schon Ende 2008 wurden Spezifikationen für USB 3.0 vom USB Implementers Forum vorgestellt, die im Laufe der Zeit konkretisiert wurden. Fest steht, das USB 3.0 eine theoretische Datentransferrate von bis zu 5 GBit/s erreichen soll. Das entspricht 625 MB pro Sekunde. Zum Vergleich: USB 2.0 schafft 480 MBit/s bzw. 60 MB pro Sekunde, USB 1.1 sogar nur 12 MBit/s bzw. 1,5 MB/s.

Weder von AMD noch von Intel gibt es derzeit Mainboardchipsätze, die USB 3.0 unterstützen. Und auch bei der zukünftigen 6er Chipsatz-Generation von Intel namens Sandy Bridge, die Ende des Jahres bzw Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen soll, steht ein USB 3.0-Support noch in den Sternen. Es wird vermutet, dass Intel mit diesem Schritt seine eigene Technik namens Light Peak fördern möchte. Light Peak soll eine Bandbreite von 10 GBit pro Sekunde ermöglichen.

Damit Kunden aktueller Mainboards nicht auf den Support von USB 3.0 verzichten müssen, haben einige Mainboardhersteller die USB 3.0-Unterstützung per Zusatzchip möglich gemacht. Sie setzen u.a. auf einen der größten USB 3.0-Chiphersteller namens NEC. Laut Herstellerinformationen ist die Nachfrage nach USB 3.0 Chips so groß, sodass NEC in den vergangenn Monaten seine Produktionskapazitäten deutlich steigern musste.

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Ein ASUS P7H55 Mainboard mit USB 3.0-Support

 

Aber auch bestehende Systeme können mittels Erweiterungskarte auf den neuen USB-Standard aufgerüstet werden. Diese Karten mit PCI-Express Schnittstelle bieten i.d.R. zwei USB 3.0-Ports und sind bereits für weniger als 25,- Euro im Internethandel erhältlich.

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Je eine USB 3.0-Erweiterungskarte von Sharkoon und ICY BOX.

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Alte Geräte und USB 3.0?

Wie auch bei den vorherigen Standards, sind die neuen USB 3.0-Schnittstellen abwärtskompatibel und können folglich auch mit USB 1.1 bzw. USB 2.0 Geräten arbeiten. Auch ist es möglich ein USB 3.0-Gerät an einem USB 2.0-Port zu betreiben, jedoch werden dann nur geringere Transferraten erreicht.

Aufgrund der gestiegenden Anzahl von Drähten; die USB 3.0-Kabel besitzen jetzt zu den fünf bereits vorhandenen Kontakten insgesamt fünf zusätzliche Pins, können USB 3.0-Geräte auch nur mit entsprechenden Kabeln mit dem PC verbunden werden. Des Weiteren hat sich auch die Form der Typ B-Stecker teilweise grundlegend verändert.

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Verschiedene USB 3.0-Kabel, erkennbar u.a. an den neuen Steckertypen.

USB 3.0 Geräte im Test

Um nicht nur theoretisch sondern auch praktisch den Unterschied zwischen USB 2.0 und 3.0 feststellen zu können, haben wir folgende Geräte getestet:

  • Sharkoon Quickport USB 3.0 für 2,5" und 3,5" Festplatten
  • Sharkoon USB 3.0 PCI-E Erweiterungskarte
  • ICY BOX HDD Docking Station für 2,5" und 3,5" Festplatten
  • ICY BOX USB 3.0 PCI-E Erweiterungskarte
  • ICY BOX IB-250 Externes Festplattengehäuse für 2,5" Laufwerke

Auf der nächsten Seite erfahren Sie mehr über die USB 3.0-Geräte.

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