Notebook-Kauf - In der heutigen Zeit gar nicht so leicht
Nach jahrelangem Zurechtkommen mit einem Desktoprechnern und seiner nicht gerade hohen Mobilität, stand vor kurzem der Kauf eines Notebooks an, was dafür besonders mobil sein sollte. Bloß werd denkt, man läuft mal so eben in den nächsten Computerfachhandel und lässt sich dort beraten, geschweige denn kauft einfach mal ein Gerät, der liegt falsch - zu mindest wenn der mobile Begleiter im Endeffekt auf die eigenen Interessen passen soll.
Dazu muss ich sagen, dass die Beratung in den Fachmärkten dieses Mal nicht besonders super war, eigentlich wussten das Personal dort auch nicht mehr, als auf dem Preisschild stand, wobei mir der eigentliche Preis am sauersten aufgestoßen ist.
Was macht man? Richtig, man hilft sich: mit dem Internet! Erste Google-Aktionen grenzten das Feld vom Podukten schon einmal ein. Im Endeffekt ist der Markt aber so mit Produkten (über)/(ge)füllt, das man sich vor vermeindlich "günstigen" Angeboten gar nicht mehr retten kann.
So gibt es ein paar Punkte, auf die ich geachtet habe, bevor meine Entscheidung gefallen ist:
- Das Display sollte in meinen Augen keine spiegelnde Oberfläche haben, das stört nur, wenn man im Freien arbeiten möchte
- Eine Dual-Core CPU aus dem Hause Intel (Core 2 Duo), spart gegenüber einem Singlecore Prozessor der Celeron M Serie noch einmal deutlich Strom, was der Akkulaufzeit zu gute kommt
- Die Akkulaufzeit sollte mindestens 3 Stunden betragen
- Bluetooth ist nicht zwingend notwendig, dafür eine gute WLAN-Karte
- Die Größe des Notebooks: maximal 14,1 Zoll Display, lieber kleiner
- Express-Card Slot zur Erweiterung mit einer HDSPA/UMTS Karte
- Nicht teurer als 700 €
Dieses mag zu nächst nach einer harten (eventuell auch zu harten) Kriterienliste klingen, war letztendliche (nach vielen Stunden Recherche) aber durchaus machbar.
Der Hersteller an den dieser Punkt ging, ist der Komplettsystemgigant Dell. Dieser hat mit seiner Vostro-Serie eine extrem preisgünstige Notebookserie im Angebot, die in erster Linie für Kleineunternehmen gedacht ist. Die Vostro-Line ist aber genau so für Privatanwender erhältlich, dazu ist ein einfacher Anruf beim Dell-Vertrieb nötig. Man sollte aber beachten, dass die Preise auf der Dell Homepage ohne MWST sind und ggf. Rabatte enthalten, die für den Privatanwender nicht gelten.
Ich habe mich für die 13,3 Zoll Variante des Computers, das Vostro 1310, entschieden. Dazu muss ich sagen, dass ich das Gerät noch nicht geliefert bekommen habe. Positiv überrascht war ich aber von der Schnelligkeit Dells. Am Mittwoch bestellt (Kreditkartenzahlung) und am Freitag schon verschickt. Ich hoffe bis Mittwoch mit der Ankunft des Gerätes. Dann werde ich mich ein paar genaueren Details witmen.
