Also da der Zugriff auf die Sensoren durch das BIOS geregelt wird liegt es im Ermessen des BIOS-Coders die Daten die über die Sensorschnittstelle kommen beliebig zu interpretieren... Manch ein Mainboard-Hersteller programmiert diese Werte "zu hoch" um auf jeden Fall auf der sicheren Seite zu sein.
Andere Hersteller liefern viel zu niedrige Werte, um damit prahlen zu können, dass der Prozessor auf ihren Boards besonders kühl läuft.
Zwischen den einen und den anderen Herstellern kann es bei gleicher CPU und gleicher Last zu Temperaturunterschieden von bis zu 20°C kommen...
Selbst beim gleichen Hersteller treten teilweise recht große Differenzen (je nach BIOS-Version z.B.) auf.
Ein "Kontrollverfahren" um zu checken wie genau die selbst gemessenen Temperaturen sind gibt es nicht.
Der MBM und alle anderen Tools greifen auf die Werte zurück, die das BIOS liefert bzw geliefert bekommt und liegen damit im Falle eines Falles genauso falsch wie das BIOS.
Ja schon verstanden. Allerdings besorgt mich das wenig bis überhaupt nicht. Mein Proz hat ne aktuelle Temp. von 63° innen und 57° außen und das Board liegt bei 44°. Nun - ich weiß, dass das nicht grad toll ist, allerdings sollen die AMD Prozessouren der Athlon XP Reihe ja min. 70° abkönnen. Wenn da was passieren sollte, schick ich mein Komplettsystem von Fujitsu Siemens halt wieder zurück und dann sollen dies richten, nicht mein Problem...
Gute Nacht erstmal!