
(-nw-) Der Chiphersteller
Intel hat genauere Informationen zu dem angestrebten Wechseln von DDR2 auf DDR3 Speichermodule bekannt gegeben. Der Speicherstandard soll Mitte des nächsten Jahres zusammen mit dem neuen "Bearlake-Chipsatz" auf den Markt kommen. Mit dem neuem DDR3-Standard sollen dann Module mit bis zu 1600Mhz Taktfrequenz möglich sein, die jetzigen Mittelklassenmodule der DDR2-800 Spezifikation könnten durch Modelle wie DDR3-1066 und DDR3-1333 abgelöst werden. Im Dual-Channelmodus sollen laut Intel Datenübertragungsraten von 16,7 GB/s und bis zu 20,8 GB/s möglich sein (bezogen auf Highendmodule mit 1600Mhz Takt). Außerdem ist bei erhöhter Leistung der Stromverbrauch gefallen, der DDR3-Standard kommt mit 1,5Volt Betriebsspannung aus, was 0,3 Volt weniger, als bei üblichen DDR2-Modulen sind. Während Intels Vorreiter "Bearlake-X" zwingend DDR3-Module voraus setzten wird, sollen auch Chipsätze der Bearlake-Familie erscheinen, die sowohl DDR2- und DDR3-Module handhaben können. Allerdings sind die neuen Module nicht mehr zu dem DDR2-Standard "Pin Kompatibel", zwar kommen ebenfalls 240 Pins zum Einsatz, allerdings sitzt die Nase an einer anderen Stelle. In der Preisfrage wird noch spekuliert, so sollen DDR3-Module zwischen 50 und 150 % mehr kosten, als gewöhnliche DDR2-Module. Bis 2009 sollen ersten Hochrechnungen zu Folge mehr als die Hälfte aller Speicherlieferungen DDR3-Module sein und auch die Preise sollen sich dann an DDR2 angeglichen haben. Weitere Informationen erhalten Sie bei unseren Kollegen von
Computerbase.
Quelle: Computerbase