
(-nw-) Der Chiphersteller
Intel gibt neue Details zu kommenden Prozessoren mit Penryn Kern bekannt. Der Penryn stellt dabei eigentlich nur einen auf 45nm geschrumpften Conroe Kern dar. Die größte Veränderung in der Produktion ist der Einsatz von High-K-Dielektrikum und Metal-Gates, was bis zu 20% schnellere Transistoren und weniger Leckströme mit sich bringen soll. Der L2-Cache wird in der Penryn Generation von 4 auf 6MB bei den Doppelkern- und von 6 auf 12MB bei den Quadcore-CPUs vergrößert. Die mobile Version des Penryn kann sich in den "deep power down" Status versetzten und dabei beide Cache deaktivieren und die Kernfrequenz sowie Spannung zu senken, um Strom zu sparen. Eine weitere interessante Eigenschaft ist die dynamische Verwaltung des TDP-Bugets, von dem Singelcore-Anwendungen profitieren sollen. Wenn ein Kern nicht benötigt wird, taktet sich dieser herunter, der andere hingegen kann sich dafür etwas höher schrauben und mehr Leistung bereitstellen. Genaue Taktraten nannte Intel noch nicht, es wurde nur verraten, dass der Takt innerhalb der TDP von 65Watt (Desktop) jenseits der 3GHz liegen wird. Mit der Penryn Generation will Intel bis zu 20% Leistungssteigerung in Spielen und bis zu 40% Leistungsgewinn bei Video-Transcoder mit SSE4-Unterstützung erzielen. Auch über den für Ende 2008 geplanten Penryn-Nachfolger Nehalem hält Intel sich nicht allzu bedeckt. So soll die neue Generation einen integrierten Speicherkontroller besitzen, welcher unter dem Namen "CSI" entwickelt wird.
Interessant: Intel plant die Integration eines Grafikchips in die Nehalem Prozessoren. Dieser soll sich allerdings eher an den Office-, als an den Spieleanwender richten.
Quelle: heise online