Alte Bekannte in neuem Gewand – die Kameras des Galaxy S8

Geschrieben von Redaktion am 16.06.2017.

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Das Samsung Galaxy S7 und das S7 Edge wurden vor dem Release mit einer aufwendigen Kampagne beworben, die die Qualität der 4K-fähigen 12-Megapixel-Kamera in den Mittelpunkt rückte. Dabei konkurrierte Samsung mit der Kampagne „Shot on iPhone“ von Apple.Beim neuesten Ableger der bekannten Samsung S-Reihe – dem S8 – ist der koreanische Hersteller bezüglich der Kameras deutlich zurückhaltender. So hat sich lediglich die Software verändert; die Hardware des Flaggschiff-Duos wurde fast komplett vom Vorgänger übernommen. Allerdings hat Samsung einige neue Kamerafunktionen spendiert, darunter eine neue Fotobearbeitung, eine verbesserte Frontkamera und Snapchat-ähnliche Features.

Die Frontkamera

Die Frontkameras des Samsung Galaxy S8 und des S8+ wurden komplett überarbeitet. Eine 8-Megapixel-Kamera mit einer Blendenöffnung von f/1.7 erzeugt auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein gutes Bild. Nur wenige Smartphones, zum Beispiel das HTC Desire Eye oder das Sony Xperia XA1, haben einen Autofokus für Selfies. Der des S8 beziehungsweise S8+ überzeugt mit schneller Reaktion. In der Frontkamera befinden sich auch die Snapchat-ähnlichen Funktionen sowie ein „Beauty-Modus“, der Unregelmäßigkeiten weichzeichnet.

Die hintere Kamera

Das Kameramodul ähnelt dem des S-Serien-Vorgängers, die rückwärtige Kamera des S8 hat jedoch einen neuen Sensor mit einer f/1.7-Blendenöffnung. Damit kann sich das Samsung Galaxy S8 mit seinen Marktbegleitern wie dem LG G6 messen, das eine Blendenöffnung von f/1.8 hat. In wackligen Momenten oder bei zügigen Schwenks hilft die optische Bildstabilisierung. Der Autofokus mit Phasenvergleich stellt das anvisierte Motiv scharf dar.

In einigen aktuellen Smartphones, zum Beispiel im Huawei P10 und im iPhone 7, sind Dual-Kameras verbaut. Mit ihnen lässt sich der sogenannte Bokeh-Effekt erzielen: Das Motiv ist scharf abgelichtet, während der Hintergrund verschwommen wirkt. Die einzelne Kamera des Samsung Galaxy S8 imitiert diesen Effekt mithilfe des „selektiven Modus“. Mit diesem lassen sich Fotos auch im unkomprimierten RAW-Format speichern. Etwas spielerischer sind die Snapchat-ähnlichen Filter, so kann man Gesichter beispielsweise mit Hasenohren oder Hundeschnauze versehen. Die Bedienung hat Samsung unverändert gelassen, sodass sie weiterhin gewohnt simpel ist: Ein Swipe nach links startet den Video-Aufnahmemodus und ein Swipe nach rechts zeigt alle Kameramodi wie Panorama und Hyperlapse (Zeitraffer) an. Wer mal eben einen Schnappschuss mit Zoom machen wollte, war bisher auf zwei freie Hände angewiesen – wischt man den Auslöser nach oben, lässt sich jetzt mit dem S8 auch einhändig zoomen. Vorbei die Zeiten, in denen man die Finger auf dem Display so merkwürdig auseinanderspreizen musste.

Fest steht: Wer in dieser Branche stehen bleibt, fällt zurück. Und dass, obwohl die Bildqualität des S7 und des S7 Edge wirklich sehr gut war. Ob die Verbesserungen der Software und des Bildprozessors die Qualität des letztjährigen S7 und S7 Edge überbieten können, müssen die Anwender entscheiden. Dieser Überblick über die Geschichte und die aktuellen Features der Samsung-Galaxy-Kamera verdeutlich jedenfalls, warum Samsung mittlerweile Marktführer für Smartphone-Kameras ist, obwohl diese in der Vergangenheit nicht immer als besonders zuverlässig galten.

Samsung Galaxy S8 - Nass

Samsung Galaxy S8+

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