Werbung: Bei komplexem Datenverlust lieber gleich zum Spezialisten

Geschrieben von Marcel Schreiter am 07.03.2017.

standard_avatar_apc

Daten sind das neue Gold, so heißt es in den Medien allenthalben. Ob zuhause oder im Büro – täglich werden eine Vielzahl von Informationen erzeugt und auf unterschiedlichste Speichermedien abgelegt.

Mal sind es wichtige Informationen, die von Unternehmen zur Fortführung ihres Geschäfts dringend benötigt werden, mal sind es private Dokumente und Bilder, die für die Anwender einen unschätzbaren Wert darstellen. Was aber, wenn wichtiges Material plötzlich „verschwunden“ ist? Kann man sich vielleicht selbst helfen oder ist es besser sich lieber gleich an einen Datenrettungsspezialisten zu wenden?

Wie so oft ist die Antwort auf diese Fragen nicht einfach. Es kommt eben darauf an, auf was für ein Speichermedium sich die verschwundenen Daten befunden haben. Dabei gibt es durchaus Unterschiede bei der Datenrettung auf unterschiedlichen Datenmedien wie beispielsweise traditionellen Festplatten auf Basis von Magnetisierung, digitalen Magnetbändern oder NAND-Flash-Chip-basierten SSD-Speichern. Und mit den kostengünstigen NAS-Systemen haben auch äußerst komplexe Speichertechnologien wie RAID-Verteilung und Virtualisierung eine Verbreitung in Privathaushalte und KMUs gefunden. 

Grundsätzlich kann man bei den Gründen eines Datenverlusts zwischen zwei unterschiedlichen Arten unterscheiden: Einem Datenverlust, der durch mechanische Defekte ausgelöst worden ist oder einem, der durch Probleme oder Ausfälle bei der Software- oder Datenstrukturlogik ausgelöst wurde. Denn es passiert gar nicht so selten, dass es durch Stürze oder Schläge auf internen oder externen HDDs zu einem Headcrash oder anderen mechanischen Defekten kommt. In vielen Fällen bedingen sich die Gründe allerdings gegenseitig, sodass zunächst das mechanische Problem behoben werden und anschließend die meist in Mitleidenschaft gezogene Datenstruktur wieder aufgebaut werden muss. Hier gilt: Je mehr unterschiedliche Datenspeicher-Technologien gleichzeitig eingesetzt wurden, desto herausfordernder, zeitaufwendiger und kostspieliger ist nach einem Datenverlust die anschließende Datenrettung. 

Datenrettung bei traditionellen magnetisierten Festplatten (HDDs)

Generell gilt: Jede Datenrettung ist unterschiedlich. Denn jeder Datenverlust kann unterschiedliche Gründe haben. Dabei kann es unter Umständen möglich sein, dass der Anwender seine verlorenen Daten selber wieder retten kann. Denn wer beispielsweise unabsichtlich seine Daten in den Papierkorb  des Windows- oder Apple-Betriebssystems seines PCs oder Laptops geschoben und „gelöscht“ hat, muss in vielen Fällen nicht verzweifeln. Was viele Anwender nämlich immer noch nicht wissen: Die Daten sind noch da, wenn nicht zwischenzeitlich viel gearbeitet und gespeichert wurde. Denn zunächst werden die „gelöschten“ Daten vom Betriebssystem nur als freier Speicherplatz gekennzeichnet. Und wenn die Festplatte groß ist und der Speicherplatz noch nicht wieder genutzt wurde, kann es durchaus sein, dass sich die Daten noch mit einer spezialisierten Datenrettungs-Software wie Ontrack EasyRecovery von Kroll Ontrack vom Anwender selbst wieder „hervorholen“ lassen. Das gelingt aber nur dann, wenn sich die Festplatte von einem Betriebssystem ansprechen lässt. Ist das nicht der Fall oder stößt man auf Schwierigkeiten, sollte man die Platte so schnell wie möglich abschalten und einen Spezialisten kontaktieren.

Ganz anders sieht es aus, wenn man es offensichtlich mit mechanischen Problemen zu tun hat. Meist hört man ziemlich deutlich, wenn eine HDD defekt ist oder kurz vor dem Ableben ist. Kratzgeräusche oder verzweifelnde Versuche der Schreib-/Leseköpfe auf die rotierende Platte zuzugreifen sind mehr als deutlich und zeigen an, schnellstens mit dem Arbeiten aufzuhören. Dann auf die Idee zu kommen, selbst im Inneren der Festplatte Hand anlegen zu wollen, ist aussichtslos und gefährlich. Die mechanischen Teile sind mikroskopisch klein und es könnten kleinste Staubpartikel zwischen die rotierende Platte und die Schreib-/Leseköpfe gelangen, die dann beim nächsten Anfahren noch mehr Daten wegschmirgeln und für immer vernichten. Anschließend kann auch der beste Datenretter der Welt nichts mehr für die Daten tun. Sie sind unwiderruflich zerstört.   

Nur Spezialisten können bei Elektronik-Ausfällen in SSD, NAND- oder USB-Flash-Speicher helfen

Bei SSDs-Festplatten, (USB-) Flash-Karten oder Smartphones ist die Sache noch komplizierter: Hier ist es für Nicht-Experten kaum noch möglich selbst Daten zu retten. Zwar gibt es einige Software-Werkzeuge auf dem Markt, die versprechen Daten nach einem Handy-Crash oder nach dem Aufhängen des Smartphones zu retten, aber man sollte sich nicht darauf verlassen. Hier kommt es darauf an, ob es sich um einen „normalen“ Absturz handelt oder nicht. Denn bei wirklichen  Elektronik-Problemen der im Smartphone eingebauten Flash-Speicher oder Controller kann der Besitzer meist nichts tun.

In diesem Fall sollte unbedingt auf die Dienste eines professionellen Datenrettungsunternehmens wie Kroll Ontrack zurückgegriffen werden. Denn die Datenrettung von Flash-basierten Speichern ist sehr komplex und ohne jahrelanges Wissen kaum möglich. Da die eingesetzte Technologie nicht die Reife der üblichen Festplatten erlangt hat, bringen die in Smartphones verwendeten Flash-Speicher eine gewisse Anfälligkeit für Fehler mit. Auch bei den eingesetzten Controllern kommt es häufig zu Ausfällen. Dabei werden dann falsche  oder fehlerhafte Speicherort-Verknüpfungen auf den verschiedenen Speicherbausteinen erzeugt und damit die Datenstruktur zerstört. In  der Folge müssen dann die Spezialisten aus dem Kroll Ontrack Datenrettungslabor die komplexen Datenstrukturen mit speziellen Software- und Hardware-Werkzeugen wieder rekonstruieren. Der Aufwand, der hier betrieben wird, ist dann ähnlich einer RAID-Storage-Recovery, wo ebenfalls Datenpakete auf verschiedenen Festplatten verteilt werden und bei einem Ausfall zu einer großen Herausforderung bei der Wiederherstellung führen. Eine Smartphone- oder SSD-Festplatte oder ein NAND-Flash-Speicher ist also keine triviale Angelegenheit, sondern es bedarf eines großen Know-hows der Datenrettung über die eingesetzten Controller, die Verteilung der Datenpakete über die Speicherchips sowie der möglichen Rettungsmethoden.

RAID- und virtuelle Speichersysteme

Richtig komplex und damit auch herausfordernd für die Datenrettung sind Speicherlösungen wie z.B. NAS-Systeme, die sowohl RAID als auch Virtualisierung einsetzen. Kommt es hier zu einem Ausfall – egal, ob Festplatten mechanisch ausfallen und die eingebaute Rebuild-Funktion dann nicht mehr funktioniert, oder ob durch einen Anwenderfehler das System sich nicht mehr starten lässt – wer hier versucht selbst zu reparieren und seine Daten zu retten, muss enorm viel Know-how über die eingesetzten Technologien, die verschiedenen Datenstrukturen und das eingesetzte Storage-System haben. Dabei ist es grundsätzlich gleich, ob es sich um eine etwas günstigere Lösung von z.B. QNAP oder Buffalo handelt, oder um ein High-End-Storage-System von IBM, Dell EMC oder HP. Letztlich muss man hier nacheinander von außen nach innen, die durch die einzelnen eingesetzten Technologien erzeugten, Datenschichten wiederherstellen, bis man schließlich zu den verlorenen Daten gelangt. Das diese Datenrettung viel Zeit in Anspruch nimmt, liegt auf der Hand und hat eben nichts mit dem Kaufpreis des Systems oder die Art der zu rettenden Daten zu tun.

Wie schützt man sich vor Datenverlust?

Damit es erst gar nicht zu einem Datenverlust kommt, sollte man häufig den Zustand seines Datenträgers prüfen. Dabei können die den meisten modernen HDDs und SSDs beigelegten (oder im Internet kostenlos oder günstig zu erwerbenden) S.M.A.R.T. Tools viele nützliche Informationen liefern. Wer sich in diese Werkzeuge einarbeitet, kann schnell herausfinden, ob die festgestellten Leistungseinbußen eine realen Hintergrund haben und wie lange die prognostizierte Lebensdauer der Festplatte noch ist, sodass man die Platte bereits frühzeitig auswechseln und seine Daten retten kann.

Fazit

Wenn man also nicht ganz genau weiß was man tut, sollte man eine Datenrettung lieber von einem Spezialisten durchführen lassen, anstatt am falschen Ende zu sparen. Dabei gilt: Je weniger man selber macht, desto größer die Chancen, dass ein spezialisiertes Datenrettungsunternehmen wie Kroll Ontrack Daten von der betroffenen Festplatte oder Speichermedium die verlorenen Daten wiederherstellen kann.  In jedem Fall gilt: Nicht in Panik geraten und versuchen, ohne fundiertes Wissen die Daten selbständig wiederherzustellen. Je ruhiger man das Problem angeht und die möglichen Optionen durchdenkt, desto besser. Wenn man sich als Laie oder auch als fortgeschrittener Computernutzer an einer Datenrettung versucht, besteht das große Risiko, dass man die verlorenen Daten endgültig zerstört.

Wer das Problem dagegen mit professioneller Hilfe zügig angeht, kann sich gute Hoffnungen auf eine Wiederherstellung machen. Diese ist in mehr als Dreiviertel aller Fälle möglich. Wichtig ist nur, sich für einen professionellen Partner zu entscheiden, der bereits seit vielen Jahren mit Datenrettung von dem jeweiligen Speicher Erfahrung und Erfolge gesammelt hat, diesen zu beauftragen  und keine eigenen Selbstversuche zu starten. Im Falle von Datenverlusten bei Einzelfestplatten (HDD oder SSD) beispielsweise bietet Kroll Ontrack vor der eigentlichen Datenrettung eine kostenlose Diagnose in nur vier (4!) Stunden an. Anhand dieser Freeval-Diagnose und des anschließenden Datenrettungsangebots kann der Kunde schnell und ohne Kosten feststellen, ob sich eine Datenrettung für ihn auch wirklich lohnt.

Trackback von deiner Website.

Marcel Schreiter

Marcel Schreiter

...ist Gründer und Chefredakteur von Allround-PC.com. Als Dipl. Medienwirt beschäftigt er sich neben dem Journalismus auch mit Marketingthemen im Sportbereich. Der Triathlonsport ist seine Leidenschaft.

Kommentieren

*

Alle Angaben OHNE Gewähr! Alle Produktbezeichnungen bzw. Herstellernamen sind Eigentum der jew. Firmen!
Allround-PC übernimmt keine Haftung für evtl. Schäden bzw. Informationen oder Links auf dieser Seite, bzw. der verlinkten Seiten!
© Allround-PC 2017 | Kontakt | Impressum | Datenschutzerklärung | Mediadaten