Lesertest: Teufel BAMSTER PRO

Drei Erfahrungsberichte unserer Leser

Geschrieben von Niklas Ludwig am 06.01.2017.

Teufel Bamster Pro Startbild

Zusammen mit Teufel haben wir drei Lesern die Chance gegeben, den Teufel BAMSTER PRO Bluetooth-Lautsprecher zu testen. Wie das Urteil unserer Leser ausfällt, erfahrt ihr in diesem Artikel, in dem wir alle drei Lesertests zusammengefasst haben.




Lesertest von Thomas R.

Verpackung & Lieferumfang

Der Teufel Bamster Pro kommt in einem schlicht gehaltenen schwarzen Karton mit roten Akzenten daher. Die Verpackung macht einen sehr wertigen Eindruck und wird einem Lautsprecher dieser Preiskategorie definitiv gerecht.

Teufel Lesertest Thomas - LieferumfangIm Karton befinden sich neben dem Lautsprecher selbst eine Ladeschale mit Steckernetzteil und je eine Bedienungsanleitung in Deutsch und Englisch. Das Kabel der Ladeschale ist etwa 120cm lang und somit für übliche Zwecke völlig ausreichend.

Äußerer Eindruck

Das Gehäuse des Bamster Pro besteht aus matt eloxiertem, sandgestrahltem Aluminium und macht optisch und haptisch einiges her. Der Lautsprecher wirkt sehr hochwertig, alles sitzt an seiner Stelle, nix wackelt oder scheint schlecht verarbeitet zu sein. Die Unterseite des Lautsprechers ist aus Kunststoff gefertigt, die drei Auflageflächen sind gummiert. Dadurch hat der Bamster einen bombenfesten Stand, ein „Wandern“ auf der Unterlage oder Scheppern in der Ladeschale – wie ich in einigen Rezensionen gelesen habe –  konnte ich nicht feststellen.

Teufel Lesertest Thomas - DraufsichtAuf der Oberseite befindet sich das um etwa 30 Grad geneigte Lautsprechergitter, in dessen Mitte einige Bedienelemente eingelassen sind. Über den runden Druckknopf mit dem Teufel-Logo lässt sich die Wiedergabe pausieren und starten und durch Drehen desselben die Lautstärke variieren. Dabei ist sehr nett gelöst, dass die eingestellte Lautstärke dem Benutzer über einen LED-Ring, der sich mit zunehmender Lautstärke immer weiter auffüllt, dargestellt wird. Um den Drehknopf herum sind Tasten angebracht zum Ein- und Ausschalten des Geräts, der Darstellung des Akkustandes (welcher auch über den LED-Ring angezeigt wird), der Aktivierung des Bluetooth- sowie der Dynamore-Funktion und zum Weiterschalten zum nächsten (oder vorherigen) Lied.

Teufel Lesertest Thomas - TieftönerAuf der Rückseite finden sich zwei Öffnungen für die beiden Bassmembranen, ein 3,5mm Klinkenanschluss und ein Micro-USB-Eingang. Letzterer dient lediglich zum Laden des Lautsprechers, wobei ich es schade finde, dass Teufel das benötigte Kabel nicht mitliefert – gerade IOS-User haben wahrscheinlich nicht immer ein Micro-USB-Kabel zuhause. Da wäre es eventuell schlauer gewesen, auch die Ladeschale mit einem Micro-USB-Anschluss zu versehen, sodass man mit einem Kabel beide Lademöglichkeiten nutzen kann.

Klang und Dynamore-Funktion

Beim ersten Einschalten des Bamster Pro war ich vor allem von der enormen Bassstärke beeindruckt. Bei auf dem Tisch stehenden Lautsprecher und gerade einmal ein Viertel der maximalen Lautstärke waren die Vibrationen deutlich in den Füßen zu spüren! Ich habe später gemerkt, dass dies nicht unerheblich an unserem alten Dielenboden liegt –  auf Fliesen merkt man den Bass nicht so schnell – aber dennoch. Ansonsten kann ich zum Klang nur sagen, dass er wahnsinnig gut ist.

Teufel Lesertest Thomas - VorderansichtGerade beim ersten Probehören ist dies wirklich ein Wow-Moment, man erwartet von einem so kleinen Gerät einfach nicht so druckvollen und klaren Sound. Dabei schlägt sich der Bamster bei allen möglichen Musikrichtungen gut, sowohl Rock, Pop als auch klassische Musik lassen sich über ihn sehr schön hören. Lediglich wenn man den kleinen Kerl voll aufdreht kommt der Bass nicht mehr 100-prozentig mit und der Klang wird ein wenig (!) blechern und unklar. Dazu muss ich aber sagen, dass dies dann Lautstärkepegel sind, die über den – oder zumindest meinen – normalen Gebrauch sehr deutlich hinausgehen! Mir reichen, auch wenn es mal lauter sein soll, 60-70 Prozent aus. Die Pegel darüber sind dann schon Party-Beschallung, wo der Bamster allein durch seine geringe Größe verständlicherweise an seine Grenzen gerät. Bei einigen wenigen Liedern war mir der Bass etwas zu präsent, das ist aber vielleicht auch Geschmackssache und lässt sich notfalls im handyeigenen Equalizer richten.

Eine Funktion, von der ich ein wenig enttäuscht war, war die Dynamore-Technologie, welche einen virtuellen Raumklang erschaffen soll. Diese wird in vielen Testberichten sehr überschwänglich gelobt, dadurch war meine Erwartungshaltung auch dementsprechend hoch. Allerdings habe ich beim erstmaligen Einschalten zunächst kaum einen Unterschied feststellen können. Der Klang wird ein wenig lauter, und ja, auch ein klein bisschen weiter, aber wirklich umgehauen hat mich das nicht. Beim genaueren Probehören habe ich festgestellt, dass der Raumklang vor allem bei mittleren Frequenzbereichen wirkt. Die Dynamore-Technologie wertet das Klangerlebnis etwas auf und ist gewissermaßen „nice-to-have“, wäre für mich aber kein kaufentscheidendes Kriterium gewesen. Die Freisprechfunktion funktionierte im Test tadellos, sowohl der Gesprächspartner als auch man selbst war klar und deutlich zu verstehen.

Fazit

Wer einen klanglich hervorragenden kleinen Lautsprecher für den Indoor-Bereich sucht, ist mit dem Teufel Bamster Pro sicherlich gut beraten. Auch als Ersatz-Lautsprecher für (kleine) Autos hat er sehr Spaß gemacht. Für den Gebrauch im Freien oder für häufige Transporte in Taschen o.Ä. ist der Bamster meiner Meinung nach weniger gut geeignet, da durch die zwei Öffnungen auf der Rückseite die Bassmembranen doch schnell beschädigt werden können. Auch preislich spielt der Bamster in der obersten Liga, ist sein Geld aber in jedem Fall wert. Für mich persönlich wäre der Vergleich mit dem Rockster XS interessant gewesen, dieser verfügt nicht über die Dynamore-Funktion, ist aber für den portablen Gebrauch etwas sicherer gebaut und 30 bis 50 Euro günstiger.

Lesertest von Kai G.

Einleitung

In diesem Test werde ich den zur Verfügung gestellten Teufel Bamster Pro Bluetooth Lautsprecher auf Herz und Nieren testen. Er ist mit seinem Li-Ionen Akku sowohl für das Wohnzimmer als auch für Einsätze unterwegs ausgelegt. Mit einem derzeitigen Straßenpreis von rund 230 Euro ist er deutlich im oberen Preisbereich für Bluetooth Lautsprecher positioniert.

Lieferumfang

Geliefert wurde der Lautsprecher in einem hochwertigen und äußerlich gut aufgemachten Karton.

Teufel Lesertest Kai - VerpackungNach dem Öffnen kam folgendes zum Vorschein:

  • Teufel Bamster Pro Lautsprecher
  • Ladeschale
  • Bedienungsanleitungen in mehreren Sprachen

Was ich mir persönlich an dieser Stelle gewünscht hätte, wäre eine entsprechende Transporttasche oder ähnliches. Leider war nichts Vergleichbares auf der Teufel Webseite zu finden.

Technische Daten

In dem Bluetooth Lautsprecher wurde folgende Technologie verbaut (Quelle: www.teufel.de):

  • Bluetooth 4.0 aptX-Codec
  • 3,5mm Klinken Anschluss
  • Micro-B-USB 2.0 zum Laden
  • NFC Chip
  • Dynamore-Technologie
  • 20W Zweikanal Class-D Verstärker
  • Frequenzbereich: 59 – 20.000 Hz
  • 2x 50mm Breitbandlautsprecher
  • 2x 46mm Tieftöner
  • 90 dB Schalldruck in 1m Entfernung
  • 500 mAh Lithium-Ionen-Akku
  • Ladeschale mit 24W Netzteil

Optischer Eindruck

Der Lautsprecher ist mit einem gebürsteten Aluminium Gehäuse versehen, welches wahlweise in Schwarz (Testexemplar) oder Silber erhältlich ist. Der Fuß besteht dagegen aus normalem Kunststoff. Auf der Oberseite befinden sich neben einem großen Drehknopf für die Lautstärke, einzelne Tasten für die weiteren Funktionen. Alle Tasten und der Drehknopf sind zudem mit einer roten LED ausgestattet was ein nettes Gimmick ausmacht. Das Gewicht wirkte anfangs relativ schwer, woran ich mich aber schnell gewöhnt hatte. Auf der Unterseite sind neben den beiden Goldkontaktflächen für den Ladeanschluss Gummiauflagen aufgeklebt, welche verhindern, dass der Lautsprecher über den Tisch vibriert.

Teufel Lesertest Kai - DraufsichtDie Ladeschale besteht dagegen nur aus einfachem Kunststoff, was im Verhältnis zum Lautsprecher recht billig wirkt. Um den Lautsprecher darüber zu laden, muss man ihn einfach auf die Ladeschale stellen. Hierbei fängt die rote LED am Powerknopf an zu pulsieren. Sobald der Akku vollgeladen ist, erlischt die LED. Alternativ kann der Lautsprecher über die Micro-USB Buchse auf der Rückseite geladen werden. Da allerdings das Netzteil fest an der Ladeschale montiert ist, hatte ich dies kurzerhand mit meinem Ladekabel vom Smartphone getestet. Was mir hier allerdings auffiel, ist, dass der Ladevorgang wesentlich länger dauerte als mit der Schale. Zudem war ein gleichzeitiger Betrieb bei leerem Akku nicht möglich, da das Smartphone Ladekabel anscheinend nicht genügend Strom lieferte. (Vergleich: Ladeschale: 12V, 2A; Smartphone Ladekabel: 5V, 1,55A)

Verbindungen

Die Wiedergabe kann wahlweise über Bluetooth oder die 3,5mm Klinkenbuchse erfolgen, wobei die Klinkenbuchse bei zwei gleichzeitigen Verbindungen bevorzugt wird. Die Verbindung zu meinem Android Smartphone konnte ich sehr einfach über den integrierten NFC Chip herstellen. Hierfür musste ich nur das Handy an den Drehknopf halten. Kurz darauf sprang auf meinem Display ein Popup auf und fragte mich ob ich eine Bluetooth Verbindung mit dem Gerät herstellen möchte.

Teufel Lesertest Kai - RückseiteDie Verbindung mit meinem Notebook ging ebenfalls einfach vonstatten. Hierfür musste ich die Bluetooth Taste 3 Sekunden drücken um in den Pairing-Modus zu schalten. Die LED fing dabei an zu blinken. Laut Teufel Homepage können so bis zu 6 Geräte gespeichert werden, wobei die Verbindung nur immer mit einem Gerät gleichzeitig möglich ist.

Bedienung

Das Gerät lässt sich mit einem einfachen Knopfdruck auf den Power-Button schnell Ein- sowie Ausschalten. Mittels Drehregler kann die Laustärke eingestellt werden, hierbei färbt sich der umliegende LED Ring schrittweise zur Lautstärke weiter ein, was einen sehr netten Effekt ausmacht. Ebenso kann über den LED Ring die Akkuanzeige abgefragt werden. Bluetooth wird über die entsprechende Taste aktiviert. Neben den üblichen Tasten für Start/Pause, Vor- und Zurück befindet sich noch ein Knopf, um die eingebaute Dynamore-Technologie zu aktiveren.

Klang

Nun zum eigentlich wichtigsten Teil dieses Tests: Dem Klang. Direkt nach dem Einschaltet war ich überrascht, was für einen sauberen und deutlichen Klang der Lautsprecher abliefert. Die Höhen kamen klar rüber und der Bass konnte sich für diese Größe erstaunlich durchsetzen. Als ich dann die Dynamore-Technologie zuschaltete, legte der Lautsprecher nochmals einen drauf. Der Klang wurde sehr räumlich, wobei der Bass zwar nicht mehr ganz so stark, aber immer noch sehr prägnant war. Mit einem Meter Entfernung zum Lautsprecher dachte ich regelrecht, vor mir würden 2 Boxen stehen. Sobald man sich an so ein wirklich starkes Klangbild gewöhnt hat, möchte man die Dynamore Technologie nicht mehr missen.  Egal welche Musikrichtung ich abspielte, der Lautsprecher konnte mich in allen Genres überzeugen. Selbst bei heftigen Heavy Metall Klängen oder Bass-lastigen Techno Liedern hatte der Lautsprecher keine Probleme.

Teufel Lesertest Kai - SeitlichAuch die Umgebung spielte für den Lautsprecher keine große Rolle. Ich hatte ihn in verschiedenen Umgebungen wie Wohnzimmer, Küche oder im Freien eingesetzt. Selbst bei einer kleinen Hausparty in unserer Blockhütte kam er zum Einsatz. Die Gäste waren erstaunt, dass so ein kleiner Lautsprecher ein so einen heftigen Klang liefert und zudem noch den Tisch vibrieren lässt. Inzwischen setze ich ihn sogar bei jeder kleineren Runde in der Blockhütte oder anderswo ein. Im Sommer werden dann voraussichtlich noch einige Stunden am See auf ihn zukommen. Die Freisprecheinrichtung konnte mich ebenso überzeugen. Die Stimme des Anrufers kam sehr deutlich herüber und ich wurde auch gut verstanden. Allerdings darf man nicht zu dicht am Lautsprecher sein, da dies zu einer leichten Rückkupplung geführt hatte. Die Akkulaufzeit betrug während der Tests jeweils zwischen 8 und 9 Stunden bei normaler Lautstärke. Der Wert entspricht zwar nicht ganz der Angabe von 10 Stunden, kommt dem aber schon sehr nahe.

Fazit

Der Teufel Bamster Pro ist mit seinen 230 Euro sicher nichts für den kleinen Geldbeutel. Allerdings würde ich nach diesem Test nicht zögern, ihn zu kaufen. Sein Klangbild ist in dieser Baugröße mit aktivierten Dynamore nicht zu schlagen. Der räumliche Klang kommt dabei klar und prägnant rüber, wobei die Tieftöner gleichzeitig exzellente Arbeit leisten. Die Akkuleistung ist für die meisten Einsätze absolut ausreichend und durch seine Features wie der NFC Chip und das Bedienfeld ist die Bedienung kinderleicht. Ich kann den Lautsprecher jedem, der bereit ist etwas Geld in die Hand zu nehmen, weiterempfehlen.

Pro:

  • Exzellentes Klangbild, gerade mit Dynamore Technologie
  • Gute Verarbeitung am Lautsprecher
  • Sehr einfache Bedienung
  • Akkulaufzeit

Contra:

  • Ladeschale wirkt billig
  • Nicht „offiziell“ Spritzwassergeschützt
  • Keine passende Tasche verfügbar
  • Hoher Preis (230,00 €)

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Lesertest von Denis D.

Verpackung

Der TeufelBamsterPro kam in einem schlichten Karton zum Vorschein. Nachdem dieser geöffnet wurde, springt einem eine edle Verpackung mit den Farben Rot/Schwarz entgegen. Mitgeliefert wurden die Dockingstation, der Lautsprecher sowie alle benötigten Kabel.

Erster Eindruck

Der erste Eindruck des Teufel Bamster Pro ist schlicht gehalten. Durch das schlichte Design des Teufel Bamster Pro sticht das Gerät zwar nicht auf einer Party heraus, aber Teufels Stärken liegen ja bekanntlich beim Ton.
Trotzdem hat das schlichte Design das gewisse „Etwas“ was dem Lautsprecher noch die richtige Würze gibt.

Der erste Ton

Nach kurzem Durchlesen der kurz gehaltenen Gebrauchsanleitung, habe ich mich an das Anschalten des Gerätes gewagt. Die erste Einrichtung des Gerätes ging relativ einfach, jedoch musste ich dann nochmal in die Gebrauchsanleitung schauen, da man erst den Kopplungsmodus am Gerät aktivieren muss, indem man die Bluetooth-Taste für 3 Sekunden gedrückt hält, was im Anschluss durch den Lautsprecher mit einem Rot aufleuchtendem Kreis und der blinkenden Bluetooth-Anzeige bestätigt wird. Nach dem Auspacken des Handys aus der Hosentasche und ein paar Sekunden später war das Gerät dann auch schon mit dem Handy verbunden. Der Prozess könnte durch die NFC-Funktion natürlich noch schneller sein, allerdings hatte ich kein NFC-fähiges Gerät zur Hand.

Teufel Lesertest Denis - DraufsichtDann traf mich erstmal der Schlag: Ich hatte mein Handy auf volle Lautstärke gestellt und den Bamster Pro auch – dachte ich zumindest. Dann ist mir nach schnellem Herunterregeln der Lautstärke aufgefallen, dass ich mit dem Teufel Lautsprecher noch nicht mal an seine Grenzen gekommen war, da er nicht mal zur Hälfte aufgedreht war. Ich tastete mich langsam an der Lautstärke hoch mit ausgeschalteter Dynamore-Funktion. Der Sound hat schön tiefe Bässe aber auch die Höhen sind schön rauszuhören. Für eine Party in einem Zimmer ist dieses Gerät mehr als ausreichend. Im weiteren Verlauf habe ich dann mal die von Teufel angepriesene Dynamore-Technologie angehört, und ja, das Gerät hat es geschafft alle Ecken meines Zimmers mit dem schönen Klang sowohl bei sehr bassreichen, allerdings auch höhenlastigen Songs zu beschallen. Der Klang ist in Innenräumen wirklich top.

Outdoor Gebrauch

Da das Gerät auch tragbar ist, eignet es sich perfekt für den Outdoor-Gebrauch, beispielsweise für kleine Partys im Garten. Ein großes Problem bei der Outdoor-Nutzung ist, dass man keinen geschlossenen Raum um sich hat, demnach habe ich nicht allzu viel im Outdoor Gebrauch erwartet. Nichtsdestotrotz habe ich mein Handy gezückt, ein paar Leuten geschrieben und einen Treffpunkt vereinbart. Draußen am Feld, wo wir niemanden stören konnten und mit 5 Freunden im Gepäck, habe ich das Gerät angeschaltet, verbunden und auf Play gedrückt mit ausgeschalteter Dynamore-Technologie. 

Teufel Lesertest Denis - TieftönerDer Sound war anfangs sehr laut und schön, allerdings kam der Sound nur in eine Richtung gut durch. Da ich wusste, wozu das Gerät in der Lage ist, habe ich die Dynamore Funktion angeschaltet und siehe da, jeder meiner Freunde konnte das Lied, dass abgespielt wurde, perfekt und wie schon vorhin erwähnt mit sehr schönen Tiefen, wie auch hellen Tönen hören. Einziges Manko: Die offene Stelle der Abdeckungen für die Membranen bietet eine gute Stelle für feststeckenden Sand, Dreck oder Staub. Demnach sollte man dort immer mal wieder nachschauen und falls nötig putzen.

Batterie

Ich hatte das Gerät nun schon seitmindestens2 Wochen im Einsatz und immer mal wieder täglich sowie ein paar Abende lang mit Freunden die Box getestet und Musik gehört. Der Akku ist allerdings erst gestern leer gewesen und durch die praktische Ladestation habe ich das Gerät einfach draufgelegt, bin Schlafen gegangen und siehe da, das Gerät war am nächsten Morgen wieder vollgeladen.  

Teufel Lesertest Denis - LadekontakteDie Ladestation ist ein nettes Gimmick von Teufel. Allerdings hatte ich teilweise Probleme das Gerät richtig hinzustellen, da man die „Lade-Ports“ am unterem Teil der Box perfekt auf die 2 „Stecker“ in der Ladestation legen muss. Falls einem das jedoch zu nervig sein sollte, hat die Box immer noch einen Mikro-USB-Slot zum Aufladen der Box. Außerdem besitzt die Box noch einen Aux-Eingang.

Fazit

DertragbareLautsprecher von Teufel hatte alle Lautsprecher die ich bis Dato besaß vom Thron geschubst. Der Ton ist überragend und hat schöne Tiefen sowie auch schöne helle Töne. Die Verbindung ist kinderleicht und in wenigen Sekunden vollbracht. Die Ladestation war eine nette Idee von Teufel, kommt bei mir allerdings nicht häufig zum Einsatz, da die alte Kabelmethode für mich einfacher geht als das Suchen der richtigen Position für das Gerät. Der Aux-Eingang funktioniert tadellos. Die Batterieleistung des Gerätes ist überragend und sollte mehr als genug Zeit bieten, um eine Party oder ein Spaziergang mit seiner Musik zu decken. Die Winkelung des Gerätes trägt natürlich zum Stil des Gerätes bei und hilft sicherlich bei der praktischen Dynamore-Funktion. Jedoch kann ich mir gut vorstellen, dass die offenen Stellen gut Platz für Staub geben würde.

Im Großem und Ganzen: Ein Top Gerät.

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

…ist stellvertretender Chefredakteur und zeichnet sich insbesondere für die Tests der Hardwarekategorie verantwortlich und füttert den APC-YouTube Kanal mit neuen Videos zu allerlei Produkten. Stehen keine größeren Hardwaretests an, widmet er sich Produkten der Consumer Electronics-Welt und fühlt neuen Lautsprechern, Kopfhörern oder mobilen Geräten auf den Zahn.

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