ERP-Software – was verbirgt sich hinter diesem Begriff

Geschrieben von Redaktion am 18.12.2012.

News BildDer Begriff ERP steht für Enterprise Ressource Planning. Dabei handelt es sich um eine betriebswirtschaftliche Software, die in jedem Unternehmen oder Betrieb eigesetzt werden kann. ERP IT-Systeme stehen für die Systemintegration der gesamten finanz- und warenwirtschaftlich orientierten Wertschöpfungskette.

ERP umfasst alle Teilprozesse – von der operationalen und strategischen Planung, über die Herstellung, Distribution und bis zur Steuerung von Auftragsabwicklung und Bestandsmanagement. Von der Software werden insbesondere Informationen über Finanzen, personelle Ressourcen, Produktion, Verkauf und Einkauf verknüpft. Kundendaten werden gespeichert, mit Aufträgen in Verbindung gebracht, Lagerverwaltung vereinfacht und vieles mehr.

Da nicht jede Firma jeden Bestandteil der ERP Software benötigt, ist es möglich, nur die Grundsoftware und die weiterhin benötigten Module zu installieren. So kann ein Betrieb darüber entscheiden, was für ihn wirklich notwendig und was für ihn unnütz ist.

Die verschiedenen Softwares unterscheiden sich oft wesentlich in ihrer fachliche Ausrichtung, der Zielbranche, Unternehmensgröße und nach der Anzahl der benötigten Endnutzer sowie der zum Einsatz kommenden Technologien. Auch Datenbanken, Programmiersprache und Betriebssysteme spielen eine Rolle. So gibt es zum Beispiel Systeme, die vollständig auf Java aufgebaut sind, während andere Anbieter entweder auf HTML 5 oder gar ganz andere Programmiersprachen setzen.

Die zur Verfügung stehende Software wird in der Regel von Markt bestimmt. Die Nachfrage und der Bedarf werden gestillt. Im Allgemeinen unterscheiden sich die verschiedenen ERP-Anbieter softwaremäßig jedoch nur gering voneinander.

Webbasierte ERP-Software

Immer mehr Anbieter setzen auf webbasierte Software. Diese wird dann im Browser dargestellt und ermöglicht es, dass auch dann der Zugriff auf die Software möglich ist, ohne sie direkt installieren zu müssen, was vor allem der Mobilität der Mitarbeiter zu Gute kommt. Weiterhin wird durch diese Art von Software zudem Geld und Zeit gespart.

ERP 2

Hinter dem Begriff ERP 2 versteckt sich die neuste Generation von Business-Software. Diese Neuerung bezeichnet vor allem die Kommunikation der verschiedenen Softwaremodule untereinander. So können ERP Module mit dem Customer Relationship Management Modul (CRM)  und dem Supply Chain Management Modul (SCM) in Verbindung stehen. Ein Abgleich der Daten wird so um einiges vereinfacht. Informationen sind außerdem „real time“ verfügbar, wenn sie automatisch abgeglichen werden. So ist es auch möglich, über die Unternehmensgrenzen hinaus zu kommunizieren und agieren.

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