Neue Lichtquelle entwickelt – besser als LED?

Geschrieben von Hans Hoffmann am 19.12.2012.

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Einige US-Forscher der Wake Forest University in North Carolina haben eine neue Glühbirne aus Kunststoff entwickelt, welche selbst die bisherige Lichtemittierende Diode (LED) hinsichtlich der Energieeffizienz in den Schatten stellen soll. Keine Umweltgifte, keine Elektronik, warmes Licht, bruchsicher, flackerfrei und geräuschlos – das sollen die Vorzüge der neuen Glühbirne sein.

Der britischen BBC verriet der Projektleiter David Carroll, dass die neue Glühbirne auf der Technologie der „feldinduzierten elektrolumineszenten Polymere“ (FIPEL) basiert. Kleine Mengen in mehreren Schichten Kunststoff angereicherten Nanopartikel werden elektrisch in Schwingung versetzt und so zur Erzeugung weißen Lichts angeregt. Die Lichttemperatur der neuen Glühbirne soll dem natürlichen Sonnenlicht sehr ähnlich sein und für das menschliche Auge angenehm wirken.

Mit der FIPEL-Technologie können Lichtquellen in jeder Form, Farbe und Größe hergestellt werden. So könnten großflächige Leuchtmatten an den Decken die Beleuchtung von beispielsweise Büros übernehmen. Auch die Produktion mit einem handelsüblichen Drehgewinde soll ohne weiteres möglich sein. Neben einem einfachen Aufbau ohne Giftstoffe und Elektronik sind die neuen Glühbirnen laut Carroll Kostengünstiger als leistungsstarke LEDs und sollen zugleich langlebiger sein.

Trotz den deutlichen Vorteilen der neuen Technologie geben Energie-Experten den FIPEL-Leuchten nur geringe Chancen sich am Markt zu etablieren. Dennoch will die US-Firma CeeLite die Produktion der ersten Glühbirnen Mitte 2013 aufnehmen. Preise wurden bisher aber noch nicht genannt. Es bleibt also abzuwarten, welche Leuchttechnologie sich durchsetzen wird.

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Hans Hoffmann

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... ist seit über vier Jahren als Redakteur bei Allround-PC.com tätig und unterstützt uns seitdem mit News und Berichten zu aktuellen Produkten. Über einen Freund, welcher bereits fester Bestandteil bei Allround-PC war, fand er in unser Team. Neben dieser Arbeit studiert Hans an der Technischen Universität Dresden Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung Leichtbau.

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