Die Wahl eines passenden Kopfhörers

Geschrieben von Marcel Schreiter am 15.01.2013.

News BildIn Großbritannien und der Hippie-Insel Goa sind Kopfhörer-Partys bereits seit mehreren Jahren ein absoluter Erfolg. An der Universität Zürich fand 2009 die erste große Fete dieser Art auf dem europäischen Festland statt, die seitdem immer beliebter werden. Besonders zu Zeiten, an denen sonst die Musik leiser gedreht werden muss, damit sich Nachbarn nicht belästigt fühlen, ist die Musik über Kopfhörer äußerst beliebt, da die Feiern sehr leise vonstattengehen.

In-Ear oder On-Ear?

Kopfhörer sind mittlerweile nicht mehr nur Technik, mit denen man sich ungestört Musik anhören kann, sie sind außerdem modisches Accessoire – es überrascht also nicht, dass die Partys regen Zulauf haben. Durch den Trend Kopfhörer gibt es zahlreiche unterschiedliche Modelle auf dem Markt, durch die man sich wühlen muss, wenn man sich ein neues Paar kaufen möchte.

Wer einen kleinen Kopfhörer bevorzugt, der nicht sofort aus der Ferne zu erkennen ist, hat im Prinzip die Wahl zwischen den sogenannten „In-Ears“ und den „On-Ears“. Die „In-Ears“ sind sehr kleine Kopfhörer, die man sich in den Gehörgang schiebt. Da der Schall der Außenwelt nun nur noch schwer bis zum Trommelfell gelangen kann, hört man Außengeräusche kaum noch. Dies ist zwar ein Vorteil, wenn man mit einem kleinen Player laut Musik hören will, dennoch kann es gerade im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen kommen, wenn man nahende Autos oder Radfahrer nicht hört. Einige User mögen allerdings das Gefühl nicht, das die kleinen Teile dort verursachen und weichen deswegen auf „On-Ears“ aus.

Bei den „On-Ears“ handelt es sich in der Regel um Kopfhörer, zu sehr klein sind, aber in ihrer Form an die normalen Kopfhörer erinnern. Unterscheiden muss man bei diesen Modellen offene und geschlossene Formen. Bei den offenen gelangt der Schall relativ ungestört auch zum Menschen auf dem Nachbarsitz, sodass dieser gut mithören kann beziehungsweise durch die Lautstärke belästigt wird. Allerdings nimmt man als Nutzer bei diesem System Umgebungsgeräusche gut wahr, sodass sie im Verkehr sicherer sind. Bei den geschlossenen Systemen hingegen ist eine Abschirmung vorhanden, wodurch der Schall überwiegend ins Ohr des Kopfhörerträgers gelangt – dort wo er hinsoll. Die großen Kopfhörer, die heutzutage in vielen Farben als modisches Accessoire passend zum Outfit getragen werden, sind eigentlich für das Musikhören in den eigenen vier Wänden gedacht. Da sie relativ locker am Kopf sitzen und verrutschen können, ist die Klangqualität unter Umständen gestört.

Technische Details

Kauft man sich einen neuen Kopfhörer, liest man auf der Verpackung die Angabe des Frequenzbereiches. Hiermit wird zwar der Frequenzumfang benannt, den der Hersteller ermittelt hat, dennoch ist dieser Wert relativ nutzlos, da jeder Hersteller seine eigenen Werte ermittelt. Um eine objektive Wertung zu erhalten, müsste ein unabhängiger Prüfer von allen Herstellern die Werte feststellen und sie vergleichen. Sinnvoll ist es allerdings, wenn das Produkt Extras wie eine Geräuschunterdrückung besitzt, mit der es Umgebungsgeräusche ausblenden kann. Man muss dann die Musik nicht mehr so laut hören, weil die Geräusche des Straßenverkehrs, der vorbeirauschenden Bahn oder schreiender Kinder gelindert werden.

Überlegt man sich, einen neuen Kopfhörer zu kaufen, sollte man sich bei einem Kauf nicht ausschließlich auf die Empfehlungen und Testsieger für 2012 / 2013 verlassen. Allerdings findet man hier gute Anhaltspunkte für Qualität und  Extras. Da allerdings jedes Ohr anders geformt ist, sollte man vor dem Kauf auf jeden Fall verschiedene Modelle ausprobieren und vergleichen.

Kauft man einen Kopfhörer für Kinder, gelten natürlich die gleichen Bedingungen. Allerdings sollte man bei einem Kauf darauf achten, dass die maximale Lautstärke von den Eltern eingestellt werden kann. Hören die Kinder sonst zu lange und zu laut Musik, kann eine Schädigung des Trommelfells entstehen, wodurch langfristig das Hörvermögen gelindert wird – das Kind wird unter Umständen schwerhörig oder leidet unter einem Tinnitus, den Ohrgeräuschen. Anstatt eines stylishen Kopfhörers muss es dann eventuell weniger schicke Hörgeräte tragen. Damit dies möglichst vermieden wird, sollten Eltern ihre Kinder auf jeden Fall über die Gefahr von zu lauter Musik aufklären.

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Marcel Schreiter

Marcel Schreiter

...ist Gründer und Chefredakteur von Allround-PC.com. Als Dipl. Medienwirt beschäftigt er sich neben dem Journalismus auch mit Marketingthemen im Sportbereich. Der Triathlonsport ist seine Leidenschaft.

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