Razzia gegen Internet-Bezahldienst

Geschrieben von Christian Ludwig am 31.05.2013.

News BildDer Internet-Bezahldienst Liberty Reserve aus Costa Rica soll Grundlage für einen sehr großen Internet-Geldwäsche-Ring gewesen sein. Laut den Ermittlern der New Yorker Staatsanwaltschaft sollen dadurch ca. 6 Milliarden US-Dollar (4,7 Milliarden Euro) aus kriminellen Organisationen durch die Bank geflossen sein. Angeblich soll demnach die Liberty Reserve, die Bank schlechthin für kriminelle Machenschaften gewesen sein.

Das System von diesem Internet-Bezahldienst, sei es gewesen, echtes Geld gegen eine eigene Währung LR einzutauschen. Diese konnten dann Online verschickt und überall auf der Welt ausgezahlt werden. Die einzelnen Konten durften dabei unter falschen Namen angelegt werden, wodurch ein zurückverfolgen der Transaktionen nahezu unmöglich wird. Laut den verantwortlichen Behörden sollen die Bank mehr als eine Million Kunden gehabt haben, wovon  mehr als 200.000 Kunden allein in den USA gemeldet sein.

Dieser Fall bietet dahingehend sehr viel Potential in jede Richtung, da auch die digitale Währung Bitcoin ohne staatliche Kontrolle agiert. Schon am Freitag wurden der Firmengründer vom Internet-Bezahldienst und vier weitere Personen in Spanien, Costa Rica und New York festgenommen. Insgesamt agieren Behörden von 17 Ländern in diesem Fall, Deutschland gehört nicht dazu.

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