Wie funktioniert das technische System einer Cloud?

Geschrieben von Redaktion am 19.03.2013.

News BildUnter Cloud Computing versteht man einen Trend, der erstmals im Jahr 2009 aufgetreten ist. Allerdings sind die meisten Themen, Leistungen und Angebote, die mit dem Begriff „Cloud Computing“ bezeichnet und angeboten werden, schon länger bekannt. Cloud Computing beinhaltet das zur Verfügung stellen von Speicherplatz, Daten, Anwendungen und sonstiges in einem virtuellen Rechenzentrum.

Dieses Rechenzentrum wird als Cloud bezeichnet. Der Begriff Cloud findet deswegen Anwendung, da diese Cloud bzw. die virtuellen Rechenzentren nicht von einem Server vorgehalten werden, sondern vielmehr aus vielen zusammengeschalteten Computern bestehen. Das Rechenzentrum befindet sich also an irgendeinem Platz innerhalb dieser Wolke, die sich aus mehreren Computern zusammensetzt. Der Abruf der benötigten Ressource erfolgt bedarfsweise und ist dynamisch.

Definition von Cloud Computing
Es gibt unterschiedliche Arten der Definition von Cloud Computing. Eine allgemein anerkannte und gültige Definition gibt es bislang nicht. Aber man kann sagen, dass diese Technik die Bereitstellung einer virtuellen und auch skalierbaren Infrastruktur im Bereich des IT-Wesens zum Inhalt hat. Dabei reichen die Bestandteile von Rechenzeit über Speicherkapazität bis hin zu komplexen Diensten, um nur einige Beispiele zu nennen. Diese Ressourcen werden über bestimmte Schnittstellen angefordert. Bei der Verwendung von Cloud Computing ist es darüber hinaus vollkommen egal, welche Hardware die Ressourcen bereitstellt und verwendet.

Wie funktioniert Cloud Computing?
Der Ort, an dem die Bereitstellung der Ressourcen wie etwa Rechenleistung, Speicherkapazität oder auch Anwendungen erfolgt, wechselt von einem Server auf viele unterschiedliche virtuelle Server. Diese Server werden in sogenannten Serverfarmen organisiert.
IT wird so durch die Nutzung von Cloud Computing zu einem herkömmlichen Gebrauchsgut, vergleichbar mit Wasser, Gas oder Strom. Die IT-Entwicklung in diesem Bereich ist der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts gleichzusetzen bzw. kann mit ihr verglichen werden. Zunächst wurde hier der Strom selber erzeugt, bevor man in der Folge auf Versorgermodelle und Versorgungsunternehmen zurückgegriffen hat, das die benötigte Energie direkt lieferte. Voraussetzung hierfür ist eine gute Infrastruktur. Diese wird im Bereich des Cloud Computing durch das Internet und die Breitbandanschlüsse gestellt.
Cloud Computing beinhaltet Techniken, die alle für sich alleine gesehen schon jahrelang genutzt werden und sich in der Praxis bewährt haben. Hierzu gehören Techniken wie beispielsweise Grid, Virtualisierung oder auch Provisioning-Software. Eine weitere wichtige Voraussetzung ist eine hohe Bandbreite, mit der Cloud Computing erst ermöglicht wird. Einzig das Abrechnungsmodell ist neu. Hier muss der User nur die Kosten tragen und die Leistungen bezahlen, die er auch wirklich genutzt hat, wie beispielsweise bei den Cloudangeboten des Webhosters Hosteurope.

Zusammenfassung:

Durch Cloud Computing bieten sich viele Vorteile. Diese sind unter anderem eine zentrale Datenhaltung, ein leichtes System-Management, geringe Betriebskosten und die Tatsache, dass die IT-Infrastruktur sich leichte skalieren und flexibel anpassen lässt.
Der Nutzen liegt darin, dass der Verzicht auf langfristige Verträge eine Kostenrechnung nach Speichervolumen oder auch CPU-Stunden realisieren lässt. Auch besteht die gerade für Firmen Möglichkeit, ihre eigene IT-Infrastruktur um Komponenten aus der Cloud erweitern zu können. Dies führt zu kürzeren Einführungszeiten bei Anwendungen und lässt die Umgebung leichter an die Anforderungen anpassen.

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