Qualcomm stellt Snapdragon 808 und 810 vor

Geschrieben von Robert McHardy am 09.04.2014.

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Qualcomm präsentiert mit dem Snapdragon 808 und dem 810 zwei neue SoCs aus der 800-Serie. Die beiden neuen Prozessoren sind im Highend-Bereich positioniert und sollen den Snapdragon 801 respektive 805 ablösen. Dabei können die Neulinge aus der 800-Serie nicht nur mit einer deutlich höheren Rechenleistung, sondern auch mit neuen Features aufwarten.

Das neue top-of-the-line Produkt von Qualcomm wird in Zukunft von dem Snapdragon 810 verkörpert. Dieser besteht im Grunde genommen aus zwei Teilen: Zum einen sind vier sehr leistungsfähige Cortex-A57 Prozessorkerne integriert, die auch erstmals 64-Bit Instruktionen beherrschen, zum anderen vier stromsparende Cortex A-53 Kerne. So kann ein Smartphone oder Tablet mit Snapdragon 810, je nach anliegender Last und benötigter Rechenpower, zwischen den beiden Prozessoren-Teilen wechseln.

Des Weiteren verfügt der neue SoC über erweiterte Features im Bezug auf die Kamera. Die Leistung ist groß genug, um UHD-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde aufzunehmen, in 1080P sind gar 120 möglich. Im Bezug auf Fotos spricht Qualcomm von einer maximalen Kameraauflösung von 55 Megapixeln. Die verbesserte Bild-Verarbeitungssoftware soll besser Fotos in schlechten Lichtsituationen und einen verbesserten Weißabgleich ermöglichen.

Starken Zuwachs gibt es auch in Sachen GPU zu verbuchen, Qualcomm setzt auf die Adreno 430, welche um bis zu 30 Prozent schneller ist als der Vorgänger. Dabei sinkt der Stromverbrauch auch noch um 20 Prozent. Der Einsatzzweck dieser schnellen GPU liegt laut Qualcomm in der Nutzung von UHD-Displays in Smartphones und Tablets. Ebenfalls interessant ist die Unterstützung für LPDDR4-Arbeitsspeicher, sowie die Integration von Wlan nach dem 802.11ac-Standard und LTE Advanced.

Der Snapdragon 808 ist ebenfalls für Enthusiasten gedacht, wobei im Vergleich zum größeren Bruder einige Einschnitte vorgenommen wurden. So unterstützt die verbaute Adreno 418, welche ebenfalls 30 Prozent schneller als ihr Vorgänger ist, „nur“ eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln. Außerdem wird statt LPDDR4 nur vergleichsweise langsamer und stromfressender LPDDR3 verwendet. Zudem fallen zwei der Cortex-A57 Prozessorkerne weg. Die sonstigen Features gleichen sich größtenteils, wobei vor allem die Unterstützung von Wlan 802.11ac und LTE Advanced hervorgehoben wird.

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Robert McHardy

hat von Juni 2013 bis September 2014 Artikel für Allround-PC verfasst.

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