Test: Epicgear Blade & Dezimator

Geschrieben von Dominik Deussen am 19.02.2014.

Epicgear Dezimator Startbild

Nur den wenigsten wird der Begriff Epicgear von Bedeutung sein. Anders dürfte es aussehen, wenn der Name GEIL fällt: fast jeder ambitionierte PC-Nutzer dürfte den Hersteller von Arbeitsspeichern kennen. Epicgear ist die Peripherie-Marke von GEIL und zielt mit seinen Produkten besonders auf Gamer ab. Wir haben die mechanische Tastatur Dezimator und die Gaming-Maus Blade für euch getestet und verraten euch, was sie zu leisten vermögen.



Technische Daten

Dezimator

  • 109 Voll mechanische Schlüsselschalter
  • Anti-Ghosting
  • N-Key-Rollover (NKRO): 20 Keys
  • 5 programmierbare Makro-Tasten mit Hintergrundbeleuchtung mit: M1 ~ M5
  • 10 farblich abgestimmte Tasten "Warzone" mit Hintergrundbeleuchtung: WASD + Numerische 1-6
  • Hintergrundbeleuchtung und Beleuchtungsmöglichkeiten:
    • FPS-Modus fokussiert: WASD + 6 Numerische Hotkeys Beleuchtung
    • RTS-Modus fokussiert: Makro-Tasten-Beleuchtung
    • Volle Beleuchtung Modus: Warzone + Makro, 15 Tasten-Beleuchtung
    • Dämmerungsmodus: Unterbodenbeleuchtung
    • Blackout-Modus: Alle Hintergrundbeleuchtung LED-Beleuchtung + Unterboden aus
  • 1000 Hz Polling-Extreme, verstellbare 125/250/500/1000Hz
  • 10 anpassbare Profile
  • weiche Handballenauflage in Anti-Rutsch-Verbund Tuch eingewickelt
  • Kopfhörer-out und Mikrofon-Buchse
  • 2 USB Full Speed-Anschluss
  • Dimension: 524.5mm x 240mm x 57mm          
  • Gewicht: 1,9 kg

Blade

  • 2000 dpi Optischer Sensor
  • 5 Stufen der On-the-Fly dpi Verstellung mit passenden LED-Farben
  • USB 2.0 Full Speed: 1000Hz Bericht Rate
  • 1,8 Meter USB-Kabel
  • Gewicht: 93g (ohne Kabel)

Design und Verarbeitung:

Die Epicgear Dezimator Tastatur ist mit den Farben Schwarz und Rot zwar schlicht gehalten, dennoch gefällt uns das moderne und Design. Auf den ersten Blick überzeugt die Epicgear Dezimator mit einer hochwertigen Verarbeitung, jedoch sind die rot aufleuchtenden Tasten nicht optimal verarbeitet, was sich durch die ungenaue Abgrenzung des Lichts bemerkbar macht. So leuchten nicht nur die speziellen Tasten rot auf; die umliegenden Tasten werden ebenso bestrahlt. Was die Tastatur wieder ins positive Licht rücken lässt, ist unter anderem das Handpolster, welches sich als sehr angenehm beim Spielen erweist.

Epicgear Dezimator - Draufsicht Epicgear Dezimator - Anschlüsse

Betrachten wir als nächstes die Maus von Epicgear, die auf den Namen Blade hört. Ihr Design fällt ebenfalls recht schlicht aus. Lediglich zwei Buttons verpassen der Maus durch ihre rote Farbe einen Akzent und dienen zum Verstellen der DPI-Modi. Eine LED signalisiert die jeweils ausgewählte DPI-Zahl. Die Oberfläche ist mit einem weichen Kunststoff überzogen, der einen guten Grip bieten soll. Die Blade besitzt insgesamt sieben Tasten, darunter unter anderem die linke und rechte Maustaste und zwei Tasten an der linken Daumenablage, mit denen beispielsweise auf Internetseiten vor- oder zurückgegangen werden kann. Das Mausrad ist gut gerastert und lässt sich gut erreichen. Die Verarbeitung überzeugt und die Maus liegt gut in der Hand, eignet sich durch ihre Form allerdings nicht für Linkshänder.

Epicgear Blade - Draufsicht Epicgear Blade - Rücken

Eigenschaften:

Durch die rot aufleuchtenden Tasten in Kombination mit dem Polster ist das Spielen mit der Tastatur sehr angenehm und macht wirklich Spaß. Hinzu kommen die mechanischen Tasten, wodurch der Lautstärkepegel weitaus höher ist als bei nicht-mechanischen Tastaturen. Dafür offenbaren die mechanischen Tasten diverse Vorteile, wie einen präziseren Anschlag und eine bessere Verarbeitung, die in einer höheren Lebenserwartung resultiert. Zu den weiteren Features gehören zwei USB-Ports, ein Audio- und Mikrofon-Eingang und ein in die Tastatur integrierter Lautstärkeregler.

Epicgear Dezimator - Tasten Epicgear Dezimator - Handauflage

Die Epicgear Blade Maus lässt sich beim Spielen fast perfekt führen, jedoch kam es ab und zu vor, dass wir bei hektischen Manövern mit der Hand abgerutscht sind, was wir auf das geringe Gewicht von 93 Gramm zurückführen. Wie bereits erwähnt, eignet sie sich durch ihre Form nur für Rechtshänder. Davon abgesehen, bietet sie für den geringen Preis ein gutes Spieleerlebnis. Der optische Sensor löst mit 2.000 dpi auf, was ebenfalls dem Preis entsprechend ist.

Fazit:

130 Euro sind viel Geld für eine Tastatur, allerdings bewegen sich viele mechanische Tastaturen in diesem Preisbereich. Die große Konkurrenz wird der Dezimator dann auch zum Verhängnis, da sie zu wenig Alleinstellungsmerkmale hat, um sich abzuheben. Dennoch ist sie eine durchaus solide Gaming-Tastatur, mit einem präzisen Tastenanschlag und einer komfortablen Handauflage.

Die Epicgear Blade bietet für circa 30 Euro eine solide Ausstattung in Kombination mit einer guten Verarbeitung. Leider kam es bei uns hin und wieder dazu, dass wir mit der Hand von der Maus abrutschten, was sicherlich je nach Handgröße variieren kann. Ansonsten lag die Maus gut in der Hand und ließ sich gut führen. In Anbetracht des geringen Preises, eignet sich die Maus für Einsteiger, aber auch für erfahrene Spieler, vorausgesetzt man nimmt ein paar Abstriche hinsichtlich der Hardware hin.

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